Mittwoch, 04.03.2026
19:00 Uhr
Literaturhaus am Inn, Josef-Hirn-Str. 5
Anmeldung ist nicht erforderlich
Eintritt / Kosten: Eintritt frei
Ulrike Kindl
Eine Geschichte über die ladinische Erzähltradition, über Politik und Literatur und über den Dolomiten-Tourismus.
K. F. Wolff machte in seinem Bestseller Dolomitensagen (1913) den Zwergenkönig Laurin und seinen Rosengarten zum Markenzeichen für die Dolomitenregion. Dabei vermischte er die mittelhochdeutsche Maere mit den ladinischsprachigen Überlieferungen. Vergessen sind heute die historischen und politischen Umstände des touristischen Aufstiegs des Dolomitengebietes im 20. Jahrhundert. Wolff spielte in der Tourismusgeschichte der „Bleichen Berge“ und in der Kulturgeschichte Ladiniens und Südtirols immer wieder eine Rolle. Em. Univ.-Prof. Dr. Ulrike Kindl (Università Ca’Foscari, Venedig) hat auch für ihr neues Buch Kritische Lektüre der Dolomitensagen Bd. III: König Laurin und sein Rosengarten. San Martin de Tor (Istitut Ladin “Micurá de Rü” 2025) ausführlich im Nachlass von K. F. Wolff im Brenner-Archiv geforscht.
Literaturhaus am Inn & Brenner-Archiv