Neuerscheinungen
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Klima, Wetter, Gletscher im WandelEva-Maria Koch, Brigitta Erschbamer (Hg.) Alpine Forschungsstelle Obergurgl - Band 3 Alles unterliegt einem Wandel, so auch die klimatischen Bedingungen in den Alpen. Vor allem in den letzten Jahrzehnten war dieser Wandel gut zu beobachten: Das deutliche Abschmelzen der Gletscher ist ein unübersehbares Zeichen für ein Ansteigen der Temperatur. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben über Jahre hinweg im inneren Ötztal Daten gesammelt, um Veränderungen zu dokumentieren. Seit 1953 werden an der Alpinen Forschungsstelle Obergurgl Klimaparameter erhoben. Die Langzeit-Datenreihen umfassen aber auch Gletschermassenbilanzen und -längenänderungen, hydrographische Messungen an der Ötztaler Ache sowie mikroklimatische Untersuchungen von der subalpinen bis zur subnivalen Stufe. Das innere Ötztal ist damit eine Modellregion des Langzeitmonitorings. |
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Globalization and the CityTwo Connected Phenomena in Past and Present Andreas Exenberger, Philipp Strobl, Günter Bischof, James Mokhiber (Hg.) ISBN 978-3-902811-96-7 Die Welt ist heute viel weniger ein globales Dorf als eine globale Stadt, eine „global city“. Dieses weltumspannende Netzwerk multidimensionaler urbaner Räume der Verdichtung steht dabei in einem wechselseitigen Verhältnis zu Globalisierung: es gestaltet sie zugleich, wie sie auch durch sie beständig mitgestaltet wird. Aber die Bedeutung von Städten ist alles andere als neu. Weltweit waren sie entscheidend für Kultur und Zivilisation, sie erlaubten eine Zentralisierung von Macht und Wissen und sie waren zentral für die Arbeitsteilung und die Organisation der Massennachfrage. Als Plätze der anhaltenden Interaktion waren und sind Städte außerdem prototypische Orte, an denen sich Globalgeschichte ereignet. Daher ist es nötig, die Geschichte von Städten in Zusammenhang mit der Geschichte der Globalisierung zu erzählen. Dieses Buch untersucht den Zusammenhang zwischen der Geschichte von Städten weltweit und ihre Beziehung zu globalen Prozessen. Die AutorInnen betrachten u.a. das antike Alexandria, Zanzibar im 19. Jahrhundert und das heutige São Paolo nicht nur in ihrer Globalität, sondern auch durch ihr kulturelles Erbe, ihre wirtschaftliche Bedeutung, ihre Architektur oder durch Finanzflüsse zwischen ihnen. Zudem enthält das Buch systematische Beiträge zur „globalen Stadt“, insbesondere zur Rolle von Städten für die Entwicklung, den Stellenwert von Städten im Globalgeschichteunterricht und ihre Beziehung zu globalen Güterketten. |
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Öffentliche Religionen in Österreich
Politikverständnis und zivilgesellschaftliches Engagement Jürgen Nautz, Kristina Stöckl, Roman Siebenrock (Hg.) Edition Weltordnung - Religion - Gewalt 12 Die in diesem Buch versammelten Beiträge untersuchen die Religionspolitik der wichtigsten öffentlich anerkannten Religionsgemeinschaften in Österreich (Katholische, Evangelische und Orthodoxe Kirche, Jüdische Gemeinde und Islamische Glaubensgemeinschaft) sowie deren zivilgesellschaftliches und öffentliches Engagement. Zentrales Anliegen der Beiträge ist es, den Begriff der public religions im österreichischen Kontext zu konkretisieren und damit einen theoretischen und empirischen Beitrag zur aktuellen politischen und wissenschaftlichen Debatte über Religion und Politik zu leisten. Die Aufsatzsammlung empfiehlt sich als Einführung für Studierende in gleichem Maße wie für ein interessiertes Fachpublikum. |
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Konstruktion und GestaltungNeue Formwelten für Architektur Eda Schaur (Hg.) ISBN 978-3-902811-94-3 Konstruktion und Gestaltung verbinden zwei wesentliche Aspekte in der Architektur, nämlich den Aspekt des architektonischen Gestaltens und den Aspekt des Konstruierens im Sinne der Effektivität von tragenden Strukturen. In den Entstehungsprozessen von Architektur werden diese zwei Aspekte oft als Addition zweier unterschiedlicher Bereiche behandelt. Im Gegensatz dazu können sie als eine Einheit, als zwei Eigenschaften von Formen bzw. Strukturen gesehen werden. Einerseits die der visuell wahrnehmbaren Qualität der Gestalt und andererseits die des konstruktiven Potentials, bedingt durch die physikalischen Voraussetzungen, die diese Formen oder Strukturen infolge der Anordnung der Materie im Raum natürlich beinhalten. Derartige Betrachtungen führen zu überraschenden, einerseits geometrisch hoch komplexen, andererseits durch die innewohnende Logik faszinierenden und relativ leicht zu realisierenden Ergebnissen für die Formwelt der Architektur. Die Natur führt uns die Einheit dieser beiden Aspekte millionenfach vor. Eine entsprechende Einheit gilt es für die Architektur zu erschließen, ohne die Natur nachzuahmen. Die Forschungsgruppe „Konstruktion und Gestaltung“ der Fakultät für Architektur an der Universität Innsbruck stellt hier ihre Studien zu diesem Thema vor. Mit Vorworten von Yona Friedman und Frei Otto. |
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bereschitLehrbuch Bibel-Hebräisch Simone Paganini ISBN 978-3-902811-95-0 Die hebräische Sprache fasziniert durch ihren Klang, ihre Nuancen, ihre Bildhaftigkeit. Zugleich ist sie aber auch für viele abschreckend. Das fremde Schriftbild, das neue Vokabular, eine Grammatik und eine Satzlehre, die sich von der deutschen deutlich unterscheiden, tragen dazu bei, dass sich viele erst gar nicht auf das Wagnis einlassen, das Alte Testament in seiner Originalsprache zu lesen. Dieses Lehrbuch vermittelt ergebnisorientiert jene Inhalte, die erforderlich sind, um hebräische Texte lesen und verstehen zu können. Als Lern- und Arbeitshilfe soll es gemeinsam mit einer/einem Lehrerin/Lehrer erarbeitet werden. Es richtet sich an Studierende, die möglicherweise nur einige wenige Semesterwochenstunden zum Erlernen der hebräischen Sprache zur Verfügung haben und kaum über Latein- bzw. Griechischkenntnisse verfügen. |
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Schön und sicher – der Blick auf die AlpenDie Bedeutung von Sicherheitstechniken für die Betrachtung und Darstellung alpiner Landschaften Doris Hallama ISBN 978-3-902811-93-6 „Man hat den Weg, um Unglücksfälle zu verhüten, mit einem Geländer gesichert; deshalb konnte ich in die Tiefe hinabblicken und mich nach Herzenslust schwindelig machen lassen; denn trotz meiner Vorliebe für schroffe Felsen werde ich wunderlicherweise immer schwindelig, und gerade an diesem Gefühl des Schwindels habe ich grosse Freude, sobald ich mich dabei in Sicherheit befinde.“ Wie schon für Rousseau sind bis heute Sicherheitsmaßnahmen unerlässlich für den genussvollen Aufenthalt im Gebirge. Dennoch sind Schutzstrategien, welche die Erschließung und Aneignung des Alpenraums für den Menschen überhaupt erst ermöglichen, ein ästhetisch kaum beachteter Aspekt innerhalb der Auseinandersetzung mit alpiner Landschaft. Anhand von 26 Bildbeispielen der Kunst und Populärmedien, beginnend im ausgehenden 18. Jahrhundert bis zu zeitgenössischen Arbeiten, zeichnet die Autorin die Rolle nach, welche die Repräsentation von Sicherheit für die Betrachtung und Darstellung alpiner Landschaft spielt. Zwei Varianten von Sicherheitstechniken stehen dabei im Zentrum der Analyse: Einerseits finden jene materiell existierenden Schutzelemente, die als Reaktion auf die Gefahren in den Bergen angebracht werden, als Motiv Eingang in Bilder. Andererseits werden aber auch bildimmanente Techniken angewandt – gedankliche oder künstlerische Strategien –, mit denen im und über das Bild versucht wird, Sicherheit zu stiften und darzustellen. |
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Relationsadjektive im Deutschen, Französischen und RussischenHedwig Mravlag Studien des interdisziplinären Frankreich-Schwerpunkts ISBN 978-3-902811-00-4 Bei der Klassifizierung von Adjektiven sind zahlreiche Varianten möglich. Eine grobe Einteilung in lexikalisch-semantischer Hinsicht ist die Unterscheidung von Qualitäts- und Relationsadjektiven. Sowohl im Deutschen als auch im Französischen und Russischen scheint diese Differenzierung eine gewisse Bedeutung zu haben, da zahlreiche Grammatiken auf sie hinweisen. Aufgrund sprachenspezifischer Unterschiede ist es bei der Analyse von Relationsadjektiven in verschiedenen Sprachen besonders interessant, sich jene alternativen Konstruktionen anzusehen, mit denen Relationsadjektive im Ausgangstext bei einer Übersetzung oder Verdolmetschung ersetzt werden. Der Fachbereich Politik eignet sich besonders für eine Analyse dieser Wortgruppe: Er produziert viel Material, das auch zugänglich ist, und beschäftigt sich mit sehr unterschiedlichen Bereichen wie Geschichte, Handel, Finanzwelt oder Wirtschaft, in denen es ständig zu Veränderungen kommt. Dies zwingt die Sprache, sich anzupassen und weiter zu entwickeln. Die Arbeit zeigt auf, dass es für Übersetzer/Dolmetscher durchaus von Vorteil ist, sich mit einem sprachlichen Detail auseinanderzusetzen. Wichtige Tendenzen und Gewohnheiten in den verschiedenen Sprachen treten zu Tage und können von großer Hilfe sein. Wissen in diesem Bereich kann dem in der Dolmetschsituation unter Zeitdruck stehenden Dolmetscher helfen, sich von der Konstruktion der Ausgangssprache zu lösen. Dem Übersetzer kann es durch solche Kenntnisse gelingen, eine noch authentischer klingende Übersetzung anzufertigen. |
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La protection de la vie privée face
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Im Dienst der internationalen Gemeinschaft –
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Das Glück soll hier zu Hause seinBewohnte Träume – die Künstlerhäuser von Maximiliane Buchner ISBN 978-3-902811-59-2 Der Maler und Grafiker Luigi Bonazza (1877-1965) ließ sich noch vor Ausbruch des 1. Weltkrieges in seiner Heimatstadt Trient ein Haus bauen, das vom Grundriss über das Mobiliar bis hin zu einem Freskenzyklus allegorischen sowie mythologischen Inhalts von ihm selbst entworfen worden war. Die sogenannte „Casa Bonazza“ steht damit, was Idee, Ausführung und ihre stilistischen Merkmale anbelangt, in der Nachfolge bekannter Künstlerhäuser im Europa der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und gilt als einzigartiges Beispiel für die Kulturlandschaft des Großraums Tirol. Zu den berühmtesten Künstlerresidenzen jener Zeit gehören unter anderem das „Red House“ von William Morris, dem führenden Kopf der Arts and Crafts-Bewegung in England; das Wohnhaus Carl Larssons in Schweden und auch die Villa Stuck in München, repräsentatives Zuhause des Malerfürsten Franz von Stuck. Diese Künstlerheime, so verschieden sie in ihrer Ausführung auch sein mögen, tragen ein wichtiges gemeinsames Kriterium in sich: Sie wurden nicht etwa nur vom Künstler in fertigem Zustand gekauft und dann den persönlichen Wünschen des neuen Besitzers entsprechend umgestaltet, sondern von Grund auf neu erschaffen und dienten ihrem Bewohner je nach Intention als Rückzugsort oder inspirierende Anregung, als Stätte der Repräsentation und Manifestation seines finanziellen Erfolges. Sie weisen alle Charakteristika eines Gesamtkunstwerks auf und stellen so nicht nur ein Idealbild des Wohnens und Lebens in ästhetischer Hinsicht dar, sondern sind oftmals auch als Manifest einer von dem Künstler als ideal angesehenen Lebensform zu verstehen. |
Spiritualität und politischer Kampf aus dem Geist der BergpredigtMahatma Gandhi und Martin Luther King Herwig Büchele ISBN 978-3-902811-87-5 Die Bergpredigt Jesu Christi stand für Mahatma Gandhi und Martin Luther King im Zentrum ihres Denkens und Handelns. Die Botschaft der Gewaltfreiheit bildet gleichsam die Folie, um die herum sich die Gedanken Gandhis und Kings verdeutlichen. Beide Strategen der Gewaltfreiheit haben Geschichte geschrieben: Mahatma Gandhi in Indien, Martin Luther King in Amerika. Das Buch möchte zeigen, dass die Gewaltfreiheit Jesu eine Botschaft ist, die Ängste überwinden kann, dass sie eine Botschaft ist, die frei macht und Freude schenken kann. "Und doch ist gewaltfreier Widerstand das einzige Mittel, um den tödlichen Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt zu duchbrechen. Das zeigt der Jesuit P. Büchele in seinem neuen, lesenswerten Büchlein." OrdensNachrichten |
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Zu Eugen Ehrlichs 150. Geburtstag und 90. TodestagHeinz Barta, Michael Ganner und Caroline Voithofer (Hg.) Eugen Ehrlichs anlässlich der Wiederkehr seines 150. Geburtstags (*1862) und seines 90. Todesjahres († 1922) zu gedenken, war uns ein Bedürfnis; es ist aber auch eine wissenschaftliche Notwendigkeit, da Ehrlich eine jener raren Persönlichkeiten der Wissenschaftsgeschichte des Rechts ist, die Großes und Bleibendes geleistet haben. Ehrlichs Denken, das heute vielfach verdrängt und vergessen ist, halten wir in Innsbruck nicht erst seit kurzem hoch. Die Ergänzung herkömmlicher Rechtsdogmatik durch Rechtstatsachenforschung hat schon Franz Gschnitzer gefördert. Zu den beiden Ehrlichdaten des vergangenen Jahres – Geburts- und Todesjahr – tritt 2013, kaum weniger bedeutend, das 100-Jahr-Jubiläum des Erscheinens seines Hauptwerks, der „Grundlegung der Soziologie des Rechts“. Auch daran soll erinnert werden. Aus diesen Gründen ist der nunmehr 5. Tagungsband zur Rechtstatsachenfoschung – Heute“ ausschließlich dem Werk Eugen Ehrlichs gewidmet. |
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Aktuelle Entwicklungen im Arbeits- und Sozialrecht 2012 Gustav Wachter, Florian G. Burger (Hrsg.) ISBN 978-3-902811-92-9 Am 8. und 9. März 2012 fand das jährlich durchgeführte Fortbildungsseminar „Aktuelle Entwicklungen im Arbeits- und Sozialrecht“ statt, das von Univ.-Prof. Gustav Wachter, Institut für Arbeits- und Sozialrecht, Wohn- und Immobilienrecht und Rechtsinformatik der Universität Innsbruck, in Zusammenarbeit mit dem Präsidenten des Oberlandesgerichtes Innsbruck, Dr. Walter Pilgermair, MSc, veranstaltet wurde. Band 5 der Buchreihe „Innsbrucker Beiträge zum Arbeits- und Sozialrecht“ beinhaltet die Ergebnisse der Vorträge zu diesem Fortbildungsseminar. Der ständige Wandel des Arbeits- und Sozialrechts durch Gesetzgebung, durch Rechtsprechung und Lehre sowie durch Normen des Unionsrechts erfordern eine Aufarbeitung unterschiedlicher Themen. |
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eco.montVol. 5/No. 1, June 2013Axel Borsdorf und Günter Köck (Hg.) ISSN 2073-106X |
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Für euch, die ihr träumtRoman Birgit Unterholzner ISBN 978-3-902866-09-7 Nach Jahren des Schweigens taucht der Isländer Bjarki wieder in Marilenas Leben auf, die mit ihrer Familie in einer Kleinstadt lebt und sich um ihre Ziehtante Regine kümmert. Marilenas Leben gerät zunehmend aus den Fugen: Die beiden verband eine große Liebe, die von einem tragischen Ereignis überschattet wurde. So wie das Leben Regines, die nicht von der Frage wegkommt, ob hässliche Gedanken jemanden umbringen können. Oder das Schicksal Lelees, die aus Äthiopien geflüchtet ohne Papiere und Aufenthaltsbewilligung in norditalienischen Städten ums Überleben kämpft. Bjarki trieben Abenteuer lange in der Welt umher, bis er das Gefühl hatte, als lösche jede neue Stadt, jede neue Beziehung, jede neue Zeitphase die vorhergehende aus. In der Mitte seines Lebens bricht er auf, um die einzige Frau zu suchen, die er nicht vergaß. Birgit Unterholzner zeichnet in ihrem zweiten Roman das filigrane Porträt einer Frau, die am Leben, an der Liebe, vor allem aber an sich selbst zweifelt. „Es beginnt zu regnen. Sie spürt einzelne Tropfen im Gesicht, auf den Händen, der Nasenspitze. Marilena lacht. Sie hat vergessen, wie sich Regen auf nackter Haut anfühlt. Vorsichtig streckt sie ihre Fingerspitzen Richtung Himmel und schließt die Augen. Manchmal hilft es ihr, bei sich zu sein, wenn es dunkel ist. Mit geschlossenen Augen ortet sie das Meer. Sein Wiegen und Schaukeln. Die Wassermassen werden für das unergründliche Blau eines isländischen Sommers empfänglich. Marilena fühlt, wie ihr Körper in dem weichen Licht nachgibt, wie sie sinkt.“ |
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erscheint im September 2013 SommerneigeErzählungen Peter Simon Altmann ISBN 978-3-902866-10-3 Sommerneige vereinigt neun Erzählungen, die zwischen Europa und Ostasien angesiedelt sind. Die Figuren sind rastlos, fühlen sich nirgends aufgehoben. Der Fischer und der Tod ist ein modernes Märchen, Schlaflos ein spannender Krimi, Zerrissene Herzen eine melancholische Liebesgeschichte, die das Leben schrieb. Die intensiven Reflexionen von Altmanns Protagonisten über die europäische wie die fernöstliche Literatur und Kultur bieten eine erfrischende Perspektive auf die Wechselwirkungen zwischen Innenraum und Außenraum. Die feinen, kompakten und gleichzeitig komplexen Erzählungen animieren zur genauen, staunenden Naturbetrachtung, zu intensiven Spaziergängen, zur philosophischen Reflexion, zur Auseinandersetzung mit der asiatischen Kultur. „K. stand neben einem großen, schwer aussehenden, beigen Koffer, über die schmale, linke Schulter hatte sie eine vollgepferchte Tasche hängen, die beim Gehen, wenn man nicht die Hand draufhielt gegen den Hüftknochen schlug. Sie trug ausgewaschene Bluejeans, die sich hauteng an ihre kindlich dünnen Beine anlegte, weiße, leicht verschmutzte Turnschuhe und einen legeren, rosa Sweater. Und in diesem Augenblick, als er K. hilfsbedürftig neben ihrem Koffer und mit der für sie zu groß wirkenden Tasche stehen sah, als er ihre Erscheinung, ihre zierliche Figur, ihr anmutiges Wesen so richtig wahrnahm, in diesem Sekundenbruchteil roch Paul den Sommer.“ |
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erscheint im September 2013 Was man liestRoman Florian Gantner ISBN 978-3-902866-11-0 Prof. Richard Lambertz wird an einen Mordschauplatz gerufen. In der Münchner Pinakothek wurde sein ehemaliger Rivale Friedrich Mandler mit einem Kandinsky erschlagen und ein wissenschaftliches Buch seiner Exfrau Evelyn Suschinsky gefunden. Darin bespricht sie eine Entdeckungsfahrt im 18. Jahrhundert, die die Errungenschaften der Französischen Revolution in die Welt tragen wollte. Doch die Expedition endet tragisch. Lambertz erhält später von seiner Exfrau ein Romanmanuskript, in dem es erstaunliche Parallelen zur Entdeckungsfahrt gibt und deren Konsequenzen bis in die Gegenwart reichen. Um dem Mordverdacht zu entgehen stellt er auf eigene Faust Ermittlungen an. Das Ergebnis ist eine köstliche Persiflage auf die Welt der Bestseller. Ein Buch, das sich als kriminalistische Achterbahnfahrt, als Vergnügungsreise in die Ästhetik der Kunst oder als Expedition in das dunkle Herz des männlichen Chauvinismus lesen lässt. „1 Stunde später: Wie vorteilhaft ist doch diese neue, virtuelle Welt. Wir können uns ungebunden unterhalten; wenn ich dir nicht antworten will, ignoriere ich deine Nachrichten. Wenn dich mein ‚zynischer Augenbraue-Hoch-Humor’ aufregt (der war es doch, der dich immer wieder genervt hat. Oder irre ich in der Terminologie?), kannst du die Segel einfahren und einfach deinen Computer herunterfahren. Ich bin übermorgen zufällig in München. Lass uns BLOSS NICHT treffen. Schlaf gut: E.“ |
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Nicht im TraumRoman Robert Kleindienst ISBN 978-3-902866-08-0 Nach dem Tod seiner Frau führt Simon Selander ein einsames Leben als Bibliothekar in einer Stadt, die unzählige Falltüren in die Vergangenheit öffnet. Es ist eine kleine, hermetische Welt, in der sich der Protagonist bewegt, mit vielen Schwarz- und wenigen Weißstellen, die vor allem aus bedrohlichen Schnee- und Eislandschaften bestehen. Selander wird häufig von Tagträumen und wahnhaften Vorstellungen heimgesucht, die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit verschwimmen. Nachts geschehen Dinge, die für ihn unerklärlich und zunehmend gefährlich sind. Sein Leben scheint gänzlich aus den Fugen zu geraten, bis schließlich sein dunkles Geheimnis ans Licht kommt. |
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Lithops
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Link und LerkeRoman Bernd Schuchter ISBN 978-3-902866-07-3 Eine rätselhafte Erbschaft führt Ariel Link nach Hohenems, in die Heimatstadt seines Vaters. Eine ihm unbekannte Frau hat ihm zusammen mit Lerke, ihrer Tochter, einen Sekretär vererbt. Aus dieser zunächst zufällig erscheinenden Begegnung entwickelt sich eine fragile Liebesgeschichte mit ungewissem Ausgang. Damit abwechselnd wird aber auch die Geschichte der Vorarlbergischen Stadt Hohenems mit ihrer jahrhundertealten jüdischen Tradition erzählt: Wie etwa jene des Schweizer Polizeihauptmanns Paul Grüninger, der unmittelbar vor dem Zweiten Weltkrieg bis zu 3600 Juden das Leben rettete. Aus diesen beiden Erzählsträngen entspinnt sich die bewegte und bewegende Geschichte um ein Möbelstück und die menschlichen Schicksale, die es mitbestimmt. |
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