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Institut für Kunstgeschichte Innsbruck
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ALLIO, Paolo de

 

1. ALLIO, Paolo de (Johann Paul, Paoli, Paulo, Pauly);
Aglio, Alio, D'Allio, Alo

 

2. BERUFSBEZEICHNUNG

Stuckateur

 

3. BIOGRAPHIE

* 1655 in Scaria
† 6.2.1729 in Scaria

Allio wurde laut Saur von seinem Onkel Giovanni Battista Carlone ausgebildet. Er wurde 1681 in den Passauer Dombauakten
als "Gevollmächtigter" und "Consorten" Carlones genannt. Später arbeitete Allio als "Impressario" seines Onkels bis 1704, danach in gleicher Position für dessen Sohn Diego Francesco Carlone.

Passau, Kuenburgischer Kanonikalhof, 2 Säle und vier Zimmer, Stuckdekoration, 1681, laut Saur, das erste bezeugte selbständige Werk Allios
Passau, Dom, 1681 bis 1688, zusammen mit G.B. Carlone, alle Arbeiten bis 1704
Passau, ehemalige Hofkapelle, Innendekoration, 1687/88, nicht erhalten
Gartlberg bei Pfarrkirchen, Wallfahrtskirche, Chorgewölbe und Hochaltar, Stuckmarmoraltar 1688 bis 1690
Vöcklabruck, St. Ägidienkirche, Altäre, 1690
Reichersberg, Chorherrenstift, Sommerrefektorium, 1694
Waldsassen, Abteikirche, um 1696
Amberg, Salesianerinnenkloster, 17 Zimmer und Zellen, zusammen mit G.P. Camuzzi, 1696 bis 1698
Amberg, Paulanerkloster, Refektorium, um 1700
Straubing, Karmeliterkirche, Innendekoration, zum Teil erhalten, 1701/02
zwei Altäre, 1702 bis 1705, selbständig
Amberg, Weinzierlische Kapelle, um 1702, zusammen mit G.B. Carlone
Amberg, Wallfahrtskapelle Mariahilf, Dekoration des Langhausgewölbes, 1702 bis 1704 Pfeilerstatuen Dekoration der Seitenkapellen und des Singchores
Salzburg, Kolleginnenkirche, Gesamtdekoration, 1705/06, zusammen mit D.F. Carlone, wie alle Arbeiten bis 1715
Rattenberg, Servitenkirche, Chorgewölbe, Ecce-Homo-Kapelle, Altäre, Kanzel, Bibliothek 1707
Salzburg, Schloss Klesheim, 1708 bis 1710
Salzburg, Müller Pfarrkirche (ehm. Augustiner-Eremititen-Kosterkirche) Sakristei, 1709
Lambach, Gruftkapelle des Klosters, Altar, 1709, nicht erhalten
Stiftskirche, Hochaltarbekrönung und Tabernakel, 1712 bis 1715
Linz, Karmeliterkirche, 1710 bis 1715
Passau, Dom, zwei Orgelchöre im Querhaus, 1715, im 19. Jh. beseitigt
Passau, Bischofsoratorium - Aufgang, Figur der Johann Nepomuk, 1715
Passau, Alte Residenz, Zengerhoftrakt, Audienz Zimmer und Antikamera, um 1716; Ausstuckierung der Hofkapelle
Passau, Stiftskirche St. Nikola, 1716/17, zusammen mit G.B. Allio
St. Florian, Chorherrenstift, drei Zimmer, Kapelle im neuen Konventflügel, 1717/18
Passau, ehemaliges Jesuitenkolleg, Treppenhaus – Michaelisgasse 15, vor 1718
Thyrnau, Schloss, Saal, vier Zimmer, 1718, eventuell zusammen mit G.B. Allio
Kremsmünster, Stiftskirche, Wintersakristei, 1721, eventuell zusammen mit D.F. Carlone
Wels, Palazzo Tilly, Zimmer, 1721
Linz, Deutschordenskirche und Treppenhaus sowie Vestibül der Kommenden
Stuck unter Oberleitung von J.L. von Hildebrandt, 1721/22, sein letzter großer Auftrag im deutschsprachigen Raum

Der einsetzende Rückgang an Aufträgen für die ehemals vielbeschäftigte Carlone-Werkstatt machte Allios Tätigkeit als
deren "Gewaltträger" hinfällig und zwang den alternden Meister, seinen Lebensunterhalt durch eigenunternehmerische Stuckarbeiten zu bestreiten.
.
Nach 1723 zog er sich völlig nach Scaria zurück, wo er nur noch die Raumzier in der Casa De Allio schuf (Zuschreibung Saur).


 

4. FAMILIEN-, FREUNDES- UND AUFTRAGGEBERKREIS

Sohn des Giovanni Battista Allio, Neffe des Giovanni Battista Carlone (Stuckateur, ab 1675 in Passau tätig).

In den Wintermonaten kehrte Allio meist nach Scaria zurück, wo er 1679 Domenica Carlone di Sebastiano heiratete (laut
Saur die Schwester der Ehefrau des Donato Felice Allio). 1680 wurde Tochter Caterina Francesca geboren (später Ehefrau
des Architekten Domenico de Angeli).

1689 Tochter Maria Maddalena (später Ehefrau des Tommaso Giuseppe Luraghi und Mutter des Stuckateus Giovanni Martino Luraghi). 1690 wurde Sohn Giovanni Battista und 1697 Sebastiano Domenico geboren. Beide Söhne wurden Stuckateure und schlossen sich 1715, als Allio in Passau ansässig wurde, der väterlichen Werkstatt an und traten ab 1720 selbständig auf.

Es gab eine Carlone-Allio-Werkstatt Tradition. Allio vertrat die Stellung der Carlone-Werkstatt als Bevollmächtigter und dies
geht bis auf die Zusammenarbeit mit dem Vater Diego Francescos, Giovanni Battista Carlone zurück.

Die Entwicklung von Paolo Allio’s Dekorationsstil wurde in hohem Maß durch die Einflüsse Giovanni Battista Carlone’s und den von diesem geprägten neuen Typus des Raumdekors mit starker plastischer Entfaltung der Elemente bestimmt. Sein Arbeitsanteil innerhalb der relativ homogenen Carlone-Allio-Truppe ist zunächst schwer fassbar. Er scheint sich vornehmlich auf die Formung von Akanthuskränzen und -kapitellen, Fruchtbändern und vegetabilen Felderfüllungen erstreckt zu haben. Stuckplastische Nachbildungen von Alliumgewächsen tragen wohl signaturartigen Charakter. Frühzeitig hat sich Allio zum Spezialisten für die Herstellung von Stuckmarmoraltären entwickelt (Gartenberg, 1689), für die Giovanni Battista Carlone und später Diego Francesco Carlone die Statuen lieferten. Vollplastisch-Figürliches ist für Allio erst in der Spätzeit gesichert (Passau, 1681). Nach 1705 wird sein Stil linearer und flächiger, die hochplastisch vegetatiblen Elemente werden durch dünnes, symmetrisches Ranken-, später durch französisches Bandelwerk mit Lambrequinbaldachinen und Gitterfüllungen, C-Kurven und gelappten Muscheln ergänzt und abgelöst, in das mancherorts modellierte figürliche Flachreliefs eingearbeitet sind. Die Kenntnis der Stichwerke von Jean Berain und Daniel Mariot kann vorausgesetzt werden (vgl. SAUR 1992, 536.).

 

5. WERKE

(TIROL)

5.1 Rattenberg - Servitenklosterkirche
Die Differenzierung der Werke von  Diego Francesco Carlone und Paolo d'Allio wurden auf Grund archivarischer Notizen und stilistischer Vergleiche in deutlicher Weise von Dr. Gert Ammann so geschildert: (AMMANN, Gert; “Diego Francesco Carlone und Paolo d’Allios Tätigkeit in der ehem. Augustinger-Eremiten-Klosterkirche zu Rattenberg, S 9 – 22).

Als Werke Paolo del Allios scheinen archivarisch die ornamentalen Stuckaturen in der Ecce-Homo-Kapelle, der Chorkuppel,
der Bibliothek, der Kanzel und des links im Chor befindlichen Oratorium auf. Die 1707 errichtete Ecce-Homo-Kapelle weist in den Gewölbezwickeln in Stuck geschnittene und modellierte ovalförmige, an den Enden überkreuzte, Akanthuszweige auf, welche Medaillons mit Gemälden von Johann Joseph Waldmann rahmen. An deren oberen Enden befinden sich sitzende
Putti, von Muscheln unterlegt. Die pflanzlich ornamentalen Füllungen an der Emporendecke, an der Eingangsdecke und
an der Emporenbrüstung erweisen sich ebenso als Werke Paolo d'Allios nach Gert Amman.

Die Stuckaturen in den Gewölbezwickeln und den Gurtbögen des Chores sowie an dem mit schweren Akanthusvoluten gestützten Oratorium lassen die plastisch, zum Teil filigrane Arbeit und die vielfältige Modellierkunst Paolo d’Allios deutlich werden. Die schwere, aufgeblähte Geschichtsbildung der Reliefputen des Bibliothekraumes findet sich im Konsolputtenkopf unter dem Kanzelkorb wieder und zeigt deutlich den Unterschied zu den feineren Gesichtszügen der Caroloneputten. Die drei Reliefs an der Kanzelwange sind durch ihre flache Modellierung ebenfalls als Werke Paolo d’Allios anzusprechen.

Allio_Servitenkirche_Hochaltar_Rattenberg_Libiseller










Hochaltar

Die Stuckaturen im Langhaus und die Kanzel, 1707 sind in Zusammenarbeit mit Diego Francesco Carlone entstanden und
sind auch urkundlich erwähnt sowie die üppigen Laubwerkstuckaturen im kuppelgewölbten Chor, sind um 1710 entstanden,
und ein monumentaler Hochaltar aus rotem Marmor von Anfang des 18. Jh. schreibt Dehio Paolo de Allio zu.

Allio_Servitenkirche_reHochaltarfigur1_Rattenberg_Libiseller Allio_Servitenkirche_reHochaltarfigur2_Rattenberg_Libiseller Allio_Servitenkirche_liHochaltarfigur_Rattenberg_Libiseller
rechter
Hochaltarflügel
rechter
Hochaltarflügel, Nahaufnahme
linker
Hochaltarflügel, Nahaufnahme

Eccehomo Kapelle
Stuckaturen in den Zwickeln und an der Empore, Anfang 18. Jh.
Klostergebäude: in der ehemaligen Bibliothek Putten mit Tugendsymbolen, urkundlich erwähnt

(OBERÖSTERREICH)

5.2 Gartlberg bei Pfarrkirchen
Wallfahrtskirche, Chorgewölbe und Hochaltar, 1688 bis 16-90 Stuckmarmoraltar, 1689

5.3 Vöcklabruck, St. Ägidienkirche, Altäre, 1690
Franz Engel (Die Stuckarbeiten Giovanni Battista Carlones, 1966, S 150/151) spricht von der Carlone-Allio-Werkstatt, in der
er direkt namentlich Paolo d’Allio erwähnt. Tatsächlich ist Paolo d'Allio namentlich nur in einer Quittung, die er am 9.10.1690
für die Stuckarbeiten bei den drei Altären und an deren Zierrat, die er im Namen von Giovanni Battista Carlone bestätigte, erwähnt (Österreichische Kunsttopographie, Wien, 1959. Bis jetzt liegt noch keine Differenzierung der Werke vor und die
Werke werden in der Literatur unter Giovanni Battista Carlones Werke genannt.

St. Aegidius,
Hauptaltar
St. Aegidius,
Seitenaltar

So schufen G.B. Carlone und seine Helfer einen Mittel- und zwei Seitenaltäre, die in wohl abgewogenen Proportionen in die Apsiden komponiert sind. Sowohl in ihrem geschlossenen Aufbau, der nur im Auszug leicht geschwungen ist, wie in der
dunklen Marmorierung akzentuieren sie die helle, feine Architektur des Raumes. Franz Engel schreibt in seinem Bericht,
dass der statuarische Mittelteil der Altäre, durch die überlebensgroßen Stuckplastiken noch verstärkt wird. Diese flankieren
die Altarblätter und beleben so den bereits locker geschwungenen Oberteil noch weiter. Je zwei Heiligenfiguren oder Engel, sitzen auf dem Schenkel des Sprenggiebel (Stuckarbeiten von Giovanni Battista Carlones, 1966, S 152).
Beim Hauptaltar befinden sich mit markanten Köpfen modelliert, der Hl. Augustinus und der Hl. Nikolaus. Auf den Schenkeln des Sprenggiebels befinden sich die Stuckfiguren der Hl. Barbara und der Hl. Katherina (die nach Franz Engel in ihrer Art an Passau, Garsten, Schlierbach u.a. erinnern (Stuckarbeiten von Giovanni Battista Carlones, 1966, S 150/152). Je vier Putti, befinden sich auf allen drei Altären. Ein Paar hält das Kreuz auf den Auszuggiebeln zwischen sich, während das andere
Paar das Aufsatzbild im Ovalrahmen stützt. Aus den vier Nischen im Hauptaltar ragen die mächtigen Gestalten des
Salvator mundi, des Hl. Johannes und der Hl. Apostel Paulus und Petrus, von der Carlone-Allio-Werkstatt mit Pathos und
Kraft modelliert wurden, hervor.

Der linke Seitenaltar ist der Hl. Maria geweiht und deshalb befinden sich auf der einen Seite der Hl. Josef, der in seinen erhobenen Armen das Christuskind hält. Auf der anderen Seite befindet sich die Hl. Anna mit ihrer Tochter Maria. Beide Stuckfiguren sind in bauschige Kleider gehüllt und Franz Engel schreibt über eine expressive Darstellung der Hl. Anna. Im rechten Seitenaltar befinden sich Stuckfiguren des Hl. Sebastian und des Hl. Antonius. In der übrigen Architektur, wie bei den Altären ist ein nichtfiguraler Stuck nur sparsam verwendet und unterstützt dadurch die Harmonie des ganzen Raumes.

5.4 Schlosskapelle in Marbach
Laut Franz Engel und A. Czerny (Die Stuckarbeiten Giovanni Battista Carlones, 1966, S 151-152) ist dieser Bau ebenfalls
von der Carlo Antonio Carlone Werkstatt und der Situation, wie sie in Vöcklabruck war, ähnlich. Die Entstehungszeit wird von 1686 bis 1689 angesetzt und überschneidet sich mit den Bauzeiten in Vöcklabruck und Ried. Der Raum ist nur kleiner und einfacher, aber ebenso harmonisch in den Proportionen. In den kurzen tonnengewölbten Kreuzarmen stellte Carlone wieder einen Hauptaltar und zwei Seitenaltäre ein, die sich durch die Verwendung verschiedener dunkler Farben von weiß kontrast-
reich abgrenzen. Die Komposition der Altäre wird durch je drei Figurenpaare, die ihrer Bedeutung nach, nach oben hin immer kleiner werden, gut unterstützt. Auf beiden Seiten des Altarbildes befinden sich lebensgroße Heiligenfiguren. Laut Engel geben die Putten und Engelsfiguren die sich im ganzen Altar befinden, den Raum Wärme und Bewegung, dass nur durch die ausgezeichnete Figuralplastik der Carlone-Werkstatt durchsetzbar war.

Hautaltar,
Stuckfigur
linker Seitenaltar

5.5 Ried in der Riedmark (2 km östlich von Marbach)
Der Pfarrhof wurde laut Dehio Ende des 17. Jahrhunderts von Carlo Antonio Carlone und seiner Werkstatt um oder neu
gebaut. Diese Werke sind gleichzeitig mit Marbach entstanden. Da für Franz Engel (Die Stuckarbeiten Giovanni Battista Carlones, 1966, S 152) in Marbach die Bauzeit und die Künstler archivalisch gesichert sind und die Figuren wie die Fruchtkränze eindeutig carlonesk sind, kann man von einer Entstehungszeit von 1689 bis 1690 ausgehen.

Im ersten Obergeschoss sind einige Räume von seiner Werkstatt ausgestattet worden, doch besonders ist die Stuckdecke
im Gang des Pfarrhofes hervorzuheben. Der Gang ist ziemlich lang und mit einer starken Kehlung. Die Decke ist durch Fruchtstabrahmen aus Weintrauben, Kastanien, Birnen und vielen Blättern stark gegliedert und grenzt sich  durch die
Kehlung von den Mauerwänden mit einem vielfach profilierten Gesims ab. Das Deckfeld ist durch zwei Dreipasskartuschen,
die jeweils zwei Putti halten, in drei Teile geteilt, von denen der mittlere länger und in den Schmalseiten noch ausgebuchtet ist. Durch diese Darstellung wurde das Deckenrechteck gegliedert und die Längsseiten wurden durch  breit gezogene Kartuschen unterteilt. Auf dem hervorspringenden Gesims sitzen Putti und in den Ecken der Kehlung wird  durch muschelförmige Kartuschen Schärfe verringert. An der Gangseite befinden sich drei Türen und auf kräftigen Supraportengesimsen stehen sechs Büsten. Über den Türen in den Ecken sind die vier Jahreszeiten dargestellt und über den Mitteltüren findet man die Apostel Petrus und Paulus.

5.6 Lambach
Der Altar in der  Gruftkapelle des Klosters, der 1710 entstanden ist, ist leider nicht erhalten. In der Stiftskirche, Hochaltarbekrönung: Dreifaltigkeitsgruppe mit Engeln und Gewölk aus Stuck ist in der  Diego Francesco Carlone-Werkstatt
mit Paolo d'Allio 1712 bis 1715 entstanden. Das Tabernakel, laut Reclam, und der  Österreichischen Kunsttopographie
(Wien, 1959, Seite 107) ist nur der Entwurf der Werkstatt entsprungen. Die Ausführung übernahm der Halleiner Steinmetz
Niclas Wendlinger nach Korrektur von einem wienerischen Riss. Die erhaltenen  Arbeitsverträge sind in der Österreichischen Kunsttopographie (Wien, 1995,S 107, 110) nachzulesen.

Stiftskirche, Engelgruppe

 

 

 

 

Tabernakel: laut Österreichische Kunsttopographie, (Wien, 1995, 111):
Über der Mensa von Sarkophagform mit S-förmigen Profil aus gelbem Marmor mit roten, schwarz umrahmten Marmor-
einlagen, kleiner rundtempelartiger Aufbau mit vier ionischen Säulen auf vortretenden, vierseitigen Sockeln mit entsprechend verkröpftem Gebälk. Neben den beiden seitlichen Säulchen sind Sockel für kleine Statuen, links „Fides“ und rechts  “Spes“ angebracht. Den Abschluss bildet ein halb-sechsseitiger Pyramidenstumpf mit gekehlten, eingeschwungenen Seitenflächen und oben volutenartig eingerollten Verstrebungen an den Kanten und eine gequetschte Kuppel, die gleichfalls mit radial angeordneten Verstrebungen in der Richtung der Säulchen besetzt ist. Als Abschluss ist gleichfalls eine kleine Figur
„Caritas“ aufgestellt. Über den Verkröpfungen des Gebälkes der seitlichen Säulchen sind Figuren anbetender Engelkinder angebracht.

5.7 Reichersberg, Chorherrenstift, Sommerrefektorium, 1694
Dort wo Südtrakt und die Prälatur zusammentreffen, errichtete Carlo Antonio Carlone das Sommerrefektorium, mit einem achteckigen vorliegenden Raum. Den Stuck fertigten laut der Literatur (900 Jahre Augustiner Chorherrenstift Reichersberg,
1983, S 165) sein Bruder Giovanni Battista, mit Paolo d’Allio und Pietro Camuzzi in der kraftvoll schwellenden carlonesken
Art an. In der Literatur ist nur schwer erkennbar, welche Stuckateure genau das Werk geschaffen haben. Deshalb muss man beim Betrachten immer von einer gesamten Werkstatt ausgehen, da noch keine genaue Differenzierung existiert.

Sommerrefektorium
Sommerrefektorium, Detail

Der Raum des Sommerrefektoriums ist durch die Kappen im Spiegelgewölbe lebhaft gegliedert. Verstärkt wird diese Gliederung durch die reiche und bunte Stuckdekoration aus Laub, Fruchtkränzen und Putti. Die Wölbungszwickel tragen hochgestellte, ovalgeformte Laubkränze, die von fliegenden Putti gehalten werden. Die Carlone-Allio-Werkstatt teilte die Decke somit in ein großes Mittelfeld, das sich durch einen kräftigen Frucht- und Laubstab abgrenzt. Die Stirnseiten des Mittelfeldes sind zu Halbkreisen ausgebuchtet und in zwei Randfelder unterteilt. Diese sind durch einen geöffneten Vorhang, den zwei Putti halten gestaltet und zeigen die Wappen der Pröpste oder der großen Bauherrn aus dem 17. Jh. (zum Beispiel Anton Ernst oder Adam Pichler; 900 Jahre Augustiner Chorherrenstift Reichersberg, 1983, S 266 ). In dem oktogonalen vorliegenden Raum befinden sich aus der Carlone-Allio Werkstatt vier Büsten und im ersten Stock des Sommerrefektoriums befinden sich Decken in zwei Räumen, die auch der Werkstatt zugeschrieben werden. Diese sind mit einem einfachen Dekor aus Blatt- und Fruchtkränzen dekoriert.

5.8 Linz, Karmelitenkirche
Der Stuck ist laut der österreichischen Kunsttopographie (Wien, 1964, S 231) gemeinsam von Diego Francesco Carlone und Paolo d'Allio von 1710 bis 1715 gestaltet. Für den Stuck wurde 1710 der Vertrag mit Diego Francesco Carlone und Paolo
d’Allio abgeschlossen. Die Stuckverzierung des Kirchenraumes beschränkt sich an der Decke des Langhauses auf einfache Rahmenfelder von mehrfach gebrochenem Umriss, auf Kartuschen an Bogenscheiteln und auf konsolenartig gestaltete
Ansätze. Die mehrfach geschweifte und geknickte Orgelchorbrüstung ist in der Mitte mit einem Queroval mit zwei plastischen Puttenköpfen geschmückt, von dem aus sich zarte Ranken um eine waagrechte Symmetrieachse weiterspinnen, die Seiten-felder sind mit Zweigen und mit ovalen Rahmen besetzt. Mit eleganter Schlichtheit sind auch die Flachkuppeln der beiden Eingangskapellen durch eine kreisrunde Rahmenleiste, die sich mit den Scheiteln der mit Rocaillen geschmückten Wand-
bogen berührt, gegliedert, die Zwickel sind mit Ovalen, aus Voluten gefügt, ausgefüllt. Besonders sorgfältig ist der Chor mit Stuck ausgestattet. Die Fenster der Oratorien sind im Chor mit verzierten Parapeten, am Triumphbogen mit Girlanden behängten Giebeln versehen. Die durch Stichkappen unterteilte Flachkuppel trägt im Scheitel einen kreisförmigen Spiegel,
von dem sternförmig mit Bandornamentik ausgefüllte Dreiecke sich ausbreiten.

5.9 Linz, ehemalige Deutschordenskirche und heutige Seminarkiche Hl, Kreuz
Sie wurde  laut der Österreichischen Kunsttopgraphie (Die Stadt Linz, 1964,S 65 ff)  von Paolo d'Allio am 19. April 1722, zu bauen begonnen. Nachdem dem Entwurf am 8. Mai von einem Wiener Stuckateur vorgelegt wurde begann Paolo d'Allio mit
der Arbeit in der Kuppel, während seine Gehilfen den übrigen Stuck durchführten. Das zarte Laub- und Bandelwerk, Wand-
und Deckenstuckatur Treppenhaus sowie „Vestibül der Kommenden“;  Kuppelrelief Gottvater mit Engel, dieser Stuck wurde unter Oberleitung von J.L. von Hildebrandt, 1721/22 erbaut.

Österreichische Kunsttopographie: (Die Stadt Linz, 1964,S 65 ff)  Die Stuckverzierung der Decke des Langhauses zeigt einfache Rahmenfelder von mehrfach durchbrochenem Umriss, Kartuschen an Bogenscheiteln und konsolenartig gestaltete Ansätze der Stichkappen. Am Scheitel des Triumphbogens befinden sich Kartuschen mit Ranken und Blütenstängeln, die chronographische Inschriften tragen. Die Orgelchorbrüstung ist mehrfach geschweift und geknickt, in deren Mitte befindet
sich ein Queroval mit zwei Puttenköpfen, von dem aus sich Ranken in waagrechter Symmetrieachse weiterspinnen. Die Seitenfelder sind mit Zweigen und mit ovalen Rahmen besetzt. Die Gliederung der Flachkuppeln bei den Eingangskapellen
wird durch eine kreisrunde Rahmenleiste erreicht und in den Zwickeln befinden sich Ovale und Voluten. Der Chor ist
besonders stark mit Stuckdekoration gefüllt. Die Fenster der Oratorien zeigen verzierte Parapeten und der Triumphbogen
ist mit girlandenbehängten Giebeln geschmückt. Die Flachkuppel ist in Stichkappen unterteilt und trägt in ihrem Scheitel kreisförmige Spiegel. Von diesem Spiegel breiten sich ausgefüllte Dreiecke mit Bandornamentik aus.

5.10 St. Florian, Chorherrenstift
Saletta, Wohnzimmer, Schlafzimmer und Hauskapelle des Propstes im neuen Konventflügel, 1717/18

5.11 Kremsmünster, Stiftskirche
Die Wintersakristei ist um 1721 entstanden, eventuell zusammen mit D.F. Carlone.

5.12 Wels
Palazzo Tilly, Zimmer, 1721

(SALZBURG)

5.13 Kollegienkirche
Die Gesamtdekoration ist zusammen mit Diego Francesco Carlone entstanden (wie alle Arbeiten bis 1715/Arbeitsverträge
sind in der Österreichischen Kunsttopographie IX, Salzburg, 1912, S 237 ff.) nachzulesen.
Nach dem Entwurf von J.B. Fischer von Erlach wurde der Hochaltar entworfen, die Stuckaturen stammen von Paolo dell Allio
und Diego Francesco Carlone, die Steinmetzarbeiten sind von Sebastian Stumpfegger, Hans Schwäbel und Gregor Gözinger (1707).

Bemerkenswert ist der rechte Hochaltar aus dem 18. Jh. siehe Österreichische Kunsttopographie IX, Salzburg, 1912, S 247 ff.: Die von kleinen ovalen Fenstern durchbrochene Chorwand ist mit einem  Stuck übersponnen, in der Mitte, vor dem Fenster schwebend  ist die Stuck-Figur der Immaculata auf der Weltkugel 1707. In der durch Rundbogenfenster und einem Oval-
fenster im Gewölbe durchlichteten Apsis ist eine Stuckglorie aus Wolken, Strahlen und Engeln um die Figur der vor dem Fenster schwebenden Maria Immaculata angeordnet; die von Puten bevölkerten Wolken steigen über die Wandgliederung
auf und über das Gebälk hinweg in die Halbkugel der Wölbung, die 1707 von Diego Francesco Carlone und Paolo dell Allio angefertigt wurde. Die Dekoration der Rückwand ist aus weißem Stuck und bildet ein reiches, die Fenster zum Teil über-schneidendes den ganzen Abschluss mit der Halbkuppel überspinnendes Gewölk, in dem Cherubsköpfchen und Putten schweben. Das Mittelmotiv befindet sich über dem Mensaaufbau und stellt die schwebende Gestalt der Immakulata dar,
die auf der Mondsichel stehend, von großen Engeln auf der Weltkugel getragen und von Strahlenglorie umgeben wird und
auf dem verkröpften Gebälk der Säulen knien adorierende Engel.

5.14 Schloss Klessheim
Dekoration sind im Zeitraum zwischen 1708 und 1710 entstanden. Die  Stuckaturen der Hallen und des Stiegenhauses sind 
von Paolo d’Allio und Diego Francesco Carlone 1709, mit charakteristischen Ornamenten.

5.15 Osttrakt des Noviziat
Vom Stiegenhaus in der Nordostecke im zweiten Obergeschoss ist das Portal zum Noviziat. Diesen gestaltete Paolo dell Allio mit einer Ädikularaumrahmung mit vorgestellten Säulen und einem gesprengten Giebel.

5.16 Schloss Feyregg bei Bad Hall
Aufgrund der erhaltenen Bezahlung von Paolo d’Allio in der Österreichischen Kunsttopographie (Die Linzer Altstadt, 1977,
Seite 509) kann man das Mitwirken bei der Stuckatur  nachweisen.

(STEIERMARK)

5.17 Thyrnau, Schloss
1718, Ausschmückung eines Saales von und vier Zimmern, vermutlich mit Giovanni Battista Allio zusammengearbeitet (vgl. SAUR 1992, 536.).

 

6. ABBILDUNGEN

(TIROL)
(alle Bildrechte: Angelika Libiseller)

(OBERÖSTERREICH)

6.1 St. Florian, Hauskapelle
entnommen aus: KORTH Thomas, Stift St. Florian
6.2 Schlosskapelle Marbach, linker Seitenaltar
entnommen aus: Arte Lombarda Rivista di Storia dell'Arte, Franz Engel, Die Stuckarbeiten Giovanni Battista Carlones, S 151
6.3 Schlosskapelle Marbach, Hauptaltar: Stuckfigur des Heiligen Judas Thaddäus
entnommen aus:Arte Lombarda Rivista di Storia dell'Arte, Franz Engel, Die Stuckarbeiten Giovanni Battista Carlones, S 152

6.4 Stiftskirche Lammbach, Engelgruppe von der Bekrönung des Hochaltars
entnommen aus: Österreichische Kunsttopographie, Marktgemeinde Lammbach, Seite 110

6.5 Stift Reichersberg, Detail der Stuckdecke im Sommerrefektorium
entnommen aus: 900 Jahre Augustiner Chorherrnstift Reichersberg, S 266 und  Arte Lombarda Rivista di Storia dell'Arte,
Franz Engel, Die Stuckarbeiten Giovanni Battista Carlones, S 153

6.6 St. Aegidius Kirche, Vöcklabruck, Hauptaltar
entnommen aus: Arte Lombarda Rivista di Storia dell'Arte, Franz Engel, Die Stuckarbeiten Giovanni Battista Carlones, S 149

6.7 St. Aedigius Kirche, Vöcklabruck, Linker Seitenaltar
entnommen aus: Arte Lombarda Rivista di Storia dell'Arte, Franz Engel, Die Stuckarbeiten Giovanni Battista Carlones, S 150

 
7. BIBLIOGRAPHIE

DEHIO-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs, Tirol, Wien 1980
SAUR, Allgemeines Künstler Lexikon. Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, Band 2, München 1992
THIEME BECKER VOLLMER, Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler, Band 1, Leipzig 1907, Engelmann Verlag
ÖKM, Österr. Künstlermonographien, Das Tiroler Unterland, Band 6
Erich Egg Salzburg 1971
HELMUT KRONTHALER Profane Wand- und Deckenmalerei in Süddeutschland im 16. Jh und ihr Verhältnis zur Kunst
Italiens tuduv Verlag, München 1992

sowie:

DEHIO-Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, 2.Band Österreich Wien/Niederösterreich/Oberösterreich/Burgenland
Berlin Wien 1935
DEHIO-Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler in der Ostmark, Berlin Wien 1941
SAUR, Allgemeines Künstler Lexikon. Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, Band 2, München 1992
AKL, Allgemeines Künstler Lexikon. Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, Band 2, 1. Auflage, Seemann Verlag, Leipzig 1986
MORPURGO Enrico Gli artisti italiani in Austria, Vol II secolo XVII, Roma 1962
LITSCHEL Rudolf Walter, Kunststätten in Oberösterreich, 3. Auflage, Landesverlag, Linz 1977
HOOTZ Reinhard, Kunstdenkmäler in Österreich, Oberösterreich/Niederösterreich/Bugenland, Deutscher Kunstverlag, Berlin 1967 RECLAM – Kunstführer Österreich, Band 1 Wien, Nieder- und Oberösterreich, Burgenland
Philipp Reclam jun., Stuttgart 1961
WUTZEL Otto, Landesausstellung 1200 Jahre Kremsmünster 3. Auflage, Linz 1977
GRIMSCHITZ Bruno, St. Florian/Wilhering/Kremsmünster K. R. Langewiesche Nachfolger, Königstein im Taunus 1958
WIDDER Erich, 900 Jahre Lambach Lambach 1956
KRAMML Peter F., Das Kloster Lambach im Spätmittelalter Landesausstellung, Lambach 1989
WUTZEL Otto, Das Chorherrenstift St. Florian Rudof Trauner Verlag, Linz 1971
KORTH Thomas, Stift St. Florian Die Entstehungsgeschichte der barocken Klosteranlage Verlag Hans Carl, Nürnberg 1975

sowie:

DEHIO-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs, Tirol, Wien 1980
DEHIO – Handbuch; Die Kunstdenkmäler Österreichs; Salzburg, 1986
Österreichische Kunsttopographie, Die kirchlichen Denkmale der Stadt Salzburg, Wien 1912
Österreichische Kunsttopographie, Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirks Wels, Wien, 1959
Österreichische Kunsttopographie, Die Linzer Kirchen, Wien, 1964
Österreichische Kunsttopographie, Die kirchlichen Denkmale der Stadt Linz, Wien, 1964
Österreichische Kunsttopographie; Die Linzer Altstadt, Wien, 1977
SAUR, Allgemeines Künstler Lexikon. Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, Band 2, München 1992
THIEME BECKER VOLLMER, Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler, Band 1, Leipzig 1907, Engelmann Verlag
ÖKM, Österr. Künstlermonographien, Das Tiroler Unterland, Band 6
Erich Egg Salzburg 1971
HELMUT KRONTHALER Profane Wand- und Deckenmalerei in Süddeutschland im 16. Jh und ihr Verhältnis zur Kunst
Italiens tuduv Verlag, München 1992
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SAUR, Allgemeines Künstler Lexikon. Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, Band 2, München 1992
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MORPURGO Enrico Gli artisti italiani in Austria, Vol II secolo XVII, Roma 1962
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GRIMSCHITZ Bruno, St. Florian/Wilhering/Kremsmünster K. R. Langewiesche Nachfolger, Königstein im Taunus 1958
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FRANZ, ENGL; Die Stuckarbeiten Giovanni Battista Carlones in der St. Ägidiuskirche zu Vöcklabruck, in der Schlosskapelle zu Marbach, im Pfarrhof zu Ried und im Stifte Reichersberg, in ARTE Lombarda, Anno XI, Secondo Semestre 1966
KORTH Thomas, Stift St. Florian Die Entstehungsgeschichte der barocken Klosteranlage Verlag Hans Carl, Nürnberg 1975
900 Jahre Augustiner Chorherrenstift Reichersberg, Linz, 1983

sowie

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©Elisabeth Reichl, Oktober 2004 und Angelika Libiseller, September 2007 (Fotos, Tirol), ergänzt von Susanne Christof, Dezember 2007, ergänzt von Stefanie Zangerl, Jänner 2008; ergänzt von Brigitte Ferdigg November 2009
 

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