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Religionsdialog: Innsbrucker Theologische Fakultät erhielt Preis
(Innsbrucker "Friede-Institut" würdigte Bemühungen um wissenschaftlich reflektierten Dialog- und Begegnungsprozess zwischen Muslimen und Christen)

Autor:Dekanat der Theologischen Fakultät 
Veröffentlichung:
Kategoriefak
Abstrakt:
Publiziert in:
Datum:2008-10-03

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

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Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Innsbruck ist für ihr Engagement im interreligiösen Dialog ausgezeichnet worden. Mit der Verleihung des Dialog-Preises 2008 würdigte das "Friede Institut für Dialog" - eine vorwiegend von Muslimen getragene, in Innsbruck und Wien existierende Initiative - die "Bemühungen um wissenschaftlich reflektierten Dialog- und Begegnungsprozess zwischen Muslimen und Christen" an der Fakultät. Der Leiter des Instituts für Praktische Theologie, Prof. Matthias Scharer, nahm den zum zweiten Mal vergebenen Preis im Rahmen der vierten "Abrahamitischen Tafel" im Innsbrucker Congress-Haus entgegen.

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Besonders lobend erwähnt wurde der Kongress "heilig - tabu - Faszinierende und erschreckende Facetten multikultureller sowie multireligiöser Begegnung", der im April 2008 in Telfs stattfand. Die Innsbrucker Katholisch-Theologische Fakultät pflegt seit langem Kontakte zur muslimischen Gemeinde in Telfs; eine "Ortsanalyse" u.a. über das dortige religiöse Miteinander bzw. "Nebeneinander" diente nach den Worten Scharers dem Telfser Integrationsbeirat als Diskussionsgrundlage und war auch beim Kongress Teil der Fachgespräche.

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Das "Friede Institut für Dialog" ist eine vorwiegend muslimische Initiative, die sich aktiv für ein friedliches Zusammenleben von unterschiedlichen Religionen und Kulturen einsetzt. Das Streben nach Verständnis für den "Anderen" seien in einer Zeit, in der die Gesellschaften zunehmend von Multikulturalität und Multireligiosität und den damit zusammenhängenden Konflikten geprägt sind, besonders notwendig, so das Institut in seinem Selbstverständnis. Laut Ismail Tokmak, dem Leiter des "Friede Institutes für Dialog", gilt es "unermüdlich an der Weiterentwicklung von Dialog und gegenseitiger Wertschätzung zu arbeiten" und "Vielfalt als Wert und Schatz zu entdecken". (Informationen im Internet: www.derfriede.com)

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