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Nachdenken über Gott im Rahmen der Jungen Uni

Autor:Kraml Martina, Peter Teresa
Veröffentlichung:
Kategoriefak
Abstrakt:
Publiziert in:# Originalbeitrag für den Leseraum
Datum:2004-11-17

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

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„Wenn es um die Erde, um die Planeten und um das Meer geht, dann ist das echtes Wissen.“ „Das Wissen über das Meer ist wichtig, wenn ich tauchen gehe, anderes Wissen ist weniger wichtig.“ „Von der Geschichte mit Moses lerne ich, dass Moses eine Aufgabe hat.“ „Bei Harry Potter und Moses geht es um die Menschen und um das, was sie tun und wie sie es tun.“ „Es geht bei Harry Potter und Moses um Gut und Böse.“

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Das sind fünf der Aussagen, die Kinder zwischen 10 und 14 Jahren in unserem Workshop „Harry Potter und Moses – Was haben die beiden miteinander zu tun?“ im Rahmen der Aktionstage Junge Uni (12./13. November 2004) äußerten. Anhand von drei Filmausschnitten, einer naturwissenschaftlichen Dokumentation, einer Szene aus Harry Potter und einer Szene aus dem Moses-Film „Prinz aus Ägypten“, versuchten wir (Martina Kraml, Karin Peter, Mathias Moosbrugger und Teresa Peter) die verschiedenen Formen und Ebenen von Wissen gemeinsam mit den Jugendlichen herauszuarbeiten. Wir suchten nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen den drei Filmszenen. Es war ein anspruchsvolles Programm, das die Kinder und Jugendlichen darauf aufmerksam machen sollte, dass nicht alles, was weder naturwissenschaftlich noch historisch zu ergründen ist, mit Bedeutungslosigkeit gleichgesetzt werden kann. Das Thema „Wissenskraft“ bot uns als Großthema der diesjährigen Aktionstage dazu den Rahmen, und so gingen die zahlreichen Besucherinnen und Besucher neben und zwischen den bunten und vielfältigen Forschungsstationen mit ihren beeindruckenden Experimenten und Dokumentationen auch der Kraft theologischen Wissens nach.

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Im Rückblick schreibt Silvia Prock, neben Suzanne Kapelari die Hauptorganisatorin der Veranstaltung, für den i-point der Universität Innsbruck: „Die Tiroler Landesuniversität nimmt damit ihren Bildungsauftrag wahr und zeigt mit diesem Fest der Wissenschaft, wie vital und menschennah Forschung sein kann.“ Ja, das spricht uns aus dem Herzen, das waren diese Aktionstage auch für uns TheologInnen: Ein Fest der Wissenschaft und ein Fest der Universität! Ein Fest der Universität im eigentlichen und besten Sinne des Wortes! Denn im Mittelpunkt standen breite Zusammenarbeit und gegenseitige Wertschätzung: Zusammenarbeit und gegenseitige Wertschätzung zwischen Bevölkerung und Universität – am Schülertag (12. Nov.), an dem ca. 1800 Schülerinnen und Schüler die Aktionstage in ihren Klassenverbänden besuchten, betraten viele Kinder und Jugendliche die Uni, die ansonsten nur selten dazu ermutigt werden würden – und Zusammenarbeit und gegenseitige Wertschätzung zwischen den einzelnen Fakultäten und Instituten. Es war die Demonstration einer qualitätvollen, sich gegenseitig ergänzenden und vor allem freundschaftlichen Koexistenz zwischen Natur- und Geisteswissenschaften. Mögen solche Aktionen auf vielfältige Weise eine Fortsetzung finden!

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