Die Referent*innen der Tagung zur Nachhaltigkeit im Spiegel des Rechts

 

Ferdinand Kerschner

Vis.-Prof. Univ.-Prof.i.R. Dr. Ferdinand Kerschner war Vorstand des Instituts für Umweltrecht und des Instituts für Zivilrecht an der JKU Linz, ist Visiting Professor an der Karls Universität Prag und Vizepräsident des Forum Wissenschaft und Umwelt. Er ist Herausgeber der Schriftenreihe RdU, Schriftleiter und Redakteur der Zeitschrift RdU, Mitherausgeber des Großkommentars zum ABGB, einer Lehrbuchreihe zum Bürgerlichen Recht und Verfasser zahlreicher wissenschaftlicher Arbeiten.

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Christoph Stoll

MMag. Christoph Stoll, geb. 1989, Universitätsassistent. Diplomstudium der Rechtswissenschaft, Masterstudium der Soziologie (Soziale und politische Theorie) und Diplomstudium der Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Universität Innsbruck. Forschung im Bereich der Rechtsgrundlagenwissenschaften (insb. Rechtsgeschichte und Rechtstheorie) in Verbindung mit aktuellen Fragen des Kultur-, Medien- und Informationsrechts (Veranstaltungsrecht, Urheberrecht, Datenschutz). Seit 2017 Redaktionsmitglied bei der Zeitschrift Juridikum. Seit 2017 Vorstandsmitglied bei den Tiroler Kulturinitiativen.





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Tobias Tröger

Since 2011 Tobias Tröger holds the Chair of Private Law, Trade and Business Law, Jurisprudence at Goethe-University Frankfurt am Main. Since 2018 he is the co-director of the Center for Advanced Studies Foundations of Law and Finance funded by the German Research Foundation (DFG). At SAFE, he served director of the area Corporate Finance and Corporate and Governance and since 2020 heads the Cluster Law and Finance. Tobias Tröger’s research focusses on comparative corporate governance, corporate finance and financial regulation. He has published nationally and internationally in leading journals and presented his work at leading research institutions globally. He was the President of the Executive Board of the European Banking Institute (EBI) and currently serves as chair of the Global Corporate Governance Colloquia (GCGC). Tobias Tröger is an advisor to the European Parliament on matters regarding the Single Supervisory Mechanism (SSM) responsible for the euroarea’s largest banks.

 

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Clara Rauchegger

Dr. Clara Rauchegger ist Assistenzprofessorin (Tenure Track) an der Universität Innsbruck. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Europarecht und im Recht der Digitalisierung. Sie promovierte 2016 an der Universität Cambridge zum Zusammenspiel der EU-Grundrechtecharta und nationalen Verfassungsrechten. Anschließend war sie zwei Jahre lang Postdoc und Projektleiterin am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz (Max Weber Fellowship).

Dr. Rauchegger ist Mitglied des Digital Science Centers der Universität Innsbruck, wo sie Errungenschaften und Gefahren der Digitalisierung aus interdisziplinärer Perspektive untersucht. Ihr laufendes Habilitationsprojekt widmet sich der unionsrechtlichen Regulierung von Online-Plattformen und digitalen Diensten. Dr. Raucheggers Forschung wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Forschungspreis der Stadt Innsbruck, dem Eduard Wallnöfer Anerkennungspreis und dem Frankreichpreis der Universität Innsbruck.

Ihre Grundstudien in Rechtswissenschaften und Romanistik absolvierte Dr. Rauchegger an der Universität Innsbruck und der Sciences Po Paris, jeweils mit Auszeichnung. Außerdem schloss sie ein LLM-Studium in Europarecht an der Universität Cambridge mit First Class Honours ab. Vor ihrer wissenschaftlichen Laufbahn sammelte sie Berufserfahrung bei der EU-Vertretung der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino, beim Europäischen Parlament und beim Gerichtshof der Europäischen Union.

 

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Andreas Müller

Dr. Andreas Th. Müller, LL.M. (Yale) ist Universitätsprofessor am Institut für Europarecht und Völkerrecht der Universität Innsbruck. Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem im europäischem Verfassungsrecht und im Recht der differenzierten Integration, namentlich im EWR-Recht. Sein besonderes Interesse gilt den Wechselwirkungen von innerstaatlichem Recht, Europa- und Völkerrecht.

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Axel Halfmeier

Axel Halfmeier ist Professor für Bürgerliches Recht, Rechtsvergleichung sowie Internationales Privat- und Verfahrensrecht an der Leuphana Universität Lüneburg. Er studierte in Hamburg (Fachbereich Rechtswissenschaft II, 1988-1993) und an der University of Michigan Law School in Ann Arbor (LL.M. 1996). Er promovierte in Hamburg mit einer rechtsvergleichenden Studie zum Persönlichkeitsrecht. Nach einer kurzen Tätigkeit als Anwalt (1999-2000) habilitierte er sich 2007 an der Universität Bremen mit einer Schrift zu „Popularklagen im Privatrecht“. In seiner Forschung beschäftigte er sich zeitweise mit dem kollektiven Rechtsschutz, dem Kollisionsrecht und der Nachhaltigkeit im Privat- und Verbraucherrecht. Seit April 2022 ist er Dekan der Fakultät Staatswissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg und leitet dort den Modellstudiengang „Master Rechtswissenschaft“, in dem die Bachelor/Master-Struktur mit dem deutschen juristischen Staatsexamen verbunden werden soll.

 

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Susanne Augenhofer

Univ.-Prof. Dr. Susanne Augenhofer, LL.M. (Yale) ist seit Januar 2020 Professorin am Institut für Unternehmens- und Steuerrecht der Universität Innsbruck. Daneben ist sie seit 2021 Senior Research Scholar an der Yale Law School und wurde ebenfalls 2021 zum Co-Chair des Austrian Hub und Council Member des European Law Institutes (ELI) ernannt. In ihrer Forschung beschäftigt sich Prof. Augenhofer schwerpunktmäßig mit dem Wettbewerbsrecht und dem Verbraucherprivatrecht. Im April 2022 veröffentlichte sie im Namen des ELI eine Stellungnahme zur Konsultation der EU Kommission „Nachhaltiger Konsum von Gütern – Förderung von Reparatur und Wiederverwendung“.

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Anne Sanders

Prof. Dr. Anne Sanders, M.Jur. ist Inhaberin des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Unternehmensrecht, Recht der Familienunternehmen und Justizforschung an der Universität Bielefeld (Deutschland) und Professorin II der Universität Bergen, Norwegen.

Sie forscht u.a. zu rechtlichen Fragen nachhaltigen Unternehmertums in Familienunternehmen, Stiftungsunternehmen und Unternehmen in Verantwortungseigentum/Gesellschaften mit gebundenem Vermögen. Außerdem arbeitet regelmäßig sie als Expertin für den Europarat zu Themen der richterlichen Unabhängigkeit und Qualität richterlichen Arbeit.

Sie studierte Rechtswissenschaften in Berlin Oxford, promovierte und habilitierte sich an der Universität zu Köln und war als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bundesverfassungsgericht und als Juniorprofessorin an der Universität Bonn tätig. Für ihr Engagement in der Lehre wurde sie mehrfach ausgezeichnet.

 

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Madlen Karg

Dipl.-Jur. Madlen Karg, LL.B. (Universität Mannheim) ist seit April 2018 Universitätsassistentin prae doc am Institut für Europarecht und Völkerrecht an der Universität Innsbruck. Sie verfasst ihre Dissertation im Bereich des europäischen Kartellverfahrensrechts. Ihre Forschungsschwerpunkte sind das europäische und nationale Wettbewerbs-und Kartellrecht sowie das Europäische Verfassungsrecht.

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Matthias Kettemann

Matthias C. Kettemann ist Professor für Innovation, Theorie und Philosophie des Rechts und Leiter des Instituts für Theorie und Zukunft des Rechts der Universität Innsbruck, Forschungsprogrammleiter am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI), Leiter der Forschungsgruppe Globaler Konstitutionalismus und das Internet am Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft, Berlin, und der Forschungsgruppe Platform and Content Governance am Sustainable Computing Lab der Wirtschaftsuniversität Wien. Er forscht und publiziert zu Fragen von Recht und Macht in digitalen Konstellationen und berät Stiftungen, Unternehmen und Ministerien im Bereich Digitalrecht, Digital Policy und Technology Governance.

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Ergänzung folgt.


 

 

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