Transhumante Weidewirtschaftsformen und Nutztier-Mobilität im Bergland des eisenzeitlichen Westsizilien. Strontiumisotopenanalysen an landwirtschaftlichen Nutztieren vom Monte Iato

Neben modernen Vieh- und Weidewirtschaftsformen ist Transhumanz – die saisonale Wanderweidewirtschaft – im gebirgigen Hinterland Siziliens immer noch verbreitet. Diese Praxis der pastoralen Landwirtschaft hat allerdings eine jahrtausendealte Tradition die bislang kaum erforscht ist. Aufbauend auf archäozoologischen und -botanischen Untersuchungen soll diese Lücke anhand des Fallbeispiels der Höhensiedlung auf dem Monte Iato in West-Siziliens geschlossen werden. Ziel ist es mittels Strontiumisotopenanalysen von Tierzähnen von Rind, Schaf/Ziege und Schwein Nutztierhaltungsstrategien der Siedlung zu untersuchen sowie Einzugsgebiete der am siedlungsinternen Kultplatz geschlachteten Opfertiere zu erschließen. Durch das hochauflösende Verfahren der Laser-Ablation können hunderte von Isotopenmessungen pro Millimeter durchgeführt und so Herkunftsgebiete des Viehs sowie dessen Bewegungen über saisonale Zeiträume sichtbar gemacht werden.

 

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Principal Investigator:

MMag. Dr. Birgit Öhlinger

Address:

Institut für Archäologien
Innrain 52a/4.OG
6020 Innsbruck    

University/Research Institution:

Institut für Archäologien
Fachbereich Klassische und Provinzialrömische Archäologie
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

gefördert durch das Forschungszentrum Berglandwirtschaft („Mountain Agriculture Research Unit“) und das Land Tirol 

Project collaborations:

Prof. Gerhard Forstenpointner, Institut für Morphologie, Abteilung für Archäozoologie und Vergleichende Morphologie, Veterinärmedizinische Universität Wien

Prof. Alistair Pike, Departement Archaeology, University of Southampton

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