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Junge Forschung Theologische Fakultät 2013

Autor:Subali Yohanes, Nitunga Sylvester, Obodo Ernest, Tshombokongo Pascal, Abdalla Ossama
Veröffentlichung:
Kategorienachwuchsforschung
Abstrakt:
Publiziert in:
Datum:2013-08-10

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

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Editorial

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Seit nunmehr vier Jahren gibt es an der Katholisch-Theologischen Fakultät Innsbruck neue Doktoratsprogramme, die - vielleicht im Unterschied zu den „alten“ Curricula -  ausdrücklich als Einstieg in eine wissenschaftliche Laufbahn konzipiert sind. In diesen Programmen wird mit der Fachausbildung auch ein Schwerpunkt auf wissenschaftstheoretische und - didaktische Ausbildung gelegt. Außerdem ist die Anforderung festgehalten, eigene Projekte durchzuführen, wie das Abfassen von Artikeln, Vorbereiten von Vor­trä­gen, Organisieren von wissenschaftlichen Veranstaltungen, Abfassen von Anträgen an För­der­einrichtungen u.a. Die Projekte sollen teilweise begleitet werden. Diese Begleitung und die Bezugsetzung der Projektarbeit sowohl zu Wissenschaftsdidaktik bzw. - theorie als auch zur Fachausbildung ist das Ziel jener Lehrveranstaltung, in deren Rahmen die vorliegenden Artikel verfasst wurden.

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In dieser Edition finden Sie also die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit des Seminars „Begleitung von wissenschaftlichen Projekten“ im Wintersemester 2012/13. Die Autoren (Autorinnen gibt es in diesem Jahr leider nicht) haben sich bemüht, ausgehend von ihrer Fachperspektive, einen Einblick in aktuelle Fragen und Themen ihrer jeweiligen Disziplinen zu geben. So soll diese Edition nicht nur einen Eindruck von der Kompetenz unserer DoktorandInnen geben, darüber hinaus von der kulturellen Vielfalt, und theologischer Pluralität, die sei verkörpern, sondern durchaus auch eine ansprechende und interessante Lektüre für theologisch Interessierte bereitstellen.

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Zwei Beiträge sind dem Kirchenrecht gewidmet. Beide beschäftigen sich mit den rechtlichen Dimensionen des Ehesakraments. Was ist die Ehe, kanonisch betrachtet? Was ist überhaupt eine gültige Ehe? Gibt es Hindernisse, eine solche gültige Ehe einzugehen? Wie kann man die Ehevorbereitung auf gute und den Anforderungen der aktuellen gesellschaftlichen Realität entsprechende Beine stellen? Diesen und verwandten Fragen gehen Ernst Obodo und Sylvester Nitunga in ihren Artikeln nach. Auch Pascal Tshombokongo bringt die afrikanische Perspektive ein. Freilich nicht aus dem Blickwinkel des Kirchenrechts, sondern als Liturgiewissenschaftler. Ihm geht es um die singende und tanzende Kirche. Der hohe Stellenwert der Kunst und des künstlerischen Ausdrucks für den Gottesdienst wird auf anschauliche Weise dargelegt. Auf eine Reise nach Indonesien lädt uns Yohannes Subali ein. Wer noch nicht weiß, was „Lingkungan“ bedeutet, wird eine sachkundige Antwort in seinem Artikel finden, gemeindetheologisch und ekklesiologisch fundiert: eine Alternative zu „Seelsorgsräumen“ und „Gemeindeverbänden“? Last but not least sei der Artikel von Abdalla Ossama erwähnt. Er reflektiert den Zusammenhang von Vernunft und Glaube; freilich nicht aus christlich-katholischer Sicht, sondern aus der Perspektive islamischer Weisheit und Philosophie. Al Farabi wird in diesem Artikel behandelt, der deutlich macht, wie nahe sich die Traditionen der monotheistischen Religionen kommen; und welche Chancen philosophische bzw. theologische Arbeit für ein besseres Verstehen der großen religiösen Kulturen hat.

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Die/der He­raus­geberIn hoffen, dass die Lektüre einen Eindruck von der Arbeit unserer DissertandInnen gibt, und vielleicht Lust macht nach einem Mehr an Kennenlernen und Mittun.

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Christian Kanzian & Martina Kraml, Juli 2013

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