PORTRÄT - Forschungsbereich CEnT

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Mit „Kulturbegegnungen und Kulturtransfers“ beschäftigen sich viele geistes- bzw. kulturwissenschaftliche Disziplinen an der Universität Innsbruck seit längerer Zeit intensiv. Doch „Kulturbegegnung und Kulturtransfer“ gehören zu jenen großen und aktuellen, Gesellschaft und Politik in besonderem Maß bewegenden Themen, die weder von einzelnen Forscherinnen und Forschern, aber auch nicht von einer einzelnen wissenschaftlichen Disziplin allein erfolgreich erforscht werden können.

Aus diesem Grund haben sich im Jahr 2009 die an der Universität auf diesem Feld schon seit längerem tätigen Forschungszentren „Kulturen im Kontakt“, „Prozesse der Literaturvermittlung“ und „Schnittstelle Kultur“ entschlossen, sich zur Plattform „Cultural Encounters and Transfers (CEnT)“ zusammenzuschließen. Ihr haben sich inzwischen eine große Zahl an weiteren Forscherinnen und Forschern aus den verschiedensten Disziplinen der philosophisch-historischen sowie der philologisch-kulturwissenschaftlichen Fakultät angeschlossen, so dass gegenwärtig knapp über 80 Forscherinnen und Forscher unter dem Dach von CEnT zusammen arbeiten (Nähere Informationen siehe „Struktur“):

 

KiK Lit.Verm. Schnittstelle Mitglieder ohne FZ

CEnT



Durch die Zusammenführung der von ihnen angewandten Methoden und Theorien ist ein erfolgreicher Weg eingeschlagen, um die Komplexität der vielfältigen Formen von Kulturbegegnungen und Kulturtransfers adäquat erfassen zu können. Im CEnT-Folder wird dieser gemeinsame Weg näher beschrieben:

Folder Innenseite_klein

CEnT ist eine von sieben Forschungsplattformen an der Universität Innsbruck, deren Ziel es ist, im Zuge des laufenden Prozesses einer stärkeren Profilierung der Universität einer von nur fünf vorgesehenen Forschungsschwerpunkten zu werden. Die angestrebte Etablierung von CEnT als Universitätsschwerpunkt hieße gleichzeitig auch, dass das vorhandene, aber nicht selten verkannte Potential der Geistes- und Kulturwissenschaften, auf aktuelle Fragen von Gesellschaft und Politik nötige Antworten geben zu können, anerkannt würde.