Donnerstag, 21.05.2026
19:00 Uhr
Literaturhaus am Inn, Josef-Hirn-Str. 5 / 10. Stk.
Anmeldung ist nicht erforderlich
Eintritt / Kosten: Eintritt frei
Was bedeutet es für eine Frau, dass Erfahrungen in unsere Körper eingeschrieben sind, über Generationen und Jahrhunderte hinweg? Wie wirken wir an einer Geschichte mit, in der sich Gewalt immer weiter fortsetzt? Und wie entkommen wir ihr? In Iris (Jung und Jung 2026) folgt Freudenthaler einer Schriftstellerin auf ihren Reisen und bei ihren Recherchen zu Hexenprozessen, die sich in ihrer Grausamkeit mehr und mehr in das Leben der Protagonistin einschreiben – etwa in ihr Verhältnis zum Fotografen Anton, mit dem sie die Lust am sexuellen Spiel mit Gewalt und Unterwerfung teilt, oder in ihre Erinnerungen an die Kindheit, die zusehends an die Oberfläche drängen.
Laura Freudenthaler, 1984 in Salzburg geboren, gilt als eine der außergewöhnlichsten literarischen Stimmen Österreichs. Ihre Romane wurden mehrfach ausgezeichnet; zuletzt erschienen: Arson (Jung und Jung 2023).
Literaturhaus am Inn