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Wenn Gott unsere Hand ergreift

Autor:Sandler Willibald
Veröffentlichung:
Kategoriepredigt
Abstrakt:Das Hohelied der Liebe besingt das Ideal von wunderbar glückender Gemeinschaft. Die Erzählung von Jesu erste Predigt in Nazaret berichtet vom Scheitern von Gottes Gemeinschaftsangebot. Beide Texte erhellen sich gegenseitig . . .
Publiziert in:# Predigt in Ampass 28. Januar 2001 zu Lesung 1 Kor 13 und Evangelium Lk 4
Datum:2001-10-20

Inhalt

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Wenn Gott unsere Hand ergreift (Predigt)

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In der heutigen Lesung hörten wir das hohe Lied der Liebe. Ich glaube, vielen von uns ist es gut bekannt. Bei Hochzeiten wird es meistens als Lesung ausgewählt. Vieles ist wichtig für ein glückendes Zusammenleben: Klugheit, Weisheit, Beständigkeit. Aber all das führt nur zur Enttäuschung, wenn es nicht begleitet ist von der Haltung der Liebe. Deshalb ist die Liebe das Wichtigste.

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In der großen Stunde einer Hochzeit berührt das Hohelied der Liebe meist die Gemüter der Mitfeiernden. Dass die Liebe größer und stärker ist, haben die meisten erfahren, irgendeinmal. Und in einer so feierlichen Stunde ist man bereit, sich daran zu erinnern.

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Aber mit diesem größten Gut der Liebe ist es so eine Sache. Wenn man sie hat, dann braucht man keinen Rat, dann ist dieser wunderschöne Paulustext nichts als eine Bestätigung von etwas, was man ohnehin weiß.

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Wenn man diese Liebe aber nicht verspürt, dann klingt das Hohelied wie ein Hohn. Denn auch diese schönen Worte können dann diese Liebe nicht heraufbeschwören. Es gibt bittere Momente, wo ein enttäuschter und verzweifelter Mensch dem geliebten anderen zuruft: Ich möchte ja nur, dass du mich liebst, ein kleines bisschen liebst! - Wenn der Angesprochene dieses bisschen Liebe wirklich in sich trägt, dann kann er den verzweifelten Ehepartner in die Arme nehmen und sagen: aber ich lieb dich doch. Wenn er zu dieser Liebe aber keinen Zugang hat, dann ist das ein peinlicher Moment. Vielleicht wird er mit ein paar dürren Worten beteuern, dass er sie mag. Aber die Hohlheit seiner Stimme verrät, dass da nichts mehr ist.

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Wo Liebe nicht vorhanden ist, da kann man sie nicht einfordern. Mit all seinem guten Willen und Pflichtgefühl kann man die Liebe nicht herbeizaubern.

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Deshalb hat man eigentlich noch nicht viel begriffen, wenn man aus dem Hohelied des Paulus nur heraushört: "Du sollst lieben, weil die Liebe größer ist als alles andere." Wo eine solche Botschaft aufhört, da fängt das Evangelium, die frohe Botschaft Gottes, erst an. Sie sagt: "Du kannst lieben". Christsein, das ist nicht bloß Gebot des Liebens, es ist eine Schule des Liebens. Die Mitte des Christentums ist: Wenn du auf Jesus Christus schaust, wenn du dein Leben von ihm bestimmen lässt, dann wirst du lieben lernen, - Immer tiefer, immer vollkommener und in immer schwierigeren Lagen, auch in ausweglosen Situationen, so wie Jesus, als er ans Kreuz genagelt wurde.

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Wenn Paulus das Hohelied der Liebe gegenüber den Korinthern anstimmt, dann steht für ihn genau dieser Blick auf Jesus im Hintergrund. Wenn er anfängt zu schreiben: "Ich zeige euch jetzt noch einen anderen Weg, einen, der alles übersteigt", wenn er so anfängt, dann gibt er nicht irgendeine Lehre weiter, sondern er redet von sich, von seinen ureigensten Erfahrungen. Er hat das ja selber erlebt: Alles hatte er: die beste Ausbildung als Pharisäer, den größten Eifer. Und in diesem Eifer hat er auch alles verfolgt, was das Judentum - seiner Meinung nach - bedrohen konnte. So hat er die neue Sekte der Christen bekämpft. Und mitten in diesem Fanatismus tat sich ihm ein Blick auf Jesus Christus auf. In der Vision auf dem Weg nach Damaskus, als Jesus ihn fragte: Warum verfolgst du mich?

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Die Größe des Paulus: Als er seinen Fehler einsah und einen neuen Weg, eine neue Chance erblickte, da war er bereit, alles in den Wind zu schreiben, auf das er mit solcher Konsequenz gebaut hatte. Nichts galt im mehr die Ausbildung, die Meinung der Angesehenen, die blendende Karriere, die vor ihm stand. All das schrieb er in den Wind, um ganz in der Nachfolge Jesu zu leben, den er kennengelernt hatte. Diese Kompromisslosigkeit war die Größe des Paulus. Alles andere: seine Lehrerqualitäten, seine Rolle als Vorbild der Religion hat er so auf neue Weise wiedergefunden. Aber es ist etwas Entscheidendes hinzugekommen. Er konnte das im Geist der Liebe tun. Wenn Paulus das Hohelied der Liebe anstimmt, dann singt er das Lied seines Lebens, seiner Umkehr, seiner Christuserfahrung.

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Es kann aber auch anders laufen. Wenn Gott sich dem Menschen zeigt - und auch heute noch zeigt er sich den Menschen, zeigt er sich uns, mir und dir, zeigt er sich in verborgener Gestalt. Wenn Gott sich also zeigt, dann tut sich uns eine Chance auf, lieben zu lernen, - und wir können diese Chance auch verpassen.

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Viele Menschen haben Jesus kennengelernt und haben ihn abgelehnt. Dass man dazu kein böser Mensch sein muss, dass man ein ganz gewöhnlicher Durchschnittsmensch sein kann, wie du und ich, um Jesus und das Wort Gottes abzulehnen, das zeigt uns immer wieder das Evangelium, - auch das heutige Evangelium.

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Lukas berichtet da von Jesu erstem öffentlichen Auftreten. Es ist in Nazaret, seinem Heimatort, wo er aufgewachsen ist, wo ihn die Leute kennen. Dort in der Synagoge, in der Dorfkirche. Wer erwachsen ist, darf bei den Juden die Schriften auslegen. Und so kam auch Jesus an die Reihe. Stellt euch das vor, so konkret und lebendig wie möglich. So etwas wie eine Dorfkirche, vielleicht wie hier. Jeder kennt jeden. Wir wissen, was wir von diesem und jenem erwarten können. Und da geht einer raus, ein Zimmermannsohn, ein netter Junge, bis jetzt wenig auffällig, und der liest die Jesaja-Stelle: "Der Geist des Herrn ruht auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt..." Was er gesagt hat, war so lebendig, gar nicht verstaubt. Wie wenn diese Verheißung vom Gnadenjahr des Herrn eben jetzt ergangen wäre: an uns alle, jetzt gültig. ... Und so ist man gespannt: Was wird jetzt wohl kommen, was wird Jesus dazu sagen? Die Erwartung ist groß, man könnte eine Stecknadel fallen hören, als Jesus sich hinsetzt, um - sitzend, wie es damals üblich war - mit seiner Predigt zu beginnen. Und was sagt er? Es sind schlichte, aber bewegende Worte. Und die Sache von der er geredet hatte, war unmissverständlich: "Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt."

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Was tut sich nun in der Dorfgemeinde von Nazareth? - Die Leute staunen, - sie staunen über zweierlei: Darüber, wie begnadet dieser Jesus redete, und darüber, dass der, der da redet, einer von ihnen ist, einer, den sie ja alle kennen.

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Was ist das für ein Staunen? Lukas verwendet dazu das griechische Wort thaumazein. Das ist ein mehrdeutiges Wort. Am besten könnte man es so wiedergeben: sie waren fasziniert. Faszination, das kann ganz positiv Bewunderung heißen, aber es kann auch ganz andere Stimmungen enthalten. Man kann auch fasziniert sein von jemandem, den man beneidet.

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Eine solche Faszination hat die Gemeinde erfasst. Aufgestört sind sie, voll Unruhe und Erwartung. Das ist ein höchst labiler Zustand: er kann sich in Bewunderung und Begeisterung auflösen. Stellt euch vor, in dieser gespannten Stille, wo keiner recht weiß, was er davon halten soll, da fängt jemand an, zu klatschen und "hoch" zu rufen. Das könnte ankommen... Aber: jeder Ausdruck von Zustimmung bleibt aus. Die Stille in der Synagoge hält an, ein wenig zu lange. Man beginnt sich unbehaglich zu fühlen. Man schielt auf die Seite, was denn wohl die anderen meinen. Etwas stimmt da nicht. Was denn? Ja da hat doch einer klar seine Rolle verfehlt, spielt sich da auf, als wäre er der kommende Messias, - und dabei ist es ja nur dieser Zimmermannsohn, den wir alle kennen. Was sollen wir uns von dem sagen lassen?

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Jesus spürt den Stimmungsumschlag. Und mit schonungslosen Worten benennt er, was sich da abspielt: Ihr wollt das Volk Gottes sein, und seid nicht in der Lage, die Hand Gottes zu ergreifen, wenn sie sich euch entgegenhält? Ihr seid zu stolz, Gottes Wink von jemandem anzunehmen, der nichts Besseres ist. Und Jesus sagt, dass das schon immer so war, dass die Stolzen blind waren für den Gott, der sich im Niederen zeigt. Und dass deshalb Gott immer wieder die Fremden angesprochen und geheilt hat.

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Damit hat Jesus nun in ein Wespennest gestochen, in ein Wespennest von Stolz, Neid, Vergleichsdenken, versteckter Arroganz. Die eben noch faszinierte Gemeinde wird wütend. Es heißt, sie trieben ihn zur Stadt hinaus, und sie wollten ihn von einem Abhang hinunterstürzen ... ER, der mit der Stimme Gottes gesprochen hatte, war für sie nun ein Teufel

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Immer wieder erzählen die Evangelien von solchen Umschlägen, von solchem Scheitern der Gottesbegegnungen. Und immer zeigt sich: Wenn Gott den Menschen die Hand hinhält, und sie ergreifen sie nicht, ... dann wird ihnen die Gnadenchance zur Hölle und Gottes Gesicht zu Fratze des Teufels. Um weiter in Frieden leben zu können, muss das Angebot und die Menschen, von denen das Angebot ergeht, ausradiert werden.

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Was wäre wohl mit Paulus passiert, wenn er die Damaskusvision als Spinnerei abgetan hätte? Wahrscheinlich wäre er zum erfolgreichsten und verbohrtesten Christenverfolger und Inquisitor des ersten Jahrhunderts geworden.

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Und was passiert mit uns, wenn sich uns die Hand Gottes entgegenstreckt, - durch einen wenig geachteten Menschen, der einmal ein helles und unbequemes Wort sagt, durch ein unerwartetes Wort der Vergebung, der Ermächtigung, durch einen Impuls, Verantwortung wahrzunehmen und Zivilcourage zu zeigen? Wenn wir spüren, wir könnten wenigstens einen Augenblick über unsere Mittelmäßigkeit hinauswachsen? Wenn wir das abtun, zweifelnd oder träge oder ängstlich (ängstlich vor dem, was dann die anderen von uns denken). Wird uns dann auch das Gnadenangebot zur Hölle und das Gesicht Gottes zur Fratze des Teufels? Jedenfalls ist es dann nicht verwunderlich, wenn wir uns irgendwann daran gewöhnen, dass der lebendige Gott in unserem Leben nicht mehr vorkommt.

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Kehren wir zurück zum wunderschönen Hohelied der Liebe. Was hat das beklemmende Evangelium damit zu tun? Sehr viel: Denn im Evangelium hat sich gezeigt, wie Gott den Menschen, hier der Gemeinde in Kafarnaum, seine Hand entgegenstreckt. Hätten sie sie ergriffen, dann wäre Liebe gewachsen in dieser Gemeinde, Liebe so groß und stark, wie sie Paulus im Hohenlied and die Korinther besingt. Hätten wir diese Hand ergriffen? Und werden wir Gottes Hand ergreifen, wenn er sie uns entgegenhält? Lassen wir uns führen, von Gott, von Jesus Christus, wenn er uns lehren will, zu lieben, groß und stark wie im Hohenlied der Liebe?

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Lesung: 1 Kor 12,31b-13,13

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12,31bIch zeige euch jetzt noch einen anderen Weg, einen, der alles übersteigt:

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13,1Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.

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13,2Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüßte und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts.

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13,3Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte, und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.

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13,4Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.

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13,5Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, läßt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.

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 13,6Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.

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 13,7Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.

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13,8Die Liebe hört niemals auf. Prophetisches Reden hat ein Ende, Zungenrede verstummt, Erkenntnis vergeht.

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 13,9Denn Stückwerk ist unser Erkennen, Stückwerk unser prophetisches Reden;

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 13,10wenn aber das Vollendete kommt, vergeht alles Stückwerk.

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13,11Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind. Als ich ein Mann wurde, legte ich ab, was Kind an mir war.

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13,12Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich unvollkommen, dann aber werde ich durch und durch erkennen, so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.

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13,13Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

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Evangelium: Lk 4,14-30

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14 Jesus kehrte, erfüllt von der Kraft des Geistes, nach Galiläa zurück. Und die Kunde von ihm verbreitete sich in der ganzen Gegend.

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 15 Er lehrte in den Synagogen und wurde von allen gepriesen.

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16 So kam er auch nach Nazaret, wo er aufgewachsen war, und ging, wie gewohnt, am Sabbat in die Synagoge. Als er aufstand, um aus der Schrift vorzulesen,

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17 reichte man ihm das Buch des Propheten Jesaja. Er schlug das Buch auf und fand die Stelle, wo es heißt:

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18 Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze

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 19 und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.

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20 Dann schloß er das Buch, gab es dem Synagogendiener und setzte sich. Die Augen aller in der Synagoge waren auf ihn gerichtet.

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21 Da begann er, ihnen darzulegen: Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt.

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22 Seine Rede fand bei allen Beifall; sie staunten darüber, wie begnadet er redete, und sagten: Ist das nicht der Sohn Josefs?

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23 Da entgegnete er ihnen: Sicher werdet ihr mir das Sprichwort vorhalten: Arzt, heile dich selbst! Wenn du in Kafarnaum so große Dinge getan hast, wie wir gehört haben, dann tu sie auch hier in deiner Heimat!

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24 Und er setzte hinzu: Amen, das sage ich euch: Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt.

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25 Wahrhaftig, das sage ich euch: In Israel gab es viele Witwen in den Tagen des Elija, als der Himmel für drei Jahre und sechs Monate verschlossen war und eine große Hungersnot über das ganze Land kam.

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26 Aber zu keiner von ihnen wurde Elija gesandt, nur zu einer Witwe in Sarepta bei Sidon.

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27 Und viele Aussätzige gab es in Israel zur Zeit des Propheten Elischa. Aber keiner von ihnen wurde geheilt, nur der Syrer Naaman.

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 28 Als die Leute in der Synagoge das hörten, gerieten sie alle in Wut.

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29 Sie sprangen auf und trieben Jesus zur Stadt hinaus; sie brachten ihn an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, und wollten ihn hinabstürzen.

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 30 Er aber schritt mitten durch die Menge hindurch und ging weg.

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