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Institut für Kunstgeschichte Innsbruck
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FONTANA, Giovanni Battista

 

1. FONTANA, Giovanni Battista (Johann Baptist; Joha Battista fon)

2. BERUFSBEZEICHNUNG

Maler, Stecher und Zeichner

3. BIOGRAPHIE

* 1541, in Verona
† 25. September 1587, in Innsbruck

Giovanni Battista ist der Sohn des aus Verona stammenden Malers Girolamo und Bruder von Giulio Fontana. Aus der Ehe
mit Maria Pfat stammen drei Kinder, Peter, Settinia und Sidonia. Nach SAUR (2004, 158) bestätigt sich Fontanas, vor allem
in älterer Literatur (THIEME-BECKER 1916) unbestimmtes Geburtsjahr (um 1524) durch ein Dokument aus dem Jahr 1555. Vermutet wird, dass der Künstler zunächst von seinem Vater unterrichtet wurde und später von Giovanni Francesco Caroto. Ebenso undokumentiert ist ein Aufenthalt Fontanas in Venedig, nachdem er aber dokumentiert mit seinem Bruder Giulio 1562 an den Hof Kaiser Ferdinands I. in Wien kam. In diese malerisch frühe Phase fallen die für die Kapelle des Schlosses zu Ebersdorf in enger Zusammenarbeit mit seinem Bruder Giulio ausgeführten Altarbilder, die wie viele seiner malerischen Werke zerstört sind.

Ab 1573 steht Fontana im Dienst von Erzherzog Ferdinand II. in Innsbruck (FELMAYER 1986, 642 weist auf einen Eintrag
vom 19.8.1573 hin, in dem Fontana für die "Malerei am Ballspielhaus am Rennweg" 110 fl. zu bezahlen sind), wo er Ende
1575 zum offiziellen Hofmaler avancierte und schließlich mit einem Wappen ausgezeichnet wurde (SAUR 2004, 158). Der Erzherzog bevorzugte Künstler, die in Venedig bei Palma Vecchio, Tizian, Tintoretto oder Sansovino ausgebildet waren (STOCKHAMMER 2003, 498). Zwischen 1570 bis 1572 ließ Erzherzog Ferdinand II. an der Südseite von Schloss Ambras
in Innsbruck einen großen Saalbau anschließen, der als so genannter "Spanischer Saal" zu den bedeutendsten freistehenden Saalbauten der Spätrenaissance zählt (STOCKHAMMER 2003, 519). Nicht vollends gesichert ist die Zuschreibung der malerischen Ausstattung des Fest- und Repräsentationsraumes, der mit den Porträts von 27 Tiroler Landesherrn von Graf
Albert I. von Tirol bis hin zu Ferdinand II., sowie Trophäen und im historischen Zusammenhang gesetzte Herkulesszenen freskiert ist, die als "Zutaten" des 19. Jahrhunderts einzustufen sind (FELMAYER 1986, 570-585).
Im ehemaligen Speisesaal des Schlosses Ambras übernahm 1586 Giovanni Battista Fontana die malerische Gestaltung der flachen Holzdecke.
Als Hofkünstler erfüllte er die künstlerische Umsetzung verschiedenster Themenbereiche, die von Porträts, historische Ensembles bis zur mythologisch orientierten Dekorationsmalerei reichten.

Parallel zur Malerei entstand ab 1569 eine Reihe von Radierungen, die ebenfalls aufgrund fehlender Signaturen bzw. großer stilistischer und technischer Unterschiede nicht gesichert Fontana zugeschrieben werden können. Ihre Entstehung wird im Zusammenhang mit der engen künstlerischen Verbindung zu seinem Bruder Giulio Fontana gebracht. Im Übrigen hat
Fontana nur vier Drucke als Stecher signiert - folgt man den Ausführungen des Autors S. POESCHEL in SAUR (2004, 158), dann lieferte Giovanni Battista vor allem die Entwürfe, die schließlich von seinem Bruder Giulio als Stiche ausgeführt wurden. Eine mit 1573 datierte Serie von 27 Blättern mit Szenen zu Romulus und Remus ist dem Erzherzog gewidmet und eine
weitere Serie thematisiert Gleichnisse und moralisierende Jagdszenen. Bestimmend sind 125 Porträt-Stiche, die Fontana
für das Armentarium Heroicum, das 1582 vom Geheimsekretär des Kaisers, Jacob Schrenckh von Notzing erarbeitet wurde, aber erst 1601 in Innsbruck als Bildkatalog der Waffensammlung des Erzherzogs auf Schloss Ambras gedruckt wurde.
In der Zeit zwischen 1575 bis 1578 malte Fontana neun Episoden der Vita Christi und Mariens für die Vertäfelung des Fürstenchores der Hofkirche in Innsbruck und 1580 (DEHIO 1980, 17 erwähnt die Bezahlung mit der Jahreszahl 1580, FELMAYER 1986, 427 setzt die Fertigstellung der Deckengemälde vor 1580 an) schmückte er schließlich die Decke
der Silbernen Kapelle, die Grabkapelle des Erzherzogs und seiner Gemahlin Philippine Welser in der Innsbrucker
Hofkirche mit 14 kleinformatigen Szenen der Vita und Passion Christi und Mariens aus (SAUR 2004, 158).

1578 wurde Fontana für ein heute verlorenes Bildnis des Kardinals Andreas von Österreich, des Sohnes Erzherzog
Ferdinands II. bezahlt und bekam 1580 den Auftrag für ein heute ebenfalls nicht mehr erhaltenes Altarblatt für die Pfarrkirche
in Matrei am Brenner mit den Bildnissen des Erzherzogs und seiner zweiten Frau Anna Caterina Gonzaga. Bereits 1576
malte Fontana für die Heiligenblutkapelle in Seefeld, die 1574 von dem Hofbaumeister des Erzherzogs, Alberto Lucchese
erbaut wurde, das Altarbild mit dem Abendmahl. Zerstört wurden drei Altäre für die Schlosskapelle von Günzburg, die mit
Tafeln über den Tod der hl. Cäcilie, Maria Magdalena und mit der Himmelfahrt Mariens ausgestattet waren.
Mit seinem Bruder Giulio beteiligte sich Giovanni Battista Fontana außerdem zwischen 1579 und 1582 als prominenter
Hofmaler an der gestalterischen Ausstattung des Innsbrucker Schlosses "Ruhelust" (FELMAYER 1986, 643, Regesten:
1583 bittet Fontana bezüglich des Honorars den Erzherzog um teilweise Barzahlung bzw. Verzinsung eines Schuldbriefes),
das vorerst als Übergangsdomizil für den Erzherzog und seine zweite Frau Anna Caterina errichtet wurde, aber 1636 ab-
brannte (HAMMER 1952, 165).

Schließlich kann man festhalten, dass Fontanas augenscheinliche Arbeiten vorwiegend geprägt sind von oberitalienischen Einflüssen in Abhängigkeit von maximilianischen Bildvorlagen und sich seine stilistische Orientierung einer manierierten Ausdruckssprache näherte. Insbesondere seine druckgrafischen Arbeiten ermöglichten ihm sich eher unabhängiger, im steten Austausch mit Kunstschaffenden am Hof, zu zeigen. POESCHEL (SAUR 2004, 159) beschreibt die belebten kleinfigurige Historien in Landschaften als geglückte Verbindung zwischen deutscher und italienischer Tradition.
 

4. FAMILIEN-, FREUNDES- UND AUFTRAGGEBERKREIS

Der bekannteste Familienangehörige von Giovanni Battista Fontana ist zweifellos sein Bruder und Mitarbeiter Giulio. Wie
schon erwähnt, ist Giovanni Battista Fontana bei der Mehrheit seiner Stiche höchstwahrscheinlich nur Inventor, da oft der
Name eines Giulio Fontana als Stecher genannt wird. Die Tätigkeit Giulios wird aber von den Forschern zurückgesetzt, weil
sie von geringerer Bedeutung sei (D'AMICO,1980, S. 53).

Es wird gelegentlich in der Literatur auch gezweifelt, ob Giulio wirklich ein Bruder von Giovanni Battista ist. D'AMICO redet
von "Wahrscheinlichkeit", aber Joseph HIRN schreibt 1885 von dem "Brüderpaar Fontana" (HIRN, 1885, S. 377). Nach HIRNs Werk ist eine genaue Zuschreibung einiger Werke einem der zwei Brüder nicht mehr möglich. HIRN widerspricht das spätere Desinteresse für Giulio und zwischen den zwei Brüdern berichtet er meistens über "Julius" Fontana. Er habe 1577 den Plan
der Silbernen Kapelle entworfen (so auch HAMMER, 1952, S. 166 - 167) und einige Porträts des Kardinals Andreas ausge-
führt. Ob dieser Künstler, über den Joseph Hirn 1885 schreibt, wirklich derselbe Giulio Fontana, Bruder und Mitarbeiter
Giovanni Battista Fontanas, ist, bleibt ein Rätsel. Vor allem, weil Giulio später immer als einfacher Stecher erwähnt wird,
aber nach HIRN habe er sogar eine ganze Kapelle entworfen. Ein Rätsel bleibt, meiner Meinung nach, dadurch auch die Tatsache, dass im THIEME-BECKER, wo HIRN als Quelle zitiert wird, Giulio Fontana in seiner Biographie nur als Bruder Giovanni Battistas, also quasi als kein selbstständiger Künstler beschreibt wird.

Der wichtigste und fast einzige Auftraggeber von Giovanni Battista Fontana bleibt von den sechzigen Jahren bis zu seinem
Tod 1587 Ferdinand II. Der Kaiser versucht immer, dem Beispiel der italienischen Fürstenhöfe zu folgen und neben den Künstlern, die er aus Prag gebracht hatte, kommen in den Innsbrucker Hof noch andere dazu (HIRN, 1888, S. 466). Der
Hof Ferdinands II. zeigt ein internationales Bild. Deutsche, niederländische und natürlich italiensche Schulen und Kunstrichtungen arbeiten nebeneinander. Ferdinands Hof hat deswegen bei Zeitgenossen hohen Ruhm erworben. Schon
seiner Lage nach war Innsbruck geeignet, die italienische und deutsche Kunst in nächste Berührung zu bringen (HIRN,
1885, S. 370).
Von Repräsentanten der bildenden Künste treffen wir im Dienste des Kaisers neben Giovanni Battista Fontana eine Zahl
von fast fünfzig.

 

5. WERKE

(TIROL)

5.1 Gemalte Kassettendecke im Museumssaal von Schloss Ambras,
Obergeschoß des Unterschlosses, 1586 (Albert ILG 1882, 8 verweist auf eine urkundliche Nachricht, in der Fontana die
Decke zwischen 1583-84 ausführte). Das Hauptfeld bildet ein unechtes Oval, das an den Schmalseiten durch angefügte
Felder zu einem Längsrechteck ergänzt ist, beschreibt FELMAYER (1986, 606f) die geometrische Konzeption für die Gestaltung. Nebenbei angemerkt, eine weitere Einteilung an den Längsseiten wird von je einer Reihe von Johann Deininger illusionistisch gemalter Kassetten erreicht. Im Übrigen übernimmt diese Rahmung eine architektonische Ausgleichsfunktion
für die neue Positionierung der Decke vom ehemaligen Speisesaal Erzherzog Ferdinands II. in den Museumssaal im Unterschloss. Fontana wählte als Programm für das in kräftig akzentuierten Ölfarben ausgeführte Hauptfeld eine allegorische Interpretation des Himmelsglobus (FELMAYER 1986, 607; ILG 1882, 97) mit den damals bekannten Sternbildern des
nördlichen und des südlichen Sternenhimmels, die sieben Planetengötter und die vier Elemente darstellt, die in die Zwickel
des oblongen Hauptfeldes positioniert sind. Die 48 dargestellten Sternbilder unterteilen sich in die 12 Tierkreiszeichen, die
in einem weißunterlegtem Band das Hauptfeld umrahmen. Das eigentliche Hauptfeld besticht durch seinen blauen Farbgrund,
in den in mehr oder weniger astronomisch nachvollziehbarem Zusammenhang die restlichen Sternzeichen, von Perseus, Andromeda und Cassiopeia bis zu Orion und Canis minor und major dargestellt sind. Heinrich HAMMER (1912, 69) bedient
sich des Vergleichs der astronomischen Allegorien Fontanas mit Dosso Dossis Ausmalung des Bibliothekssaals des Castello des Buon Consiglio. Bezeichnend in der malerischen Ausführung ist vor allem die mangelnde Tiefenwirkung, die für Fontana keine vorrangige Bedeutung hatte. Viel mehr konzentrierte er sich auf das dem gängigen mythologischen Bildprogramm entsprechende Figurenprinzip und einer heroisch beinahe manierierten Bildsprache.

5.1.1
Gemalte Kassettendecke im Museumssaal von Schloss Ambras. Zustand 2007.
Bildnachweis: Eleonora Bliem-Scolari

5.1.2
Detail: An der westlichen Schmalseite - Mars, Merkur, Sol und Luna.
Bildnachweis: Eleonora Bliem-Scolari

5.1.3
Ausschnitt: Andromeda und Perseus, der Große Bär, Cepheus und Mizar, Auriga und Bootes.
Bildnachweis: Eleonora Bliem-Scolari

5.2 27 Porträts und Trophäen im Spanischen Saal, Schloss Ambras, bis 1575 (STOCKHAMMER 2003, 520)
Auf Grund der architektonischen Ausrichtung des Spanischen Saales mit einer nur durch Pfeiler getrennten durchgehenden Fensterung an der Südseite, nimmt an der gegenüberliegenden Nordwand die Abfolge von hochrechteckig gerahmten Fürstenporträts und Pilastern jenen vorgelegten Rhythmus wieder auf. Die Bildnisse der Tiroler Landesherren sind in Landschaftsdarstellungen (wie bereits erwähnt Ergänzungen aus dem 19. Jahrhundert) integriert, die mit der tatsächlichen Fensterreihe gegenüber korrespondieren. Der intendierte Eindruck eines nach allen Seiten offenen Raumes orientiert sich am Typus der Loggia und zeigt sich im Verzicht auf perspektivische Darstellungsmittel noch deutlich dem italienischen Quattrocento verpflichtet, beschreibt SCHEICHER 1975 neben der erzielten Wirkung vor allem die stilistische Ausrichtung der Künstler, allen voran die von Giovanni Battista Fontana.

5.2.1
Der Spanischen Saal mit den Porträts und Trophäen. Ansicht der langen Nord- und der schmalen Westwand. Zustand 2007.
Bildnachweis: Eleonora Bliem-Scolari

5.2.2
Detail: Die Bildnisse dreier Tiroler Landesherren an der Süd-Ostwand - Gebhard, Mainhard und Albert I.
Bildnachweis: Eleonora Bliem-Scolari

5.3 14 gerahmte Sechseckfelder in der Silbernen Kapelle der Innsbrucker Hofkirche,
Vita Christi und Mariens
, vor 1580. Die Silberne Kapelle wurde als Verbindungstrakt über dem Durchgang zwischen Adeligem Damenstift und der Hofkirche angelegt. Der nördliche Teil der Kapelle wurde zwischen 1577-79 von Giovanni Lucchese erbaut - Marmorrippen begleiten das Kreugratgewölbe, das von einem Fresko von Engelsköpfen, die sich in ihrer Mimik charakteristisch unterschieden, auf rotem Grund ausgefüllt wird. In dieses Gewölbe sind nun Fontanas sechseckige stuckgerahmte Öltempera-Arbeiten hineingesetzt. HAMMER (1939, 32) übernimmt hier eine treffende Aussage, wenn er festhält, dass sich Fontana als Hofmaler Ferdinands II. noch im ausgehenden 16. Jahrhundert ganz der gotischen Deckenauffassung hingibt. Die Arbeiten Fontanas sind nach Restaurierungsarbeiten im 19. Jahrhundert und 1948/49 nicht mehr im originalen Zustand (FELMAYER 1986, 432). Die Szenen beziehen sich thematisch auf den Silberaltar und sind jeweils, durch die Längsachse getrennt, in Dreiergruppen angeordnet.

Rechts vorne: Verkündigung, Geburt Christi, Anbetung der Könige
Links hinten: Darbietung im Tempel, Flucht nach Ägypten, Jesus unter den Schriftgelehrten
Deckenfeld links: Kreuztragung
Links vorne: Kreuzigung, Kreuzabnahme, Grablegung Christi
Deckenfeld rechts: Auerstehung
Rechts hinten: Himmelfahrt Christi, Tod Mariens, Himmelfahrt Mariens

5.4 9 Gemälde in ovaler Rahmung
für den Fürstenchor an der linken Wand des 1. Obergeschoßes des Presbyteriums der Innsbrucker Hofkirche, Vita Christ
und Mariens
, 1575-78. Die Gemälde in hochovaler Rahmung liegen in Intarsienfelder, die von Hans Waldner und dem
Hoftischler Konrad Gottlieb angefertigt wurden (DEHIO 1980, 15f).

Ausgehend von der Eingangstür (FELMAYER 1986, 287):
Schmerzensmann, Kreuztragender Christus, Himmelfahrt Mariens, Abendmahl, Geburt
Mariens, Himmelfahrt Christi, Maria Verkündigung, Ersetztes Bildfeld aus Blumenesche (Vermutlich Restaurierungsschaden) Auferstehung Christi, Eucharistie

5.5 Altarblatt für die Heiligenblut-Kapelle der Kirche St. Oswald in Seefeld,
Abendmahl
1576. Für POESCHEL (in: SAUR 2004, 158f.) weist die asymmetrische, auf die Untersicht konzentrierte Komposition Anlehnungen an Arbeiten von Tintoretto auf, die Figurentypen hingegen assoziieren mit den aus Brescia stammenden Malern Girolamo Romanino und Giovanni Battista Moroni.

5.5.1
Altarblatt mit dem Motiv Abendmahl für die Heiligenblut-Kapelle in der Pfarrkirche St. Oswald in Seefeld.
Bildnachweis: Eleonora Bliem-Scolari

5.6 27 Blätter mit Szenen zu Romulus und Remus, 1573
Zu der Serie, die aus 27 Stichen besteht, gehörte ursprünglich ein Widmungsblatt an den Erzherzog Ferdinand II. Die
Stiche zeigen Ähnlichkeit mit der venezianischen Farbigkeit und den Farbstimmungen, die als Vorahnung der Land-schaftsmalerei des Seicentos und Settecentos zu verstehen sind. In den Darstellungen Giovanni Battistas und dann
Giulio Fontanas wird das Hell-Dunkel manchmal durch eine Mischtechnik von Gravur und Radierung und manchmal
durch die bloße Radierung abgelöst ( D'AMICO, 1980).

Von den 27 Blättern werden hier 22 genannt:
5.6.1 Celebrazione in onore di Pan, Radierung und Gravur: H. 14 x Br. 18,1 cm; Plattenrand.
Blattnummer: 4 (unten rechts). Stecher und Inventor: Giovanni Battista Fontana.
5.6.2 Numitore è riconfermato re di Alba, Radierung und Gravur: H. 14 x Br. 18,3 cm; Plattenrand.
Blattnummer: 6. Stecher und Inventor: Giovanni Battista Fontana.
5.6.3 I fratelli riprendono le armi e Remo è colpito, Radierung und Gravur: H. 13,8 x Br. 18,3 cm; Plattenrand.
Blattnummer: 8. Stecher und Inventor: Giovanni Battista Fontana.
5.6.4 La fondazione di Roma, Radierung und Gravur: H. 13,8 x Br. 17,9 cm; Plattenrand.
Blattnummer: 9. Stecher und Inventor: Giovanni Battista Fontana.
5.6.5 Romolo sacrifica a Ercole, Radierung und Gravur: H. 13,7 x Br. 18 cm; Plattenrand.
Blattnummer: 10. Stecher und Inventor: Giovanni Battista Fontana.
5.6.6 Romolo dà le leggi alla città, Radierung und Gravur: H. 13,1 x Br. 17 cm; Plattenrand.
Stecher und Inventor: Giovanni Battista Fontana.
5.6.7 Romolo dà le leggi alla città, Radierung und Gravur: H. 13,7 x Br. 18,1 cm; Plattenrand.
Blattnummer: 11. Stecher und Inventor: Giovanni Battista Fontana.
5.6.8 Il ratto delle Sabine, Radierung und Gravur: H. 13,8 x Br. 18 cm; Plattenrand.
Blattnummer: 12. Stecher und Inventor: Giovanni Battista Fontana.
5.6.9 Acrone re dei Cenini sconfitto dai Romani, Radierung und Gravur: H. 13,5 x Br. 18 cm; Plattenrand. Blattnummer: 13. Stecher und Inventor: Giovanni Battista Fontana.
5.6.10 Romolo appende le armi di Acrone sulla quercia sacra, Radierung und Gravur: H. 13,6 x Br. 18 cm; Plattenrand. Blattnummer: 15. Stecher und Inventor: Giovanni Battista Fontana.
5.6.11 Disfatta degli Antemnati, Radierung und Gravur: H. 13,5 x Br. 18 cm; Plattenrand.
Blattnummer: 16. Stecher und Inventor: Giovanni Battista Fontana.
5.6.12 Ersilla prega per la pace, Radierung und Gravur: H. 14 x Br. 18 cm; Plattenrand.
Stecher und Inventor: Giovanni Battista Fontana.
5.6.13 Vittoria dei Romani, Radierung und Gravur: H. 13,5 x Br. 17,9 cm; Plattenrand.
Blattnummer: 18. Stecher und Inventor: Giovanni Battista Fontana.
5.6.14 Tazio corrompe Tarpea, Radierung und Gravur: H. 13,8 x Br. 18 cm; Plattenrand.
Blattnummer: 19. Stecher und Inventor: Giovanni Battista Fontana.
5.6.15 Il tradimento di Tarpea, Radierung und Gravur: H. 13,5 x Br. 18 cm; Plattenrand.
Blattnummer: 20. Stecher und Inventor: Giovanni Battista Fontana.
5.6.16 Romolo combatte contro I Sabini, Radierung und Gravur: H. 13,8 x Br. 17,2 cm;
Signiert links unten mit: Giovanni fontana Inventor, 1575. Stecher und Inventor: Giovanni Battista Fontana.
5.6.17 Riconciliazione tra Romani e Sabini, Radierung und Gravur: H. 13,5 x Br. 18 cm; Plattenrand.
Blattnummer: 22. Signiert links unten mit: Battista Fontana 1573. Stecher und Inventor: Giovanni Battista Fontana.
5.6.18 Romolo nomina I centurioni, Radierung und Gravur: H. 13,2 x Br. 17,7 cm; Plattenrand.
Blattnummer: 32. Stecher und Inventor: Giovanni Battista Fontana.
5.6.19 Romolo regna su Romani e Sabini, Radierung und Gravur: H. 13,5 x Br. 18,1 cm; Plattenrand.
Blattnummer: 24. Stecher und Inventor: Giovanni Battista Fontana.
5.6.20 I Fidenati sono sottomessi da Romolo, Radierung und Gravur: H. 13,7 x Br. 18,6 cm; Plattenrand.
Blattnummer: 25. Stecher und Inventor: Giovanni Battista Fontana.
5.6.21 Romolo sconfigge i Veienti, Radierung und Gravur: H. 13,7 x Br. 18 cm; Plattenrand.
Blattnummer: 26. Stecher und Inventor: Giovanni Battista Fontana.
5.6.22 Romolo è elevato al cielo, Radierung und Gravur: H. 13,8 x Br. 17,1 cm; Plattenrand.
Blattnummer: 27. Signiert links unten mit: Batt.a fontana Invent. 1573. Stecher und Inventor: Giovanni Battista Fontana.

5.7 Fresko
Himmelfahrt Mariens mit Engelkonzert und Stifter Jakob Zoller von Zollershausen
, 1572, Pfarrgasse Nr. 5 in Innsbruck,
so genanntes "Ettlhaus", Fontana zugeschrieben (DEHIO 1980, 30). Restaurierung 1748 und 1862 (Übermalung mit Ölfarben und Blumengirlanden).

6. ABBILDUNGEN

(TIROL)

6.2.2 Numitore è riconfermato re di Alba, Bildnachweis: D'Amico, 1980, Abb. 220.
6.2.3 I fratelli riprendono le armi e Remo è colpito, Bildnachweis: D'Amico, 1980, Abb. 221.
6.2.4 La fondazione di Roma, Bildnachweis: D'Amico, 1980, Abb. 222.
6.2.5 Romolo sacrifica a Ercole, Bildnachweis: D'Amico, 1980, Abb. 223.
6.2.6 Romolo dà le leggi alla città, Bildnachweis: D'Amico, 1980, Abb. 224.
6.2.7 Romolo dà le leggi alla città, Bildnachweis: D'Amico, 1980, Abb. 225.
6.2.8 Il ratto delle Sabine, Bildnachweis: D'Amico, 1980, Abb. 226.
6.2.9 Acrone re dei Cenini sconfitto dai Romani, Bildnachweis: D'Amico, 1980, Abb. 227.
6.2.10 Romolo appende le armi di Acrone sulla quercia sacra, Bildnachweis: D'Amico, 1980, Abb. 228.
6.2.11 Disfatta degli Antemnati, Bildnachweis: D'Amico, 1980, Abb. 229.
6.2.12 Ersilla prega per la pace, Bildnachweis: D'Amico, 1980, Abb. 230.
6.2.13 Vittoria dei Romani, Bildnachweis: D'Amico, 1980, Abb. 231.
6.2.14 Tazio corrompe Tarpa, Bildnachweis: D'Amico, 1980, Abb. 232.
6.2.15 Il tradimento di Tarpa, Bildnachweis: D'Amico, 1980, Abb. 233.
6.2.16 Romolo combatte contro I Sabini, Bildnachweis: D'Amico, 1980, Abb. 234.
6.2.17 Riconciliazione tra Romani e Sabini, Bildnachweis: D'Amico, 1980, Abb. 235.
6.2.18 Romolo nomina I centurioni, Bildnachweis: D'Amico, 1980, Abb. 236.
6.2.19 Romolo regna su Romani e Sabini, Bildnachweis: D'Amico, 1980, Abb. 237.
6.2.20 I Fidenati sono sottomessi da Romolo, Bildnachweis: D'Amico, 1980, Abb. 238.
6.2.21 Romolo sconfigge i Veienti, Bildnachweis: D'Amico, 1980, Abb. 239.

6.3.1 Fürstenchor, Innsbrucker Hofkirche, Anblick vom Langhaus, Bildnachweis: eigene Aufnahme.
6.3.2 Fürstenchor, Innsbrucker Hofkirche, Gemälde in hochovaler Rahmung, der Schmerzensmann,
Bildnachweis: www.Hofkirche.at

6.4.1 Heiligenblutkapelle, Pfarrkirche Seefeld, Anblick von der Eingangstür, Bildnachweis: eigene Aufnahme.

6.6.1 Gemalte Holzdecke, Saal im Obergeschoss des Unterschloss, Schloss Ambras, Bildnachweis: www.khm.at
6.6.2 Gemalte Holzdecke, Saal im Obergeschoss des Unterschloss, Schloss Ambras, Detail der Schmalseiten,
B ildnachweis: www.khm.at

 
7. BIBLIOGRAPHIE

D'AMICO, Rosa, Fontana Giovanni Battista, Fontana Giulio, in: Incisori veneti dal XV al XVIII secolo, Bologna, 1980.
DEHIO - Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs, Tirol, Bearbeitet von u.a. G. Ammann, E. Egg, J. Felmayer, Wien 1980.
HAMMER, Heinrich, Die Entwicklung der barocken Deckenmalerei in Tirol, Strassburg, 1912.
HAMMER, Heinrich, Kunstgeschichte der Stadt Innsbruck, Innsbruck, 1952.
HIRN, Joseph, Erzherzog Ferdinand II von Tirol, Geschichte seiner Regierung und seiner Länder - 1, Innsbruck 1885.
HIRN, Joseph, Erzherzog Ferdinand II von Tirol, Geschichte seiner Regierung und seiner Länder - 2, Innsbruck 1888.
ÖKT XLVII, Österreichische Kunsttopographie, Band XLVII, Die Kunstdenkmäler der Stadt Innsbruck, Die Hofbauten, bearb. von Johanna Felmayer, Karl und Ricarda Oettinger, Wien 1986.
THIEME-BECKER, Allgemeines Künstler Lexikon, Bd. 12, 1916.
www.khm.at
www.hofkirche.at

sowie:

DEHIO-Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Österreich, Kärnten, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg,
Dagobert Frey und Karl Ginhart (Hgg.), Wien, Berlin 21938.
DEHIO-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs, Tirol, Heinrich Hammer, Josef Ringler u.a., Wien 41960.
DEHIO-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs, Tirol, Gert Ammann, bearbeitet von Erich Egg u.a., Wien 1980.
FELMAYER, Johanna, siehe ÖKT XLVII.
HAMMER, Heinrich, Die Entwicklung der barocken Deckenmalerei in Tirol, Strassburg 1912.
HAMMER, Heinrich, Die bildende Kunst in Tirol und Vorarlberg von etwa 1530-1690, in: Die bildende Kunst in Österreich,
Karl Ginhart (Hg.), Baden bei Wien 1939, Seite 5-42.
HAMMER, Heinrich, Kunstgeschichte der Stadt Innsbruck, Innsbruck, Wien, München 1952.
ILG, Albert, BOEHEIM, Wendelin, Das K. K. Schloss Ambras in Tirol, Wien 1882.
ÖKT XLVII, Österreichische Kunsttopografie, Band XLVII, Die Kunstdenkmäler der Stadt Innsbruck, Die Hofbauten,
bearbeitet von Johanna FELMAYER u. a., Wien 1986.
SAUR, Allgemeines Künstlerlexikon, Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, Band 42, München, Leipzig 2004,
Seite 158f.
SCHEICHER, A., Der Spanische Saal, in: Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien 71, 1975, Seite 39-94.
STOCKHAMMER, Andrea, Malerei der Renaissance, in: ROSENAUER, Artur (Hg.), Geschichte der Bildenden Kunst in Österreich, Spätmittelalter bis Renaissance, München, Berlin 2003, Seite 494-503.
THIEME-BECKER, Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, Band 12, 1916.
TRAPP, Oswald, Die Restaurierung der "Silbernen Kapelle" in Innsbruck, in: Österreichische Zeitung für Denkmalpflege,
3. Jg., Österreichisches Bundesdenkmalamt (Hg.), Wien 1949.

Online-Hinweise:
www.khm.at
www.hofkirche.at

 
©Rosanna Dematté, Juni 2003, überarbeitet von Eleonora Bliem-Scolari, Mai 2007

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