Ob Lissabon oder Auschwitz, ob de Sade oder Eichmann – vermutlich ist Philosophie gar nicht (mehr) anders zu denken, denn als Versuch, das Böse diskursiv „zu bewältigen“. Kann das „Böse“ gedacht werden? Was bedeutet es uns heute? Was hat das „Böse“ (in) der Philosophie zu sagen und was hat die Philosophie zum „Bösen“ (noch) zu sagen, auch in Erinnerung an die Zerstörungen des 20. Jahrhunderts?
Welche Demokratie, welches Volk? Governance in Europa
Vorurteile, Skepsis und auch Ablehnung bestimmen die öffentliche Diskussion über die EU. Sie gründen auf einer scheinbar unüberwindbaren Distanz zwischen BürgerInnen und politischen EntscheidungsträgerInnen. Wo liegen die Ursachen dieser Distanz, wo die Vorzüge sowie die Schwachstellen von Demokratie in der EU? Ist das europäische Volk wirklich der Souverän? Welche Möglichkeiten der Teilhabe am politischen Prozess bestehen? Und wie erfolgversprechend sind sie?
Symposium: Welche Demokratie, welches Volk? Governance in der EU
Freitag, 4. Mai 2012, ab 14.00 Uhr Claudiasaal, Claudiana, Herzog-Friedrich-Str. 3, 6020 Innsbruck
Exportgut Demokratie? Arabischer Frühling, Mittelmeerunion und EU-Außenpolitik
Seit mehr als einem Jahr sind wir Zeugen des Kampfes von BürgerInnen in der Arabischen Welt für mehr politische Mitsprache und soziale Reformen. Was in Tunesien begann, entfaltete einen rasanten Dominoeffekt auf nahezu alle Länder Nordafrikas. Sind die Hoffnungen der Menschen auf Demokratie, etwa in Ägypten, noch immer begründet? Welche außenpolitische Rolle kann die EU im Demokratisierungsprozess der Arabischen Welt spielen? Und wie kann sie diese Rolle im Rahmen der Mittelmeerunion umsetzen?
Symposium
Donnerstag, 24. Mai 2012, ab 14:00 Uhr Claudiasaal, Claudiana, 2. Stock, Herzog-Friedrich-Straße 3, 6020 Innsbruck