Neuerscheinungen
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Österreichs Diplomaten in
Palästina und Israel
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Nicht auf Sand bauenHerausforderungen für das soziale Engagement der Kirche in Burkina Faso
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Hinter den Kulissen
Beiträge zur historischen Mythenforschung
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Liechtenstein – Stärke durch VielfaltWilfried Marxer, Marco Russo (Hg.) Edition Weltordnung - Religion - Gewalt 11 Mit der Verabschiedung des Integrationskonzeptes Liechtenstein – Stärke durch Vielfalt durch die Regierung im Jahre 2010 betrat das Fürstentum ein neues Terrain: Von diesem Zeitpunkt an wurde Integration als öffentliche Angelegenheit im Dienste der Bevölkerung wahrgenommen und nachhaltig vorangebracht. Aus diesem Anlass organisierte das Ausländer-und Passamt in Zusammenarbeit mit dem Liechtenstein-Institut eine Vortragsreihe, deren primäres Ziel darin bestand, die unterschiedlichen Dimensionen der Integrationsarbeit der Bevölkerung näher zu bringen. Der vorliegende Sammelband dokumentiert diese Vortragsreihe, die im Zeitraum März bis Juli 2011 im Fürstentum Liechtenstein durchgeführt wurde. |
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eco.montVol. 4/No. 1, June 2012Axel Borsdorf und Günter Köck (Hg.) ISSN 2073-106X |
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Kosmische Strahlen
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Gefährtinnen. Vom Umgang mit Prostitution in der griechischen Antike und heuteFlorian M.
Müller, Veronika Sossau (Hg.)
SPECTANDA
– Schriften des Archäologischen Museums Innsbruck 1 Verehrt und verachtet begegnet sie uns in der antiken Literatur. Die gegenwärtige Forschung sieht die Hetäre und mit ihr das Thema Prostitution in der griechischen Antike immer noch äußerst kontrovers. Waren Hetären die einzigen wahrhaft freien Frauen der griechischen Antike oder standen sie im realen Leben doch auf derselben Ebene wie die gemeine Dirne – am unteren Ende der sozialen Ordnung? Der erste Band der neuen Schriftenreihe SPECTANDA – Schriften des Archäologischen Museums Innsbruck präsentiert eine Reihe von Beiträgen, welche begleitend zur Sonderausstellung „Hetären.Blicke – Klischees und Widersprüche“ verfasst wurden. In diesen wird gezeigt, wodurch sich das Leben einer Prostituierten von dem einer ehrbaren Frau unterschied und mit welchen Problemen man konfrontiert ist, wenn man die Lebensumstände einer einfachen oder aber auch erfolgreichen Prostituierten verstehen möchte. Dass Prostitution früher wie heute ein geschlechterübergreifendes Thema ist, das keineswegs „nur“ Frauen betrifft kann ebenfalls vor Augen geführt werden. Auch den Kunden und ihren Stimmen wird Raum gegeben. Wahre Liebe, gehobene Unterhaltung, Gefälligkeiten, Sexualität, Spiel – wie darf man sich die Beziehungen dieser oft prominenten Männer zu Hetären vorstellen? Eine Besonderheit stellt die Hetäre Phryne dar, die Muse des Malers Apelles und des Bildhauers Praxiteles war und uns antiken Anekdoten zur Folge in zumindest einem Kunstwerk erhalten geblieben ist. Durch die Unterstützung der Organisation LEFÖ gelingt es abschließend, auch einen Blick in die Gegenwart zu werfen und die momentane Situation von Sexarbeiterinnen zu beleuchten. |
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Decoding the meanings of learning at work in Asia and EuropeLynne Chisholm, Katharina Lunardon, Annette Ostendorf, Pier Paolo Pasqualoni (Hg.)
ISBN 978-3-902811-55-4
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Sumerer, Hethiter und Trojaner – Urahnen der anatolischen Türken?Eine rezeptionsgeschichtliche Betrachtung der Rolle antiker Kulturen in den Identitätskonzeptionen der Atatürk’schen ReformpolitikSerpil Akkaya ISBN 978-3-902811-51-6 Sind die Sumerer, die die erste Zivilisation der Menschheit in Mesopotamien aufbauten, die Hethiter, die das erste anatolische Reich gegründet haben, und die Trojaner, die Helden Ioniens, die Urahnen der anatolischen Türken? Als Atatürk diese These in den 1930er Jahren überzeugt der Öffentlichkeit präsentierte, war diese Identitätssuche den Historikern schon lange bekannt. Seit vielen Jahrtausenden wollen Asien und Europa, Orient und Okzident, Islam und Christentum die Identität dieser Völker für ihre Geschichte beanspruchen. Dieser Konflikt ist Inhalt der vorliegenden Arbeit, wobei der Versuch sowohl der westlichen, als auch der östlichen Nationen, sich genealogisch auf diese drei Gesellschaften zurückzuführen, im Mittelpunkt der Ausarbeitung steht. |
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„Seltsam, Sie sind nicht sehr chinesisch!“AutorInnen chinesischer Herkunft, die auf Französisch schreiben, stellen sich vorJulia Pröll (Hg.)
ISBN 978-3-902811-21-9 Wie hat man sich die Geburt des ersten chinesischen Psychoanalytikers mit dem ironisch gefärbten Namen Muo vorzustellen? Was treibt einen namenlosen Kakerlakenzüchter im China der Zukunft zu einem Mord? Und wie schafft ein einfaches Mädchen aus dem Volk den Aufstieg zur ersten und einzigen Kaiserin von China? Auf diese und noch viele andere Fragen geben die in dieser zweisprachigen Anthologie versammelten Texte Antwort. Sie stammen aus der Feder von SchriftstellerInnen, die ‚zwischen Welten schreiben‘: Alle haben sie ihre Heimat China verlassen und sind nach Frankreich emigriert, wo sie begonnen haben, auf Französisch zu publizieren – unter ihnen auch der Nobelpreisträger des Jahres 2000 Gao Xingjian. Im Unterschied zu AutorInnen aus den ehemaligen französischen Kolonialgebieten, wie beispielsweise Vietnam, haben sie kein ‚reales‘ Naheverhältnis zu Frankreich, sehr oft aber ein idealisiertes Bild dieses Landes und seiner Sprache. Neben Erschütterungen eigener Identität durch Begegnungen mit dem ‚Fremden‘ – oft in Gestalt der westlichen Kultur –, handeln die Texte dieser ‚Grenzgänger‘ vom Aufbruch ins Ungewisse, von enttäuschten Erwartungen im Aufnahmeland, von der Rückkehr in die ehemalige, fremdgewordene Heimat. Sehr oft räumen sie der Erinnerung einen hohen Stellenwert ein und setzen sich mit der chinesischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auseinander. Sie stellen Figuren in Schwellen-und Grenzsituationen dar, die die Konfrontation mit ‚dem Anderen‘ zu einer radikalen Selbsterkundung führt. Kommentare zu den einzelnen Textausschnitten erleichtern ihre Kontextualisierung, benennen Hauptthemen, stellen Interpretationsansätze vor und sensibilisieren für formale Besonderheiten. In einer kurzen Einführung der Herausgeberin werden außerdem die AutorInnen porträtiert und die Besonderheiten dieser facettenreichen Literaturproduktion präsentiert, die im Zeichen von Bewegung, Dynamik und Transkulturalität steht. Neben bereits ins Deutsche übersetzten und breit rezipierten AutorInnen kommen auch unbekanntere Stimmen zu Wort, die erstmals ins Deutsche übertragen wurden. |
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Triumph der ProvinzJohann Holzner, Brigitte Mazohl, Markus Neuwirth (Hg.)
ISBN 978-3-902719-54-6 |
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Vom euphorischen Aufbruch in die Realität des Alltags1989-2010 – zwei Jahrzehnte TransformationsforschungKurt Scharr, Ernst Steinicke (Hg.) ISBN 978-3-902811-05-9 „Für jemanden meiner Generation ist der Übergang aus dem Prozedere im Zentralen Telegraphenamt an der Gorkistraße zum Mobiltelephon ein Epochensprung. Und ich würde sagen, wer über diesen Epochensprung nicht reden will, soll vom Ende der Sowjetunion schweigen. Und die Bewältigung dieses Epochensprungs – gedanklich und sprachlich – ist der Kern des Problems.“ So schildert Karl Schlögel seinen persönlichen Umgang mit den Veränderungen in den europäischen Staaten des ehemaligen Warschauer Paktes nach 1989 (Osteuropa 11/2009, S. 21). Diese Länder sind seit 1989, dem Beginn des Aufstandes in Rumänien, bzw. seit 1991 – der Auflösung der Sowjetunion – mit vielschichtigen Prozessen konfrontiert. Mit Hilfe einer möglichst schnellen ‚Transformationstherapie‘ hatte man am Beginn der 1990er Jahre noch versucht, den Anschluss an den Westen zu erreichen. Unübersehbar traten dabei die Langzeitwirkungen älterer Strukturen aus der Zeit vor der kommunistischen Machtübernahme zu Tage. Aber auch die für Jahrzehnte prägende Epoche des Staatssozialismus gebar ihre eigenen Persistenzen, die ihren Einfluss auf die Gegenwart genauso erkennen ließen. Dessen nicht genug gesellte sich zu alledem noch der alltägliche Wandel, war die Welt in der Zwischenzeit doch nicht stehen geblieben. Die AutorInnen des vorliegenden Bandes widmen sich dieser Problematik aus der Perspektive verschiedener Wissenschaftsdisziplinen. Ländliche und urbane Räume werden dabei auf mögliche Antworten hin untersucht, die uns die Folgen des in den Jahren 1989/1991 erlebten Epochensprunges vielleicht ein wenig besser verstehen lassen. |
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An den Grenzen des Waldes und der menschlichen SiedlungEva-Maria Koch, Brigitta Erschbamer (Hg.) Alpine Forschungsstelle Obergurgl - Band 2 Steile Bergmähder, Weiden, Lärchen-Zirbenwälder und Zwergstrauchheiden – ein Blick macht klar: An den Grenzen des Waldes und der menschlichen Siedlung herrscht ein abwechslungsreiches Mosaik aus verschiedensten Lebensräumen. Gerade das innere Ötztal ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie sich Natur- und Kulturlandschaften kleinräumig abwechseln, da der Mensch dieses inneralpine Gebiet schon seit Jahrtausenden prägt und nutzt. Das belegen auch archäologische Funde aus der Gegend. Der Stand der Forschung dazu wird in diesem zweiten Band der Reihe „Lebensräume im inneren Ötztal“ präsentiert. Weitere spannende wissenschaftliche Beiträge zeigen auf, wie die einzelnen Lebensräume in der subalpinen Stufe strukturiert sind, was uns Namen über die landwirtschaftliche Nutzung verraten und wie Waldgrenzbäume dabei helfen, die Klimageschichte der Region zu verstehen. |
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Psychiatrische LandschaftenDie Psychiatrie und ihre Patientinnen und Patienten im historischen Raum Tirol seit 1830E. Dietrich-Daum, H. J. W. Kuprian, S. Clementi, M. Heidegger, M. Ralser (Hg.)
ISBN 978-3-902811-11-0 Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen sehen sich mit vielen Vorurteilen konfrontiert. Einige dieser Vorurteile hängen damit zusammen, dass die frühen Orte ihrer Behandlung, die psychiatrischen Anstalten, wo immer sie eingerichtet wurden, stets die Funktion zu erfüllen hatten, nicht nur Herberge für die ‚Kranken’, sondern auch Mahnung für die ‚Gesunden’ zu sein. Das gilt auch für den geografischen Raum des historischen Tirol (Bundesland Tirol, Autonome Provinzen Bozen-Südtirol und Trient-Trentino). Drohungen wie „Du kommst nach Hall“ oder „nach Pergine“ waren und sind Teil des sprachlichen Standardrepertoires. Trotz dieser alltagsweltlichen Verankerung ist das Wissen um Geschichte und Gegenwart der Psychiatrie und ihrer Patienten und Patientinnen vergleichsweise gering. Die wechselvolle und vielfach auch im Feld der psychiatrischen Versorgung miteinander verwobene Geschichte der drei historischen Landesteile beginnt im Gründungsjahr der k. k. Irrenanstalt Hall in Tirol (1830), setzte sich fort in der Eröffnung der Anstalt in Pergine/Trentino (1882) sowie der Neurologisch-Psychiatrischen Klinik in Innsbruck (1891) und findet in der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs ihren tragischen Höhepunkt. Nach Jahren des Verdrängens und Vergessens sind es die italienische Reformpsychiatrie der späten 1970er Jahre (‚Basaglia’-Gesetz) und die österreichischen Psychiatriereform der frühen 1990er Jahre, welche die psychiatrische Landschaft dieses Raumes entscheidend verändern. In 32 kurzen Beiträgen werden verschiedene Aspekte der gemeinsamen und unterschiedlichen Wege der psychiatrischen Versorgung im historischen Raum Tirol und ihre Transformationen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart für ein allgemein interessiertes Leserpublikum aufgezeigt. |
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Vom großen GanzenErzählungenSelma Mahlknecht ISBN 978-3-902866-02-8 |
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Sternschnuppen der MenschheitRomanISBN 978-3-902866-01-1 Ein auf Astronomie spezialisierter Wiener Naturwissenschaftler erfindet – um einer Frau zu imponieren – Geschichten menschlicher Sternstunden: Über 150 Personen lässt er in seinen Sternschnuppen der Menschheit kurz auf- und ebenso schnell wieder abblitzen: Aleksandra Mladenovic etwa, eine angeblich hochbegabte Schülerin, die ihr Wissen hauptsächlich aus der Konstruktion bizarrer Eselsbrücken schöpft oder die beiden Häftlinge Josef Poschenriedel und Rezwan Karimi, die eine unkonventionelle Freundschaft verbindet. Für einen kurzen Augenblick entkommen diese Menschen, die ansonsten höchstens durch Mittelmäßigkeit glänzen, dem Wiener Alltag, erstrahlen für einen Moment im Universum. |
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WELT.ALL.TAGErzählungenRenate Aichinger ISBN 978-3-902866-00-4 Frau Erna liebt das Tröpferlbad, Herr Augustin die Straße. Frau Z. geht mit der Zeit, die ihr zunehmend davonläuft. Die einen träumen vom Fortgehen, die anderen haben schon ihre Koffer gepackt; bloß das Leben hält sich selten an Träume. Renate Aichinger inszeniert Momentaufnahmen, die alltäglich sind und doch die Welt bedeuten. Ihre Figuren verpassen das Leben und sind doch glücklich: Glücklich in ihrer Seifenblasenwelt, deren Realitätsblase noch nicht geplatzt ist. Mit einzigartiger sprachlicher Leidenschaft enthüllt die Autorin die Absurdität sozialer Klischees. Sie komponiert artifizielle Sprachmusik, setzt in gesellschaftskritischer Absicht Redensarten und die klischeehafte Sprache von Werbung und Trivialkultur ein und verfremdet diese bis ins Groteske. Geschichten, die das Leben schrieb, oder von denen wir annehmen, dass sie so unmöglich stattgefunden haben können. Lichtjahre entfernt von unseren eigenen Erfahrungen. Wie das Weltall eben. |

















