"Good Scientific Practice" -
Warnung vor dem wissenschaftlichen Plagiat
Wissenschaftsethische
Probleme fangen nicht etwa erst bei Tier- und
Menschenversuchen,
Datenfälschung etc. an. Sie können schon bei der kleinsten
Proseminar-Arbeit auftreten.
Im Bereich der Philosophie und Theologie ist das
Hauptproblem die Verwendung fremder
Texte und Textteile ohne entsprechenden Herkunftsnachweis /
Zitation (sog. Plagiat, plagiarism).
Nähere Information darüber, wann ein Plagiat anfängt, finden
Sie z.B. bei
K. Niedermair / M. Nonnato: Quellen, Zitat und
Zitieren, in: T. Hug u.a. (Hg.),
Wissenschaftliches Arbeiten (Skriptum), Innsbruck 2006,
besonders Seite 21; (pdf).
Auch wenn "Copy & Paste", vor allem aus dem
Internet, heute gang und gäbe zu sein scheint:
Plagiate sind kein Kavaliersdelikt und nicht nur
unmoralisch!
Plagiate können gravierende rechtliche Folgen haben, bis
hin
- zur nachträglichen Nichtigerklärung von Prüfungen (§ 74 Abs 2 Universitätsgesetz 2002),
- zum Widerruf akademischer Grade (§ 89 Universitätsgesetz) - auch noch Jahre später! -, aber auch zu Schadenersatzansprüchen seitens Autoren, Verlagen und anderen Geschädigten.
Die Lehrenden am Institut für
Christliche Philosophie gehen jedem Plagiatsverdacht nach.
Bei zweifelsfreien Plagiatsfällen werden die vorgesehenen
rechtlichen Schritte eingeleitet.
Skriptum:
Allgemeine formale Richtlinien zum wissenschaftlichen Arbeiten
(Konrad Breitsching)
