Institut für Erziehungswissenschaft | Universität Innsbruck

Lehr- und Forschungsbereiche am Institut für Erziehungswissenschaft

Die Lehr-und Forschungsorientierungen am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Innsbruck nehmen Bezug auf Traditionen kritischen erziehungswissenschaftlichen Denkens und Theoriebildung. Der Aufeinanderbezug von Lehre und Forschung, die Verzahnung von empirischen Analysen und theoretischer Explikation sowie das Interesse an interdisziplinärer Forschungspraxis, vor allem in Richtung sozial-/ gesellschaftswissenschaftlicher sowie kulturwissenschaftlicher Anschlüsse sind kennzeichnend für die Ausrichtung des Instituts.

Ein besonderes Interesse bei der Analyse und Thematisierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen gilt dem komplexen Verhältnis von gesellschaftlichen Differenz- wie Machtverhältnissen und Bildungsprozessen, -politiken wie -institutionen. Kontingente Differenzverhältnisse wie das Geschlechter- und Generationenverhältnis, migrationsgesellschaftlich bestimmbare Verhältnisse, oder solche, die von der Differenz „Behinderung“ – „Nicht-Behinderung“ geprägt sind, strukturieren gesellschaftliche Wirklichkeit in einer von Kontinuitäten, Konflikten und Brüchen gekennzeichneten Weise. Diese dynamischen gesellschaftlichen Verhältnisse sind Rahmungen, aber auch Gegenstand von Bildung. Das besondere Augenmerk auf das Verhältnis von Bildung und Differenzverhältnisse stellt zugleich ein Interesse an allgemeinen Fragen von Erziehung und Bildung dar. Allgemeinpädagogische Fragen spiegeln Themen im Feld „Bildung und Differenz“ und vice versa.

Das Institut gliedert sich inhaltlich und organisatorisch in fünf Lehr- und Forschungsbereiche. Zwischen diesen Bereichen existieren in Forschung und Lehre Kooperationsbeziehungen, nicht zuletzt dadurch, dass Mitarbeiter/innen des Instituts in unterschiedlichen Lehr- und Forschungsbereichen des Instituts engagiert sind.