Sprachkultur und Sprachwirklichkeit in der Romania und Slavia

Herausgegeben von Petra Braselmann und Ingeborg Ohnheiser
Sprachkultur und Sprachwirklichkeit in der Romania und Slavia

Die seit einigen Jahren bestehende Kooperation der Herausgeberinnen auf dem Gebiet der interdisziplinären Sprachkulturforschung (vgl. z.B. „Frankreich als Vorbild? Sprachpolitik und Sprachgesetzgebung in europäischen Ländern“, Innsbruck 2008) wird mit dem vorliegenden Band nun auch auf Studierende und den wissenschaftlichen Nachwuchs beider Fachrichtungen, der Romanistik und der Slawistik, übertragen, was spannende neue Perspektiven, Fragestellungen und Probleme mit sich bringt. Vorausgegangen ist ein interdisziplinäres Seminar unter dem Titel „Sprachkultur – Sprachplanung – Sprachpolitik in europäischen Ländern“ im Wintersemester 2009/10, das den Studierenden große Transferleistungen abverlangte. Die qualifizierten Beiträge und Diskussionsrunden gaben den Ausschlag für die Herausgabe dieses Bandes in der iup-Reihe RESEARCH REPORTS & PROJECTS.

Im Zentrum des Interesses steht die differenzierte Analyse und Kontrastierung sprachkultureller und sprachgesetzgeberischer Aktivitäten in der Romania und in der Slavia, was nur durch den interdisziplinären Zugriff möglich ist. So wird z.B. folgenden Fragen nachgegangen: Welche sprachpflegerischen Traditionen zeichnen die Romania und die Slavia aus? Wo liegen Gemeinsamkeiten und wo grundlegende Unterschiede in den Aktivitäten und aus welchen historischen und ideologischen Gegebenheiten resultieren sie? Wie gestaltet sich das Verhältnis von Sprachkultur und Sprachwirklichkeit?

Informationen zum Buch:
Petra Braselmann und Ingeborg Ohnheiser (Hg.)
ISBN 978-3-902719-83-6
brosch., 156 Seiten, Abbildungen
2011, innsbruck university press (iup)
Preis: 17,90 Euro
http://www.uibk.ac.at/iup/wop.html

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