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PORTA, Paolo della

 

1. PORTA, Paolo della (Paulo)

2. BERUFSBEZEICHNUNG

Architekt, Bildhauer, Stuckateur

3. BIOGRAPHIE

wahrscheinlich Bruder von Giacomo della Porta

 

4. FAMILIEN-, FREUNDES- UND AUFTRAGGEBERKREIS

Porta De Riva (oft nur De Riva oder Reif), de la Baumeisterfamilie aus Lugano tätig in der Steiermark, (Thieme- Becker, XXVII Band, Leipzig 1933 S. 283, S.285) aber auch aus der Como und Comoseegegend zugeschrieben (Rochus Kohlbach, Steirische Baumeister, Graz 1961 S. 494)
Im ersten Taufbuch der Stadtpfarre zum HL. Blut (1589-1600) wird die Taufe der Tochter Maria am 14. März 1594 verzeichnet.

 

5. WERKE

(SÜDTIROL)

5.1. 1570 Bauleitung der Grazer Festung u.a.:siehe unten
5.2 Bastion I, Paulustorbastei zusammen mit Bruder Giacomo, heute als einzige der Stadtbastionen weitestgehend erhalten.
5.3. 1571/72 Bastei beim Eisernen Tor, Herstellung der Kurtine mit vier Pfeilern
5.3. 1575 Wiederaufbau der Stadtmauer Grillbüchelbastei
5.4. 1582-1588 als Maurermeister der Grazer Festung genannt
5.5. 1582-1588 Arbeit an Karmeliterbastei und Kurtine bis Burgtor
5.6. 1588 mit Giacomo de la Porta am Glockenturm/Schlossberg als Baumeister beteiligt, Im Auftrag des Erzherzogs Karl II. schloss der Superintendent Joseph Vintano u.a. mit Paulo Porta einen Vertrag über Abgrabungsarbeiten auf dem Schlossberg ab. Die Weisung erfolgt am 15.10.1577. Am 6. April 1588 gab die Hofkammer den Auftrag den Brüdern Jakob und Paul di Porta zusammen 174 fl. auszuzahlen, für die Arbeiten am Glockenturm. Charakteristik: Achteckiger Renaissanceturm mit Doppelarkaden-Schallöffnungen und Helmdach, Höhe 34 m. Der Glockenturm wurde an die romanische Thomaskapelle gebaut
5.7. 1623 Ausbau des Domturmes zu Marburg

6. ABBILDUNGEN

(SÜDTIROL)

6.1 Bild: Glockenturm Graz; Foto: Marion Schneider & Christoph Aistleitner;
http://de.wikipedia.org/wiki/Grazer_Schlo%C3%9Fberg#Bilder Zugriff: 8.12.09

Weitere Abbildungen in:
Abb: 851, Schlossberg Nr. 6, Glockenturm, (Die Kunstdenkmäler der Stadt Graz, (Österreichische Kunsttopographie 53) bearbeitet von Wiltraud Resch, Wien 1997, S. 549
Abb: 852 Schlossberg Nr. Glockenturm, Ansicht und Schnitt, Carl Domenigg um 1850/60( Die Kunstdenkmäler der Stadt Graz, (Österreichische Kunsttopographie 53) bearbeitet von Wiltraud Resch, Wien 1997, S. 549
Abb: 47 Glockenturm, Rochus Kohlbach, Steirische Baumeister, Graz 1961, S. 47
Abb: E 37:Sog. Paulustorbastei, Bastion I, )Die Kunstdenkmäler der Stadt Graz, (Österreichische Kunsttopographie 53) bearbeitet von Wiltraud Resch, Wien 1997, LXXXV)

7. BIBLIOGRAPHIE

Thieme- Becker, XXVII Band, Leipzig 1933 S. 283, S.285
Saur Allgemeines Künstlerlexikon Band 8, Leipzig 2000
Rochus Kohlbach, Steirische Baumeister, Graz 1961 S. 58, 494, 172
Rudolf List, Kunst und Künstler in der Steiermark, Band 2, 1967, S. 791
Fritz Popelka, Geschichte der Stadt Graz, Graz 1935, S. 26-28, S. 34-39
Die Kunstdenkmäler der Stadt Graz, (Österreichische Kunsttopographie 53) bearbeitet von Wiltraud Resch, Wien 1997
S. 22,25, 549, LXXXV, LXXXVI, Abb. 851, Abb: 852
Josef Wastler, „Kunstleben am Hofe zu Graz“ Graz 1897, S 212 Anm. 71
Dehio Handbuch der dt. Kunstdenkmäler, Österreich Band I Berlin 1933, S.220
http://dominico.joanneum.at/dom_wa/projekt/geschichte/geschichte_ital.html, Zugriff 8.12.09
http://de.wikipedia.org/wiki/Fachbegriffe_Festungsbau, Zugriff: 8.12.09

 
©Petra Gröbner, Dezember 2009

 

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