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Arbeitsstelle
Christine Lavant 
Biographie  Gesamtbriefwechsel  Werke  Leseproben  Bibliographie 

 

Dieses Foto ist urheberrechtlich geschützt. Es handelt sich um einen eigens hergestellten Ausschnitt eines Fotos, der der "Arbeitsstelle Christine Lavant" als Logo dient. Wir bitten von jedweder Verwendung abzusehen.

Arbeitsstelle Christine Lavant

Im Zuge der Arbeiten am „Kommentierten Gesamtbriefwechsel“ und der Biographie wurde systematisch eine auf den Gesamtzusammenhang von Werken, Briefen und Biographie abzielende Materialsammlung und -dokumentation angelegt. Sie umfasst nicht nur alle Textzeugen, sondern (etwa 500!) Einzelveröffentlichungen, eine Bilddatenbank, eine umfassende Sammlung von Rezensionen, Sekundärliteratur sowie eine rekonstruierte Bibliothek.

Als Ergebnis von Forschungsarbeiten und auch privater Investitionen werden die Dokumente und Bücher nicht über das Archiv verwaltet. Eine konkret formulierte Anfrage ist bitte per Brief oder Mail an die Arbeitsstelle zu richten. Der Nachweis der Information bzw. des Materials in der Arbeit ("Information / Dokument erhalten von der Arbeitsstelle Christine Lavant, Forschungsinstitut Brenner-Archiv") sowie die Zusendung eines Belegexemplares an das Forschungsinstitut Brenner-Archiv (= FIBA) nach Abschluss der Arbeiten sind die Voraussetzungen zur Inanspruchnahme. Es gelten die Benutzungsbestimmungen des FIBA. Gerne senden wir auch Kopien der Sekundärliteratur zu (Kostensätze des FIBA).

Die "Arbeitsstelle Christine Lavant" bemüht sich um den vereinfachten Zugang zu Sekundärliteratur ("open-access").
Das Dossier "Lavant und Russland" findet sich als pdf-Datei bei den "Mitteilungen aus dem Brenner-Archiv", Nr. 27/2008.
Zahlreiche Aufsätze von Ursula Schneider und Annette Steinsiek zu Christine Lavant finden Sie, wenn Sie auf dieser Seite bei "Die Mitarbeiterinnen" die Zeile "Biographie und Bibliographie" anklicken. (Zu den Lavant-Beiträgen gehört übrigens auch die Broschüre Typoskripte lesen lernen. Was Schreibmaschinen für sich behalten und Typoskripte verraten, in denen sich die beiden Autorinnen mit der Datierung von Lavant-Gedichten und -Briefen anhand aller von der Schreibmaschine herrührenden Charakteristika beschäftigen. Dabei konnten sie auch den Beweis führen, dass die im Nachlass Christine Lavants verwahrte Schreibmaschine nicht die ist, mit der sie geschrieben hat.)

Schon seit einiger Zeit angekündigt ist der Briefwechsel zwischen Christine Lavant und dem Otto Müller Verlag, Salzburg ("Ihr könnt mich ruhig Spindel im Mond nennen.") Zunächst die Umstellung auf eine Internetedition und darauf der Erhalt des Busta-Nachlasses im Februar 2007 haben die Arbeit daran verzögert. Über die Blockaden von anderer Seite wollen wir an dieser Stelle noch nicht schreiben.

Ein Projekt zu Christine Busta wurde beim FWF beantragt und wird seit März 2008 durchgeführt (s. die entsprechende Seite der homepage bei "Projekte"). Diese Forschung steht methodisch und literarhistorisch in Zusammenhang mit der Lavant-Edition, beide profitieren voneinander. Es können Kenntnisse über die literarische Situation in den 1950er und -60er Jahren zusammengeführt werden; mithilfe zweier Datenbanken, die den Wortbestand des Werkes komplett erfassen (im Falle Christine Lavants auch aller Briefe von ihr, im Falle Christine Bustas zahlreicher Briefe von ihr), können (gezielte) Vergleiche den Blick für das (jeweilige) poetische Vokabular und dessen Qualität oder Spezifität schärfen.


 
Die Mitarbeiterinnen / Kontakt
 


 

Mag. Dr. Ursula A. Schneider

Forschungsinstitut
Brenner-Archiv
der Universität Innsbruck

Josef-Hirn-Straße 5
A-6020 Innsbruck

Tel. +43 (0)512 507 4503
Fax +43 (0)512 507 2960

Biographie und Bibliographie

EmailUrsula.Schneider@uibk.ac.at

 

 

 

 


 

Dr. Annette Steinsiek M.A.

Forschungsinstitut
Brenner-Archiv
der Universität Innsbruck

Josef-Hirn-Straße 5
A-6020 Innsbruck

Tel. +43 (0)512 507 4503
Fax +43 (0)512 507 2960

Biographie und Bibliographie

EmailAnnette.Steinsiek@uibk.ac.at

 

 

 

 

 

 
Aktuelles

2008 ist die Taschenbuchausgabe von Christine Lavant: "Aufzeichnungen aus einem Irrenhaus" im Haymon-Verlag erschienen. Das Buch kostet € 9,95. (Bei Direktbestellung wird es vom Haymon-Verlag portofrei zugesendet.)
Der Haymon-Verlag bietet für die Werke der Taschenbuchreihe, die aufgrund ihrer Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen besonders auch für den Schulunterricht interessant sind, Unterrichtsmaterialien an.
Siehe entsprechend: Arno Rußegger (Univ. Klagenfurt): "Literaturdidaktische Handreichungen" zu "Christine Lavant. Aufzeichnungen aus einem Irrenhaus" unter http://www.studienverlag.at/daten/dateien/245_1228469493_Handreichung_zu_Lavant_Irrenhaus.pdf.

Das Dossier zu "Lavant und Russland" in den "Mitteilungen aus dem Brenner-Archiv" Nr. 27/2008 liegt jetzt auch als pdf-Datei vor. Es enthält u.a. Aufsätze über den Einfluss der russischen Literatur auf die "Aufzeichnungen aus einem Irrenhaus" (Natalia Bakshi), die Überblendungstechnik als Zeichen literarischer Moderne in Lavants "Das Kind" (Dirk Kemper), das "Gesetz" von Lavants Dichtung (Nina Pavlova), die Probleme der Übersetzung von Lavant ins Russische (Sergej Taschkenow) sowie Aufsätze von Wolfgang Wiesmüller und U. Schneider / A. Steinsiek.

 
Suchanzeige

Wir bitten alle Personen, die sich im Besitz von Briefen, Dokumenten, Photos, persönlichen Erinnerungen oder anderen Materialien von und über Christine Lavant befinden, herzlich und dringend um ihre Mithilfe. Es wäre schön und für die angestrebte Vollständigkeit der Ausgabe wichtig, wenn Sie uns Ihr Material in Kopie zur Verfügung stellten. Zugleich sind wir auch auf Ihr Wissen zu den von Ihnen zur Verfügung gestellten Korrespondenzen angewiesen - die Hilfe der BriefpartnerInnen und ihnen naher Personen macht manchen Kommentar erst möglich. Selbstverständlich wird jedes Material und jede Aussage in der Ausgabe nachgewiesen. Die Helfenden gelten uns als BeiträgerInnen zur Edition.
Zugleich mit den Tätigkeiten des Sammelns, Edierens und Kommentierens der Briefe sind die Herausgeberinnen bemüht, die Archive zu zentralen Sammelstellen für originale Briefe von und an Christine Lavant zu machen. Wir bitten Sie daher zu überlegen, ob Sie nicht auch die Originale dem Archiv überlassen würden; sie könnten dort sicher und materialgerecht aufbewahrt werden, selbstverständlich unter Hinweis auf die VorbesitzerInnen des Materials.