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MADERNO, Pietro Magno

 

1. MADERNO, Pietro Magno (Pietro Moino) (DEHIO, 2003, 1015, LUDWIG, 1951, 21)
Maderni (THIEME-BECKER, 1992, 532)

2. BERUFSBEZEICHNUNG

Bildhauer (THIEME-BECKER 1992, 532; DEHIO, 2003, 1015, SAUR, 2000, 438)
Gemmenschneider, Steinschneider (SAUR, 2000, 438)
Steinmetzmeister (RÖHRIG, 1970, 5)

3. BIOGRAPHIE

* in Bissone. 1649 von Ferdinand III. für seine nach Österreich und Ungarn gelieferten Werke geadelt. (THIEME-BECKER, 1992, 532)
1649 erste Erwähnung – CH =Schweiz (SAUR, 2000, 438)

 

4. FAMILIEN-, FREUNDES- UND AUFTRAGGEBERKREIS

keine weiteren Angaben

 

5. WERKE

(NIEDERÖSTERREICH)

5.1 Stifts- und Pfarrkirche Maria Geburt, Klosterneuburg, Niederösterreich

Die Stifts- und Pfarrkirche Maria Geburt im Augustiner Chorherrenstift Klosterneuburg wurde in den Jahren 1634-45 in der ersten Phase barockisiert. Unter den Architekten Andrea Retti (1634/35), Johann Jakob Spaz (1636/37) und G.B. Carlone (ab 1638/44), dem Steinmetz Santino Ceschina und dem Bildhauer Pietro Moino Maderno wurde die Kirche in diesem Zeitraum umgebaut. Dabei wurde am Kircheäußeren die romanische Gliederung entfernt, der Vierungsturm abgebrochen und barocke Fenster eingesetzt. Auch im Inneren fand ein weitgehender Umbau und eine Neuausstattung statt. Urkundlich erwähnt wurde der Gewölbeabbruch im Jahre 1637. ab diesem Jahr (= urkundliche Grundsteinlegung) wurde der Nordturm in gotisierenden Formen nach den Plänen von G.B. Carlone erbaut. (DEHIO, 2003, 1015)

6. ABBILDUNGEN

(NIEDERÖSTERREICH)

6.1 Stifts- und Pfarrkirche Maria Geburt, Klosterneuburg, Niederösterreich

Bildnachweis: Brüstung des rückwärtigen Chores der Stiftskirche, keine Angaben, Seite 41

Bildnachweis: Kreuzganghof und Kreuzganghof1, keine Angaben, Seite 23 (Druck: Christoph Reisser`s Söhne Wien V)

7. BIBLIOGRAPHIE

DEHIO-Handbuch: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Südlich der Donau. NIEDERÖSTERREICH TEIL1 (A-L), Wien 2003, Seite 1015
LUDWIG Oskar, Vinzenz, Klosterneuburg, Kulturgeschichte eines österreichischen Stiftes, Wien 1951
RÖHRIG, Floridus, Stift Klosterneuburg, Augustiner Chorherren-Stift, Niederösterreich, Erzdiözese Wien 1970
SAUR, Allgemeines Künstlerlexikon, Bio-Bibliographischer Index A-Z, Band 6, München/Leipzig 2000 Seite 438
THIEME-BECKER, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler, Von der Antike bis zur Gegenwart, Band 23/24 , Leipzig 1992 Seite 532
ČERNĺK, Berthold, Reg. Chorherren Archiv, Das Stift Klosterneuburg und seine Pfarren, Wien 1914

 
©Stefanie Garber, April 2010

 

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