A I A
  back
Start   > Künstler   > Künstlerverzeichnis  > Allio, Donato Felice
Institut für Kunstgeschichte Innsbruck
A B C D E F G H J K L M O P R S T U V W Z

ALLIO, Donato Felice D'

 

1. ALLIO, Donato Felice D' (Danat Felix, Donatus Felix)
d'Allio, Aglio (DBI, 1960)

2. BERUFSBEZEICHNUNG

Architekt, Baumeister, Ingenieur

3. BIOGRAPHIE

* Scaria, 24.10.1677
† Wien, 6.5.1761 (begraben in der Kapuzinergruft)

Laut Hajdecki begann Donato Felice Allio um das Jahr 1690 die Maurerlehre in seiner Heimat und schloss sie 1693 als
Geselle ab. Gegen 1698 kam er nach Wien (Hajdecki, 1906, S. 17) , war Geselle bei Franceso Martinelli, dem Vater
von Anton Erhard Martinelli. Sein Polierjahr absolvierte Allio bei Andrea Simone Carove (der bei Francesco Martinelli
1690 Polier war) im Zuge des Baus der Piaristenkirche in der Josefstadt (Maria Treu) im Jahr 1701.

Neben seiner Tätigkeit als bürgerlicher Maurermeister (er nimmt mehrere Gesellen auf, darunter 1714 seinen Sohn
Francesco Andrea Sebatiano) war er ab 1711 beim Militärbauamt beschäftigt (wahrscheinlich durch Protektion des Grafen Wirich von Daun, der das Palais Daun-Kinsky erbauen ließ). Zunächst war Donato Felice Allio Fortifikations-Maurermeister, 1723 wurde er zum Unteringenieur befördert (wiederum Einfluss des Grafen von Daun, der ebenso das Gesuch den Sohn
Donato Felices, Francesco Andrea Sebastiano, als dessen Adjudanten anzustellen befürwortete). Er trug den Titel des Ingenieur-Hauptmanns. Donato Felice Allio übte bis zu seiner Pensionierung 1747 diese Tätigkeit kontinuierlich aus - es
handelt sich um die Abgabe von Berichten und Fachgutachten und Abänderungen von Plänen. So wurde 1715 in einem Augenscheinbericht (mit Signatur Donato Felice Allios) der projektierte Standort für die Karlskirche als zulässig befunden.
1715 bis 1720 war er für den Bau des Zeugs-Schlosserhofes auf der Seilerstätte verantwortlich. 1727 wurde er nach Buda berufen um die Pläne von Johann Matthei aus 1725 für das Arsenal zu überprüfen (um 1900 abgerissen). 1729 hat er
zusammen mit seinem Sohn ein Gutachten zur Bibliothekseinwölbung im Stift Melk erstellt.

1735 holte Emmerich Esterházy Donato Felice Allio nach Preßburg, um die sich senkenden Mauern der Kapuzinergruft zu untersuchen, bis 1737 erfolgte der Umbau der Kirche. Laut P. Voit könnte die Wahl auf Allio auf Empfehlung Pilgrams, dem Neffen und Nachfolger Franz Jänggles, der am Bau der Wiener Piaristenkirche beteiligt war, geschehen sein (Voit, 1971,
S. 43). Außerhalb von Wien war Donato Felice Allio als Fortifikations-Ingenieur weiters in Brod/Slawonien (1726/7) und in Belgrad (1728) tätig.

Donato Felice Allio war für diverse Adelige als Baumeister und Architekt beschäftigt. Johann Christoph Ferdinand Graf von Mallenthein (1719 in den Grafenstand erhoben und daraufhin Kammerherr bei Kaiserin-Witwe Wilhelmina Amalia, die Allio
1717 den Auftrag zum Bau des Salesianerinne-Klosters in Wien erteilte) beauftragte Allio 1720 eine neue Pfarrkirche in Groß-Siegharts/NÖ zu errichten. 1727 war der Rohbau fertig, 1727 mit den Deckenfresken Carlo Carlones vollendet.
1722/23 erbaute Donato Felice Allio in Laxenburg/NÖ ein Schloss für seinen großen Förderer, dem Grafen von Daun.
Nach Allios Entwurf wurde zwar 1724 mit dem Bau des Schlosses von Gräfin Maria Teresia Rottal in Mostek/Ostböhmen begonnen, allerdings bald darauf wieder eingestellt. Die Marienkirche nach Entwurf von Donato Felice Allios für Graf Kinsky
in Janovicky/Košunberka (Ostböhmen) entstand 1741 bis 1746. Der Entwurf für den Justizpalast in Zalaeregerszeg/Ungarn stammt vermutlich von Donato Felice Allio und wurde von seinem Sohn umgesetzt (Saur, 1992, S. 530).

Umbauten unternahm Allio 1735 an der Pfarrkirche von Reinperchtspölla/NÖ (mit Leopold Wißgrill) und 1753 am Schloss
in Laxenburg/NÖ.
Donato Felice Allio erhielt zwei Großaufträge, deren Planung und Ausführung er unternahm: das Salisanerinnen-Kloster in
Wien und das Augustiner Chorherrn-Stift Klosterneuburg.
1740 gab er sein bürgerliches Maurermeister Gewerbe auf, da es zu Spannungen mit der Innung kam, als sein Gesuch,
dass sein Sohn Francesco Andrea Sebastiano die Meisterschaft zu bekommen solle, ohne ein Polierjahr absolviert zu
haben, abgelehnt wurde.

1723 bis 1730 erfolgte die Barockisierung der Stiftskirche Klosterneuburg nach Plänen von Matthias Steinl. 1729 wurde unter
der Leitung Donato Felice Allios das Presbyterium umgestaltet (Stuckreliefs von Santino Bussi). Der Neubau des Klosters
war bereits Anfang des 18. Jahrhunderts geplant. Propst Jakob II (Johann) Cini beauftragte 1706 Jakob Prandtauer Pläne anzufertigen (er wurde vom Melker Abt Berthold Dietmayer empfohlen, der nach dem Tod Matthias Steinls, 1727, Donato
Felice Allio als dessen Nachfolger empfahl und schließlich 1730 die treibende Kraft für den Neubau war). Der Nachfolger Cinis, Prost Ernest (Johann) Perger ( 1707-1748) ließ Donato Felice Allio die Pläne Prandtauers prüfen. Er empfand sie laut "informazione" (Bericht über Tätigkeit, 1755) als "sehr unregelmäßig und unvollkommen", da Prandtauer Teile des alten Bestandes mit einbezogen hatte. Daraufhin fertigte er neue Pläne für ein schlichtes Kloster an, die angenommen wurden.
Nach der Grundsteinlegung im Jahr 1730 besichtigte Kaiser Karl VI am Tag des Hl. Leopold Festes Klosterneuburg und beschließt sich dort eine Sommerresidenz errichten zu lassen. Aus diesem Grund werden die Pläne geändert, eine vier-
höfige Klosterresidenz, ähnlich dem Escorial in Madrid, soll entstehen. Das kaiserliche Hofbauamt unter der Leitung Joseph Emanuel Fischer von Erlachs unternimmt mehrere Eingriffe und Änderungen. Nach dem Tod des Kaisers (1740) wird der Bau vorläufig eingestellt. Der südöstliche Trakt konnte 1735 fertiggestellt werden, 1735 bis 1739 wird das Kaiserzimmer ausge-
stattet. 1745 bis1750 wird der Bau fortgesetzt, allerdings handelt es sich um die Ausstattung der bereits vorhanden Trakte. Schließlich vollendet Architekt Joseph Kornhäusel 1834 bis 1842 einen der vier geplanten Höfe.

Donato Felice Allio entwarf auch die Innendekoration der Räume, als Bildhauer war u.a. Lorenzo Mattielli tätig, als Stuckateure u.a. Santino und Cajetano Bussi und Giovanni Battista Allio, dem Sohn des Stuckateurs Paolo d'Allio, dem Schwager Donato Felices (1. Ehe). Drei Söhne Donato Felices waren ebenso an der "fabrica imperiale" (laut Allio) beteiligt:
als Maler Claudio, als Baumeister Franceso Andrea Sebastiano († 1736) und Giuseppe Gabriele.

 

4. FAMILIEN-, FREUNDES- UND AUFTRAGGEBERKREIS

Der Vater Donato Felices, Giuseppe Gabriele, war kaiserlicher Obristwachmeister. Er besaß in Wien mehrere Realitäten,
u.a. einen Garten am Rothenhof, den er 1721 an Roffano verkaufte.

Donato Felice Allio heiratete Barbara, eine Tochter von Sebastiano Carlone, aus der Linie der Garuo Allio, sie stirbt vor 1700. Aus seiner zweiten Ehe mit (Anna) Maria von Berolding († 1744) gehen drei Söhne hervor.
Francesco Andrea Sebastiano (* Wien, 18.11.1701, † Wien, 12.2.1736) war 1714 Lehrling im Betrieb seines Vaters und
später beim Militärbauamt angestellt (zunächst als Adjutant seines Vaters, dann als Fortifikations-Werkmeister). Vater und Sohn arbeiteten des öfteren zusammen, zum Teil realisierte der Sohn dessen Projekte. Francesco Andrea Sebastiano
heiratete Maria Francesca, die Tochter von Andrea Simone Carove (ebenso Schwiegervater von Alberto Camesina), bei
dem sein Vater Polier war. Andrea Simone Carove war neben Francesco Martinelli sein Taufpate.

Claudio und Giuseppe Gabriele waren in Klosterneuburg tätig. Franz (* 1753, † Wien, 19.1.1807) war Festungsbaumeister
und Militär-Ingenieur.

Donato Felice Allio war neben Santino Bussi Testamentszeuge von Francesco Martinelli (22.10.1708) und Vormund der minderjährigen Kinder. Allio und seine Frau waren gemeinsam mit dem Stuckateur Girolamo Alfieri und dessen Frau Paten
für acht Kinder (1714 bis1726) von Anton Erhard Martinelli (Baumeister), die allerdings alles vor 1747 gestorben sind.

5. WERKE

(WIEN)

5.1 Bürgerhaus-Lenaugasse
Eigenhaus von Donato Felice Allio, sein erster Bau (1711)

5.2 Salesiannerinen Kloster (Rennweg)
Kloster und Residenz (Kaiserinnentrakt - südlich - beinahe selbständig, zum Teil durch Fassadengestaltung verbunden).
Kaiserin-Witwe Amalia Wilhelmina kaufte im Jänner 1717 den Grund am Rennweg. Beim Protokoll der Grundsteinlegung (13.5.1717) wird Donato Felice Allio als Baumeister des Klosters genannt (bis dorthin war er nur als Fortifikations-Baumeister tätig, aber, bis auf sein Eigenhaus, nicht als Architekt). Zwei von sechs Plänen sind von ihm signiert ("Donato Felice Allio
fecit et invenit"
). Der Biograph der Kaiserin, Pater Antonio Cito, nennt ihn in seinem 1744 entstandenen Werk "Tugendleben Wilhelminae Amaliae, Römische Kaiserin" einen "berühmten Architekten" und jenen des Salesianerinnen Klosters.

1717-1719 :
Erste Bauphase, der Kloster- und Kirchenbau ist fortgeschritten, es fehlen die Kirchenfassade und -kuppel, Nebentrakte; einige Trakte des Klosters sind bereits von Nonnen bewohnt.
1719-1722:
Zweite Bauphase; am 25.11.1722 bezieht die Kaiserin für längere Zeit ihr Zimmer im Kloster.
1723-1725:
Dritte Bauphase; Rohbau ist fertig.
1725 -1728:
Letzte Bauphase; Kirchenfassade; am 6.6.1728 wurde die Kirche (endgültig) geweiht.

Für die Innenaustattung war Antonio Beduzzi zuständig.
Mehrmals wurden die Pläne abgeändert : Die Höhe der Seitentrakte wurden verringer, um die Kirche hervorzuheben;
v.a. trafen die Änderungen die Fassadengliederung; ab 1725 wurde (wahrscheinlich) Joseph Emanuel Fischer von Erlach
in seiner Position als Leiter des Hofbauamtes(ab 1725) mit einbezogen.

5.3 Palais Kayserstein (Bräunerstraße)
Vermutlich nach Entwürfen Donato Felice Allios von Francesco Andrea Sebastiano Allio 1728 ausgeführt (signierte Einreichpläne)
.

5.4 Unausgeführtes Projekt - Klosterneuburger Hof in der Renngasse
Propst Berthold Staudinger (1749-1766) lehnte zwei Entwürfe Allios für den Neubau ab, ausgeführt wurde jener von
Matthias Gerl (Kontrakt am 16.10.1749)
.

(NIEDERÖSTERREICH)

5.5 Bau des Schlosses in Gerasdorf/Steinfeld in NÖ – undatierbar (Saur, Bd. 2, 1992, 530)

5.6 Die Pfarrkirche in Groß-Siegharts in NÖ. Donato Felice erhielt 1720 von Johann Christoph Ferdinand Graf von
Mallenthein den Auftrag die Pfarrkirche zu errichten. Der Bau erfolgte in der Zeit von 1720-1727 (Saur, Bd. 2, 1992, 530,
Rizzi, 1979, 87-98).

5.7 Donato Felice führte 1722 bis 1723 die Umbauten im Schloss von Ladendorf (BH. Mistelbach) für den Grafen Daun
durch. Der Umbau betraf den Saal, der durch zwei Geschosse reicht und dem Mittelteil der elfachsigen Hauptfront entspricht (Dehio NÖ, 174, Saur, Bd. 2, 1992, 530).

5.8 In Laxenburg in NÖ baute Donato Felice 1753 das Schloss „Blauer Hof“ um (Saur, Bd. 2, 1992, 530).

5.8 Donato Felice erbaute 1740 bis 1750/51 die Wallfahrts-Kirche Maria Bründl in Wilhelmsdorf - BH. Mistelbach
(Dehio NÖ, 387; Saur, Bd. 2, 1992, 530; Schaffran, 1948, 353; Reclams Kunstführer, Bd. 1, 4 1974, 621).

5.10 Die Pfarrkirche von Reinprechtspölla in NÖ wurde 1735 bis 1737 von Donato Felice umgebaut (Saur, Bd. 2, 1992,
530) bzw. erweiter, und zwar durch den Anbau eines Querhauses, des Chores und der Sakristei, vermutlich nach Plänen von Loepold Wissgrill, Horn oder von Felice Donato d'Allio selbst (Zotti, 1986, 313). Aufgrund einer Schenkung durch Irmgard von Polan, die Witwe des Albert von Patzenthal, kam die Pfarre zum Stift Klosterneuburg, wo sie heute noch inkorporiert ist
(Zotti, 1986, 312-313; Cerník, 1936, 118).

5.11 Eines der größten Aufträge für Donato Felice war u.a. die Planung und Ausführung des Augustiner Chorherrn-Stiftes Klosterneuburg. Die ersten Pläne für den Neubau des Klosters stammten von Jakob Prandtauer (1706). Der Prälat, der die Planung in Auftrag gegeben hatte, verstarb 1707 und sein Nachfolger Ernest Perger kümmerte sich zunächst nicht mehr um
den geplanten Neubau. In der Zwischenzeit – ohne mit dem Neubau begonnen zu haben – verstarb Jakob Prandtauer (1727).
Die Barockisierung des Stiftes und die Neugestaltung des Presbyteriums erfolgte 1723 bis 1730 nach den Plänen von
Matthias Steinl. Dieser starb aber noch vor dem Ende der Umbauarbeiten und so wurde 1729, auf Empfehlung des Melker
Abtes Berthold Dietmayr, die Bauleitung Donato Felice übertragen.
Nach diesen Umbauarbeiten beauftragte dann der Prälat Perger Donato Felice mit der Ausführung der alten Prandtauer-Pläne. Donato Felice war aber mit diesen Plänen nicht einverstanden, da er sie als unregelmäßig und unvollkommen empfand. Daraufhin erhielt er die Erlaubnis neue Pläne anzufertigen, wobei er zunächst einen Plan für ein schlichtes Kloster entwarf.
1730 besichtigte Kaiser Karl VI. anlässlich des Festes zum Hl. Leopold Klosterneuburg und beschloss sich dort seine Sommerresidenz zu errichten. Aus diesem Grund wurden die Pläne erneut geändert, und zwar nach dem Vorbild des Escorial (Klösterliche Residenz) in Madrid sollte nun eine vierhöfige Klosterresidenz entstehen. Das kaiserliche Hofbauamt unter der Leitung von Joseph Emanuel Fischer von Erlach unternahm daraufhin mehrere Eingriffe und Änderungen (Dehio NÖ, 153, 157; Sedlmayr, 1930, 75-76; Thieme-Becker, Bd. 1, 1907, 317; Saur, Bd. 2, 1992, 530; Rießenhuber, 1924, 32, 215; Hajdecki,
1906, 26, 29; Ginhart, 1948, 125-127; Zacharias, 1960, 10f., 22, 49ff., 57ff., 131; Röhrig, bestehende Stifte der Augustiner-Chorherren, 1997, 124ff.; Cerník, 1936, 162ff.; Röhrig, Alte Stifte in Österreich, 1966, 20; Schaffran, 1948, 353, 240; Rizzi,
1995, 260-261; Weigl, 1999, 279-312; Schikola, 1961, 175-188; Neuwirth, 1908, 21-48; Fillitz, 1965, 16; Brucher, 1983,
267-274; Brucher, 1994, 57; Cerník, 1914, 11; Pauker, 1907, 1-294; Röhrig, 1972, 75-77; Ilg, 1886, 117f.; DBI, 1960,
413-414; Guldan, 1964, 180; Reclams Kunstführer, Bd. 1, 4 1974, 185, 188; Voit, 1971, 50-51).
Donato Felice entwarf auch die Innendekoration der Räume, wie z.B. die beiden Öfen von Johann Blaicher. Einer steht im sogenannten Gobelinsaal – gebaut als Tafelzimmer des Kaisers – und der zweite Ofen steht im Kaiserzimmer (Röhrig,
1984 – Abb. 8 und 31).

5.12 Umbauten und Ausbesserungsarbeiten an verschiedenen Profan- und Sakralbauten des Besitzes vom Stift Klosterneuburg ( Saur , Bd. 2, 1992, 530).

6. ABBILDUNGEN

5.1 Portrait von Donato Felice D'Allio, in: Wolfgang Pauker, Beiträge zur Baugeschichte des Stiftes Klosterneuburg.
Donato Felice von Allio und seine Tätigkeit im Stifte Klosterneuburg, Bd. 1, Wien – Leipzig 1907, S. 5.

5.2 Donato Felice entwarf auch die Innendekoration der Räume, wie z.B. der Ofen von Johann Blaicher nach einem
Entwurf von Donato Felice, der im sogenannten Gobelinsaal – gebaut als Tafelzimmer des Kaisers –- steht (Abb. 8 in:
Floridus Röhrig, Stift Klosterneuburg und seine Kunstschätze, St. Pölten – Wien 1984).

5.3 Ein weiterer Ofen nach dem Entwurf Donato Felices befindet sich im Kaiserzimmer, ausgeführt von Johann Blaicher,
1739 (Abb. 31 in: Floridus Röhrig, Stift Klosterneuburg und seine Kunstschätze, St. Pölten – Wien 1984).

5.4 Der „Kaiserhof“ von Klosterneuburg, erbaut 1730 bis1740 von Donato Felice d'Allio, vollendet von Joseph Kornhäusel 1834 bis 1842 (Abb. 34 in: Floridus Röhrig, Stift Klosterneuburg und seine Kunstschätze, St. Pölten – Wien 1984).

7. BIBLIOGRAPHIE

Austellungskatalog: Das barocke Wien. Stadtbild und Straßenleben. Historische Museen der Stadt Wien. 20. Sonderaus-stellung Juni-September 1966. Wien 1966.
CERNIK, Berthold: Das Augustiner Chorherrnstift Klosterneuburg. Statistische und geschichtliche Daten. Stift
Klosterneuburg 1936.
CERNIK, Berthold: Das Stift Klosterneuburg und seine Pfarren. Wien 1914.
DBI, Dizionaria biografico degli Italiani, Bd.1. Roma 1960.
DEHIO-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs, Niederösterreich. Wien 1967.
DEHIO-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs, Wien. Wien 1954.
DEHIO-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs, Wien. Wien 1993.
EGGER, Gerhard: Von der Renaissance bis zum Klassizismus. In: Geschichte der bildenden Kunst in Wien, Bd. VII, 3 (=Geschichte der Architektur in Wien). Wien 1973.
FRANZ, Heinrich Gerhard: Bauten und Baumeister der Barockzeit in Böhmen. Entstehung und Ausstrahlungen der
böhmischen Barockkunst. Leipzig 1962.
GINHART, Karl: Wiener Kunstgeschichte. Wien 1948.
GRIMSCHITZ, Bruno: Johann Lucas von Hildebrant. Wien 1932.
GRIMSCHITZ, Bruno: Wiener Barockpaläste. Wien 1947.
HAJDECKI, Alexander: "Die Salesianerinnenkirche in Wien ist doch ein Werk des Fischers von Erlach". In: Berichte und Mitteilungen des Altertumsvereins Wien, Bd.39 (1906). S. 85-97.
HAJDECKI, Alexander: Die Dynastenfamilien der italienischen Bau- und Maurermeister der Barocke in Wien. In: Berichte
und Mitteilungen des Altertumsvereins Wien, Bd.39 (1906). S. 1-83.
HAJÓS, Géza: "Beiträge zur Baugeschichte des Salesiannerinnenklosters in Wien. In: Wiener Jahrbuch für Kunstgeschichte, Bd. 21 (1968), S.216-231.
HANSMANN, Wilfried: Baukunst des Barocks. Form. Funktion. Sinngehalt. Köln 1978.
ILG, Albert: "Die Allio". In: Berichte und Mittheilungen des Alterthums-Vereins zu Wien, Bd. XXIII (1886), S. 115-120.
ILG, Albert: Leben und Werke Johann Bernhard Fischer's von Erlach des Vaters. Wien 1895.
LORENZ, Hellmut: "Architektur". in: BRUCHER, Günter (Hg.): Die Kunst des Barock in Österreich. Salzburg-Wien 1994.
S.11-129.
MAHL, Elisabeth: "Die Baugeschichte" in: WAACH, Hildegard: Die Salesianerinnen in Wien 1717-1967.
Wien-München 1967; S. 71-109.
MORPURGO, Enrico: Gli artisti italiani in Austria. Vol II: Il secolo XVII. Roma 1962.
NEUWIRTH, Joseph: "Die Klosterneuburger Architekten". in: Jahrbuch des Kunsthistorischen Instituts der k.k.Zentral-kommision für Denkmalpflege, Bd.2 (1908). S. 21-48.
ÖKL, Österreichisches Künstlerlexikon von den Anfängen bis zur Gegenwart, Hg. Rudolf Schmidt, Bd. 1, Wien 1974.
ÖKT, Österreichische Kunsttopographie, Bd. XLI, Wien III.Bezirk, Wien 1974.
PAUKER, Wolfgang: Beiträge zur Baugeschichte des Stiftes Klosterneuburg. Wien-Leipzig 1907.
PAUKER, Wolfgang: Donato Felice Allio und seine Tätigkeit im Stifte Klosterneuburg. Wien 1907.
PAUKER, Wolfgang: Führer durch die Sehenswürdigkeiten des Stiftes Klosterneuburg. Klosterneuburg s.a.
RIESENHUBER, Martin: Die kirchliche Barockkunst in Österreich. Linz 1924.
RIEß, A.: Die Wallfahrtskirche Maria-Bründl, Poysdorf 1933.
RIZZI, Wilhelm Georg: "Donato Felice Allio, der Arcitekt der Pfarrkirche in Groß-Siegharts". In: Jahrbuch des Stiftes Klosterneuburg, neue Folge Bd. 11 (ges.Bd.20) (1979), S.87-98.
RIZZI, Wilhelm Georg: Zum Stand der Forschung über Joseph Emanuel Fischer von Erlach. In: POLLEROß, Friedrich (Hg.): Fischer von Erlach und die wiener Barocktradition (=Frühneuzeitstudien, Bd. 4). Wien-Köln-Weimar 1995. S. 249-278.
RÖHRIG, Floridus: Klosterneuburg (= Wiener Geschichtsbücher, Bd.11). Wien-Hamburg 1972.
RÖHRIG, Floridus: Stift Klosterneuburg und seine Kunstschätze. St.Pölten-Wien 1984.
RÖHRIG, Floridus; "Die Klosterneuburger Stiftshöfe in Wien. In: Jahrbuch des Stiftes Klosterneuburg, neue Folge Bd. 9 (ges.Bd.18) (1975), S.21-65.
SAUR, Allgemeines Künstler-Lexikon. Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, Bd.2, München-Leipzig 1992.
SCHAFFRAN, Emerich: Wien. Ein Wegweiser durch seine Kunst. Wien s.a.
SCHIKOLA, Gertraut:"Jakob Prandtauers Entwurf für das Stift Klosterneuburg". In: Jahrbuch des Stiftes Klosterneuburg,
neue Folge Bd. 1 (ges.Bd.10) (1961). S.175-188.
SCHNERICH, Alfred: Wiens Kirchen und Kapellen. Zürich-Leipzig-Wien 1921.
SCHÜTZ, Ilse: "Lorenzo Mattielli und die Sala terrena des Stiftes Klosterneuburg". In: Jahrbuch des Stiftes Klosterneuburg,
neue Folge Bd. 14 (ges.Bd.23) (1991). S.143-178.
THIEME, Ulrich, BECKER, Felix: Allgemeines Lexikon bildender Künstler. Von der Antike bis zur Gegenwart, Bd. 1,Leipzig, 1907.
VOIT, Pál: Der Barock in Ungarn. Budapest 1971.
WAGNER-RIEGER, Renate: "Die Baukunst des 16./17. Jahrhunderts in Österreich. in: Wiener Jahrbuch für Kunstgeschichte,1965. S.175-224.
WAGNER-RIEGER, Renate: Das wiener Bürgerhaus des Barock und Klassizismus. Wien 1957.
WAGNER-RIEGER, Renate: Die Piaristenkirche in Wien. in: Wiener Jahrbuch für Kunstgeschichte, 1956. S.49-62.
ZACHARIAS, Thomas: Joseph Emanuel Fischer von Erlach. Wien-München 1960.
ZOTTI, Wilhelm: Kirchliche Kunst in Niederösterreich-Diozöse St.Pölten. Bd.2: Pfarr-und Filiakirchen nördlich der Donau. St.Pölten-Wien 1986.

sowie:

Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler. Von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und
Felix Becker, Hrsg. Hans Vollmer, Bd. 1, Leipzig 1907, S. 317.

Brucher, Günter (Hrsg.), Die Kunst des Barock in Österreich, Salzburg-Wien 1994, S. 57.
Brucher, Günter, Barockarchitektur in Österreich, Köln 1983, S. 267-274.
Cerník, Berthold, Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg. Statistische und geschichtliche Daten, Stift
Klosterneuburg 1936, S. 118.

Cerník, Berthold, Das Stift Klosterneuburg und seine Pfarren, Wien 1914, S. 11.
Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs, Niederösterreich, Wien 5 1972, S. 153, 157, 174, 387.
Dizionario Biografico degli Italiani, hrsg. vom Istituto Enciclopedico Italiano, Bd. 1, Roma 1960, S. 413-414.
Fillitz, Hermann, Kunst aus Österreich – Barock, hrsg. im Eigenverlag von der Actien-Gesellschaft der Vöslauer Kammgarn-Fabrik, Bad Vöslau 1965.
Ginhart, Karl, Wiener Kunstgeschichte, Wien 1948, S. 125-127.
Guldan, Ernst, Quellen zu Leben und Werk italienischer Stukkatoren des Spätbarock in Bayern, in: Gli Stuccatori dal
barocco al Rococò (Arte e Artisti lombardi, Vol. II), hrsg. von Edoardo Arsaln, Como, 1964, S. 165-290.

Hajdecki, Alexander, Die Dynasten-Familien der italienischen Bau- und Maurermeister der Barocke in Wien, in: Berichte
und Mitteilungen des Altertumsvereines Wien, Bd. 39, Wien 1906, S. 1-83.

Ilg, Albert, Die Allio, in: Berichte und Mittheilungen des Alterthums-Vereines zu Wien, Bd. 23, Wien 1886, S. 115-120.
Neuwirth, Joseph, Die Klosterneuburger Architektenfrage, in: Jahrbuch des Kunsthistorischen Instituts der k. k. Zentralkommission für Denkmalpflege, Bd. 2, 1908, S. 21-48.
Pauker, Wolfgang, Beiträge zur Baugeschichte des Stiftes Klosterneuburg. Donato Felice von Allio und seine Tätigkeit im Stifte Klosterneuburg, Bd. 1, Wien – Leipzig 1907, S. 1-294.
Reclams Kunstführer Österreich, hrsg. von Karl Oettinger, Bd. 1, Stuttgart 4 1974, S. 185, 188, 621.
Rizzi, Georg Wilhelm, Donato Felice d'Allio, der Architekt der Pfarrkirche in Groß-Siegharts, in: Jahrbuch des Stiftes Klosterneuburg, N.F. Bd. 11 (20), 1979, S. 87-98.
Rizzi, Georg Wilhelm, Zum Stand der Forschung über Joseph Emanuel Fischer von Erlach, in: Friedrich Polleroß (Hrsg.), Fischer von Erlach und die Wiener Barocktradition (Frühneuzeit-Studien 4), Wien – Köln – Weimar 1995, S 260-261.
Röhrig, Floridus, Alte Stifte in Österreich, Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Bd. 1, Wien - München, 1966, S. 20.
Röhrig, Floridus, Die bestehenden Stifte der Augustiner-Chorherren in Österreich, Südtirol und Polen, Klosterneuburg-Wien 1997, 99-193.
Röhrig, Floridus, Klosterneuburg, (Wiener Geschichtsbücher 11), Wien-Hamburg 1972, S. 75-77.
Röhrig, Floridus, Stift Klosterneuburg und seine Kunstschätze, St. Pölten – Wien 1984, 32ff.
Saur, K. G., Allgemeines Künstlerlexikon, Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, Bd. 2, Leipzig 1992, S. 525,
529-531.

Schaffran, Emerich, Kunstgeschichte Österreichs, Wien 1948, S. 353, 240.
Schikola, Gertraut, Jakob Prandtauers Entwurf für das Stift Klosterneuburg, in: Jahrbuch des Stifts Klosterneuburg,
N.F. Bd. 1 (10), 1961, S. 175-188.

Schmidt, Rudolf (Verfasser), Österreichisches Künstlerlexikon. Von den Anfängen bis zur Gegenwart, Wien 1974, Band 1,
S. 32-33.

Sedlmayr, Hans, Österreichische Barockarchitektur. 1690-1740, Wien 1930, Abb. 64-65 (S. 75-76), Abb. 53 (S. 74).
Weigl, Huberta, Die Genese der Klosterresidenz Kaiser Karl VI. Zur Planungs- und Baugeschichte von Stift Klosterneuburg
in den Jahren 1730-1740, in: Jahrbuch des Stifts Klosterneuburg, N.F. Bd. 17, 1999, S. 279-363.

Zacharias, Thomas, Joseph Emanuel Fischer von Erlach, Wien 1960, S. 10f., 22, 49ff., 57ff., 131, 181f.
Zotti, Wilhelm, Kirchliche Kunst in Niederösterreich, Diozöse St. Pölten. Pfarr- und Filialkirchen nördlich der Donau, Bd. 2, St. Pölten - Wien 1986, S. 312-313.
Voit, Pál, Der Barock in Ungarn, (deutsche Übersetzung von Franz Gottschlig – Originaltitel: A Barokk Magyarországon, Budapest 1970), Budapest 1971, S. 50-51.

 

©Maria-Luise Storch und Irene Raifer, Feber 2004

A I A