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SOLAR, Giambattista

 

1. SOLAR, Giambattista (Johann Baptist)
Sollar, Solario, Solari

2. BERUFSBEZEICHNUNG

Steinmetz

3. BIOGRAPHIE

* vor 1643
† 23.10.1675 (Saur)

Wahrscheinlich Sohn des Stuckateurs und Maurers Joh. Bapt. Solla[r] (beerdigt 4.01.1616, Bürger und Maurer in Graz) und Bruder des Baumeisters Anton Sollar.

Von 1653 bis zu seinem Tod in Graz urkundlich erwähnt („er kommt in Graz vor“).
Vor 1659 arbeitete er unter dem Baumeister Stiftsbaumeister Dom. Sciassia in St. Gotthard bei Graz. Der Abt Benedict ließ
seit 1654 ein neues Herrenhaus und eine neue St. Gotthardskirche (Ende des 18. Jh. zerstört) errichten. Bei diesem Bau ist J.B. Sollar als Steinmetz beteiligt. Die Kirche wird am 16. November 1659 vom Bischof von Seckau eingeweiht (Der Kirchen-schmuck – Werk nicht genannt).

1671 zwei Säulen für St. Martin bei Graz (Thieme-Becker).
 

4. FAMILIEN-, FREUNDES- UND AUFTRAGGEBERKREIS

Sohn des Stuckateurs und Maurers Joh. Bapt. Solla[r] (Thieme-Becker) (beerdigt 4.01.1616, Bürger und Maurer in Graz) und Bruder des Baumeisters Anton Sollar.

 

5. WERKE (STEIERMARK)

5.1 Von 1654 bis 1659 Steinmetzarbeiten am Herrenhaus und an der St. Gotthardskirche des Stifts St. Gotthard bei Graz.
5.2 1671 zwei Säulen für St. Martin bei Graz.

7. BIBLIOGRAPHIE

SAUR, Allgemeines Künstlerlexikon, Bd. 9, K.G. Saur, München Leipzig 2000.
THIEME-BECKER, Künstlerlexikon, Bd. 31, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler, Leipzig 1937.
WASTLER Josef, Das Landhaus in Graz – Entstehung, Baugeschichte und künstl. Bedeutung, Wien 1890.
Der Kirchenschmuck – Blätter des christlichen Kunstvereines der Diözese Seckau, 24. Jg., Graz 1898.

 
©Verena Malfertheiner, o.J.

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