Dr. Eugen Stark

Eugen Stark

...blickt lieber in die Zukunft als in die Vergangenheit.

Was hat Sie damals an die Universität Innsbruck gezogen? Als Tiroler ist es nur logisch, an der Heimatuniversität zu studieren. Zudem ist Innsbruck eine attraktive Stadt-besonders auch für Studenten. Eine andere UNI für mein Fach wäre daher nicht infrage gekommen.

Denke ich an Innsbruck, denke ich sofort an... meine Zeit als Student und dann habe ich auch mein ganzes Berufsleben hier verbracht.  

Was war ein unvergessliches Erlebnis Ihrer Studienzeit? Natürlich die Promotion. Sehr feierlich und würdig und die ganze Familie war dabei, die auch recht stolz war auf mich.

Gab es Momente oder Personen in Ihrem Studium, die Sie besonders geprägt haben? Momente weniger, aber Personen schon und das waren die gute Freunde, die beim Lernen und Feiern an meiner Seite waren.

Aus meinem Studium habe ich noch... fast alles, also meine Bücher und Zeugnisse, aber auch Fotos und ganz viele Erinnerungen.

Waren Sie im Ausland? War das für Sie aus heutiger Sicht wichtig? Nein, das war damals auch nicht so üblich. Schade, war halt so.

Wie hat sich Ihr Weg vom Studium bis heute entwickelt? Abwechslungsreich, vom Referenten in einer Rechtsschutzversicherung über eine Laufbahn in der Landwirtschaftskammer in eine Marketingagentur und schließlich zur Industriellenvereinigung.

Haben Sie nach dem Studium eine andere berufliche Richtung eingeschlagen? Würden Sie sich aus heutiger Sicht für ein anderes Studium entscheiden? Ich denke, ich würde wieder Recht studieren, obwohl Rechtliches in meinem Berufsleben nur etwa ein Drittel ausgemacht hat. Jus ist aber eine gute Grundlage für vielfältige Aufgaben. Spaßhalber sage ich manchmal: Juristen sind nicht verbildet und daher zu allem zu gebrauchen.

Welche im Studium erworbene Qualifikation hilft Ihnen im heutigen Beruf am meisten? Die Fähigkeit Texte zu lesen und zu interpretieren. Präzision im sprachlichen Ausdruck. 

Was war bis jetzt Ihr schönstes Erlebnis in Ihrer beruflichen Laufbahn? Immer der Antritt einer neuen Herausforderung - zuletzt als Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Tirol.

Was möchten Sie gerne noch erreichen – beruflich oder privat? Beruflich: gute Resultate im Sinne unserer Mitglieder erzielen. Privat: Gesund bleiben und das Leben maßvoll mit Familie und Freunden genießen.

Was würden Sie heute anders machen? Das ist eine Frage, die mich nicht beschäftigt. Mich interessiert das Jetzt und auch die Zukunft, also die Zeit in der wir voraussichtlich leben werden.

Studierenden rate ich... neugierig zu sein und sich die Bildungslandschaft genau anzuschauen. Das Angebot war noch nie so attraktiv wie heute. Bei der Auswahl des Studiums an die Chancen im späteren Beruf denken und nicht allein auf die eigenen Interessen, die dann vielleicht nicht so gefragt sind. Und dann, sich auch genug Zeit für das studentische Leben zu nehmen.

Was war zu Studienzeiten Ihr Lieblingsort in Innsbruck/an der Universität? Das Cafe Thaler an der Kreuzung Innrain und Blasius-Hueber Straße. Da hat sich alles getroffen - vom Sandler bis zum Professor - und es war das Stammlokal der Paznauner in Innsbruck. An der Universität war ich gerne in der alten Mensa und bei den Vorlesungen von Professor Sprung, der manchmal am Tisch gesessen ist und Schnupftabak konsumiert hat.

Was verbindet Sie heute noch mit der Universität? Die eigene Bildungskarriere und die Dankbarkeit dafür. Beruflich ist es die Zusammenarbeit auf ganz verschiedenen Ebenen.

Beendenden Sie bitte folgenden Satz: Ich wollte immer schon einmal… meiner Universität danken, dass auch aus mir "etwas geworden" ist.

 

 

 

Stand: Juli 2021

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