Doctor of Philosophy-Doktoratsstudium
Archäologien

Ab dem Wintersemester 2014/2015 darf eine Zulassung zu diesem Studium nicht mehr erfolgen. Das nachfolgende Doktoratsstudium finden Sie hier »

Fakultät Philosophisch-Historische Fakultät
Dauer / ECTS-AP 6 Semester / 180 ECTS-AP
Akademischer Grad Doctor of Philosophy (PhD)
Niveau der Qualifikation Doctorate (3. Studienzyklus)
Studienart Vollzeit
Studienkennzahl C 094 xxx | C 794 550 xxx
Curriculum Informationen zum Curriculum (2009W) *
Voraussetzung Fachlich infrage kommendes Diplom- oder Masterstudium oder Äquivalent


* Informationen zum Curriculum (2009W)

Informationen zur Prüfungsordnung inkl. Bewertung und Benotung

Prüfungsordnung

Die Prüfungsordnung ist integraler Bestandteil des Curriculums, detaillierte Informationen finden Sie unter dem Paragrafen Prüfungsordnung.

Beschreibung des angewandten Notensystems (inkl. Notenverteilungsskala) »

Bei der Notenverteilungsskala handelt es sich um die statistische Darstellung der Verteilung aller positiv absolvierten Prüfungen, die innerhalb eines Studiums bzw. eines Studienfaches (unter Heranziehung aller gemeldeten Studierenden eines Studiums bzw. eines Studienfaches) erfasst wurden. Die Notenverteilungsskala wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

 Österreichische 
 Notenskala
 Definition
 %-Satz 
      
 1  SEHR GUT:
 Hervorragende Leistung
80,2
= 100%

 2

 GUT:
 Generell gut, einige Fehler
13,4
 3  BEFRIEDIGEND:
 Ausgewogen, Zahl entscheidender Fehler
6,4
 4  GENÜGEND:
 Leistung entspricht den Minimalkriterien

 5  NICHT GENÜGEND:
 Erhebliche Verbesserungen erforderlich, Erfordernis weiterer Arbeit
     

Quelle: Studienjahr 2016/2017

Gesamtbeurteilung der Qualifikation

Nicht zutreffend
Erklärung: Eine Gesamtbeurteilung (mit Auszeichnung bestanden, bestanden, nicht bestanden) wird nur über eine studienabschließende Prüfung, die aus mehr als einem Fach besteht, vergeben (im Curriculum dieses Studiums ist diese nicht vorgesehen).

Voraussetzung

Fachlich infrage kommendes Diplom- oder Masterstudium an der Universität Innsbruck:

  • Masterstudium Archäologien
  • Magisterstudium Ur- und Frühgeschichte
  • Magisterstudium Mittelalter- und Neuzeitarchäologie
  • Diplomstudium Ur- und Frühgeschichte
  • Diplomstudium Klassische Archäologie


Kriterien zur Feststellung der Gleichwertigkeit:

Die Zulassung zum „Doctor of Philosophy“-Doktoratsstudium Archäologien erfordert den Abschluss eines fachlich infrage kommenden universitären (Diplom- oder) Masterstudiums. Die Gleichwertigkeit des Abschlusses eines Fachhochschul-Masterstudienganges, eines FH-Diplomstudienganges oder eines fachähnlichen Masterstudienganges muss individuell geprüft werden.

Falls die Gleichwertigkeit grundsätzlich gegeben ist, und nur einzelne Ergänzungen auf die volle Gleichwertigkeit fehlen, können als Auflage Prüfungen festgelegt werden, die während des Doktoratsstudiums abzulegen sind.

Module und Dissertation

Pflichtmodule
60 ECTS-AP
Dissertation
120 ECTS-AP

Methodenreflexion
2 ECTS-AP

Generische Kompetenzen
10 ECTS-AP

Interdisziplinäres DoktorandInnenforum
4 ECTS-AP

Forschungsreflexion
5 ECTS-AP

Aktive Teilnahme am wissenschaftlichen Diskurs
10 ECTS-AP

Wissenschafts-/Forschungstraining
10 ECTS-AP

Neue und disziplinübergreifende Forschungsmethoden
4 ECTS-AP

Interdisziplinäre Forschungswerkstatt
6 ECTS-AP

Analyse und kritische Bewertung eigener Forschungsstrategien
4 ECTS-AP

Verteidigung der Dissertation (Rigorosum)
5 ECTS-AP

Die Dissertation ist eine wissenschaftliche Arbeit, die anders als die Diplom- und Masterarbeit dem Nachweis der Befähigung zur selbstständigen Bewältigung wissenschaftlicher Fragestellungen dient.

Das Thema der Dissertation ist den Bereichen Ur- und Frühgeschichte, Vorderasiatische Archäologie, Klassische Archäologie, Provinzialrömische Archäologie, Mittelalter- und Neuzeitarchäologie zu entnehmen. Interdisziplinäre oder fachübergreifende Themen sind möglich.

Die oder der Studierende hat ein Betreuerinnen- bzw. Betreuerteam, das aus mindestens zwei Betreuerinnen oder Betreuern besteht (Dissertationskomitee) vorzuschlagen und daraus eine verantwortliche Hauptbetreuerin oder einen verantwortlichen Hauptbetreuer zu benennen. Es ist zulässig, Betreuerinnen oder Betreuer mit Ausnahme der Hauptbetreuerin oder des Hauptbetreuers aus fachverwandten Bereichen vorzuschlagen. In begründeten Einzelfällen können die Studierenden auch nur eine Betreuerin oder einen Betreuer vorschlagen.

Die oder der Studierende hat das Thema und die Betreuerinnen oder Betreuer der Dissertation der Universitätsstudienleiterin oder dem Universitätsstudienleiter
vor Beginn der Bearbeitung schriftlich bekannt zu geben.
Das Thema und die Betreuerinnen oder Betreuer gelten als angenommen, wenn die Universitätsstudienleiterin oder der Universitätsstudienleiter diese innerhalb eines Monats nach Einlangen der Bekanntgabe nicht bescheidmäßig untersagt.

Qualifikationsprofil und Kompetenzen

Das Doktoratsstudium Archäologien setzt den Abschluss des Masterstudiums Archäologien oder einen gleichwertigen Studienabschluss voraus.

Zentrale Bildungsziele des Doktoratsstudiums Archäologien sind das systematische Verständnis einer oder mehrerer einschlägiger Forschungsdisziplinen und die Beherrschung der dazu erforderlichen Methoden.

Die AbsolventInnen dieses Studiums haben durch die Vorlage einer originären wissenschaftlichen Arbeit einen eigenen Beitrag zur Forschung zu leisten, der die Grenzen des Wissens perspektivisch erweitert und internationaler Begutachtung durch FachwissenschaftlerInnen standhält. Sie entwickeln dazu wissenschaftliche Fragestellungen und unterziehen diese selbstständig einer kritischen Analyse. Dies bedingt die Kompetenz, wesentliche Forschungsvorhaben mit wissenschaftlicher Integrität selbstständig zu konzipieren und durchzuführen.

Als qualifizierte NachwuchswissenschaftlerInnen werden die AbsolventInnen des Doktoratsstudiums Archäologien dazu befähigt, wissenschaftliche Foren zu organisieren, Erkenntnisse aus ihren Spezialgebieten mit KollegInnen, Studierenden sowie ExpertInnen zu diskutieren und diese Erkenntnisse vor einem akademischen wie auch einem nichtakademischen Publikum vorzutragen und diesem Publikum zu vermitteln. Die Qualität und die internationale Ausrichtung des Studiums sollen die Mobilität der AbsolventInnen fördern und den Blick der AbsolventInnen über die Grenzen der eigenen Fachrichtung schärfen. Die von ihnen erworbenen Schlüsselqualifikationen sollen sie dazu befähigen, ihre Fachkompetenz an sich rasch wandelnde Anforderungen anzupassen, ohne sich unkritisch jedem Zeitgeist zu unterwerfen.

Erwartete Lernergebnisse

AbsolventInnen sind qualifizierte NachwuchswissenschafterInnen. Sie beherrschen die Methoden, die in der Forschung auf diesem Gebiet angewandt werden und sind in der Lage, diese kritisch zu diskutieren, zu analysieren und weiterzuentwickeln. NachwuchswissenschafterInnen verfügen über die Kompetenz, substantielle Forschungsvorhaben mit wissenschaftlicher Integrität selbständig zu konzipieren und durchzuführen, und sind qualifiziert, diese Prozesse auch wissenschaftstheoretisch zu reflektieren.

Zukunftsperspektiven: Berufsfelder und Karrieremöglichkeiten

Primäre Berufsfelder für AbsolventInnen des Doktoratsstudiums Archäologien sind die wissenschaftliche Laufbahn an Universitäten und vergleichbaren nationalen und supranationalen Einrichtungen, die facheinschlägige Tätigkeit in inter- und supranationalen Organisationen und Forschungseinrichtungen sowie die Tätigkeit in Museen und anderen Einrichtungen der Wissenschaftspräsentation und -vermittlung.

Informationen zum Studium

Formulare

Kontakt und Information

Prüfungsreferat
Standort Innrain 52d Piktogramm barrierefreier Zugang

Studiendekanin
Ao.Univ.-Prof. Mag. Dr. Monika Fink

Informationen für Studierende mit Behinderung