Unsere Projekte auf einen Blick

 

Digital Diversity Law Lab 

Das DDLL pilotiert das Mainstreaming von Diversität in Forschung, Lehre, Organisationspraxis und Bürger*innengesellschaft/Third Mission mit einem besonderen Fokus auf die digitale Konstellation: ein rechts- und sozialwissenschaftliches Versuchslabor, das mit starken Partner*innen in der Lehre berät, die KI-Entwicklung diversitätssensibel ausgestaltet, Diversity-Checks durchführt und zielgruppensensibel Einsichten aus der Diversitätsforschung in die Gesellschaft hineinspiegelt.  Orientiert an der Diversitätsstrategie der Universität Innsbruck beruht das Lab auf einem innovativen trilateralen Ansatz, um Diversität als Leitstern der Organisations-, Wissens- und Wirkpraxis herauszustellen.

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  Bisherige Projektergebnisse

Team: Matthias C. Kettemann, Caroline Voithofer, Felicitas Rachinger, Clara Rauchegger, Andrea Woyke
Fördergeber: Förderkreis 1669
Laufzeit: 2022-2023

IQEL: Innsbruck Quantum Ethics Lab 

Innsbruck ist ein führendes Zentrum der Quantenforschung. Mit der Quantentechnologie zusammenhängende Innovationspotenziale können gesellschaftliche Wandlungsprozesse anstoßen. Technische Entwicklungen müssen daher stets auf ihre Wirkungen auf Menschen wie Gesellschaft befragt und ethisch flankiert werden. Gleichzeitig muss die Freiheit, Neues zu schaffen, durch und gegen Regulierung gewahrt bleiben. In diesem Spannungsraum will das Innsbruck Quantum Ethics Lab (IQEL) gesellschaftliche Mehrwerte schaffen und sicherstellen, dass Governanceansätze die Vorteile der Quantentechnologie weder zu Innovationseinbußen noch zu sozialen Kosten führen. 

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Team: Matthias C. Kettemann, Caroline Böck, Martin Müller
Laufzeit: 2022-


REGROUP 

REGROUP (Rebuilding governance and resilience out of the pandemic) hat zum Ziel, der Europäischen Union eine Reihe von praktikablen Ratschlägen zur Verfügung zu stellen, wie Governance und öffentliche Politik nach der Pandemie effektiv und demokratisch wieder aufgebaut werden können; verankert im Umfeld gesellschaftspolitischer Dynamiken und den Folgen der Covid-19; und einer empirisch fundierten normativen Bewertung der Pandemie. Das Projekt zielt darauf ab, wichtige EU-Debatten und -Angelegenheiten wie die Gesundheitsunion, den Green Deal, die Digitale Dekade, die Überprüfung der wirtschaftspolitischen Steuerung, die Konferenz zur Zukunft Europas und die Europawahlen 2024 zu beeinflussen.

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Team: Matthias C. Kettemann, Caroline Böck
Partner: 15 europäische Universitäten
Fördergeber: EU Horizon 2020
Laufzeit: 2022-2024 

 Plattform://Demokratie

Das Projekt untersucht, wie Regeln und algorithmisches Aufmerksamkeitsmanagement auf Plattformen rückgebunden werden kann und erhebt global, wie private Ordnungen an öffentliche Werten orientiert werden. 

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Team: Matthias C. Kettemann, Meryem Vural, Alex Fischer
Partner: Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut, Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft
Fördergeber: Mercator-Stiftung
Laufzeit: 2022-2023


Global Digital Human Rights Network 

Die GDHRNet COST Action befasst sich systematisch mit den theoretischen und praktischen Herausforderungen, die die digitale Welt für den Schutz der Menschenrechte darstellt. Das Netzwerk wird untersuchen, ob die internationalen Menschenrechtsnormen ausreichend detailliert sind, damit Regierungen und private Online-Unternehmen ihre jeweiligen Verpflichtungen in Bezug auf den Schutz der Menschenrechte online nachvollziehen können. Sie wird bewerten, wie nationale Regierungen auf die Aufgabe reagiert haben, einen Rechtsrahmen für Online-Unternehmen zu schaffen und wie diese Unternehmen die Verpflichtung zum Schutz der Menschenrechte und zur Bekämpfung von Hassreden im Internet in ihre Gemeinschaftsstandards umgesetzt haben.

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Team: Clara Rauchegger, Matthias C. Kettemann, Felicitas Rachinger
Partner: 50 europäische und internationale Universitäten (Lead: Universität Tallinn)
Fördergeber: EU COST Action
Laufzeit: 2022-2024 

EuRepoC 

Das Projekt erstellt ein webbasiertes Dashboards zu Cyberoperationen und führt eine rechtliche und technische Bewertung durch. Insbesondere werden wir uns der Präzisierung von Bewertungsprozessen von Cyberangriffen durch Attributions- und Tatbestandsmerkmalsindikatoren widmen, sodass Europäisierungseffekte bei der Bewertung von Cyberoperationen messbar und -defizite systematisch identifizierbar gemacht werden.

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Team: Matthias C. Kettemann, Martin Müller, Tanja Šušak, Lisa-Maria Riedl
Partner: SWP Berlin, Universität Heidelberg
Fördergeber: Auswärtiges Amt, Außenministerium Dänemarks
Laufzeit: 2022-2024  


Die zivilprozessuale Durchsetzung von Unionsrecht 

Verfahrensautonomie der Mitgliedstaaten? Gegenstand des Projekts ist die Frage, welchen Einfluss das EU-Recht – vermittelt durch die Rechtsprechung des EuGH – auf das nationale Zivilverfahrensrecht hat. Besteht die oft zitierte Verfahrensautonomie tatsächlich? Und was ist die Ursache von Konflikten zwischen Regeln des nationalen Verfahrensrechts und den Vorgaben an das Zivilverfahren, wie sie der EuGH immer öfter formuliert?

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Team: Malte Kramme, Maria Paulmichl
Fördergeber: DFG
Laufzeit: 2022-2023 

exoATwork

Gemeinsam mit Partner aus Industrie und Wissenschaft untersuchen wir, welche rechtlichen und ethischen Fragen sich ergeben, wenn  Exoskelette im Arbeitsalltag eingesetzt werden. 

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Team: Matthias C. Kettemann, Caroline Voithofer
Partner: 20 akademische und unternehmerische Partner
Fördergeber: FFG
Laufzeit: 2022-2024 

 

ArtiPro – Künstliche Intelligenz für personalisierte Medizin bei Depressionen 

Ziel des Gesamtverbunds ArtiPro ist die Einrichtung einer Daten- und Analyseplattform, welche Daten aus bestehenden klinischen Forschungsprojekten zu individuellem Therapieansprechen bei Depression zusammenführt, um robuste multimodale Biomarker und Vorhersageprofile für das Ansprechen auf medikamentöse Therapien gegen Depressionen mittels Methoden der künstlichen Intelligenz zu ermitteln. Hierzu werden Daten zu Therapieverlauf und Therapieansprechen aus bestehenden klinischen Forschungsprojekten kombiniert und für Auswertungen in eine komplexe Datenplattform integriert. Clara Rauchegger leitet den juristischen Teil dieses Projects und untersucht insbesondere datenschutzrechtliche Aspekte von ArtiPro.

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Team: Clara Rauchegger, Lena Lagger
Fördergeber: ERA PerMed (ERA-Net Personalisierte Medizin), Europäische Kommission und FWF
Laufzeit: 2022-2025

Digitale Identität: Bin ich mir eigentlich gut genug?

In dem Projekt mit der Uni Graz, finanziert durch die ÖAW, untersuchen wir gemeinsam mit Jugendlichen, welche Fragen sich bei der digitalen Selbstdarstellung ergeben und wie junge Menschen mit  Authentizität, datafizierte Entmachtung und technologisches Empowerment umgehen.

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  Mission-Vision Statement mit Forderungen
  How To Manual

Team: Matthias C. Kettemann
Partner: Universität Graz
Fördergeber: ÖAW
Laufzeit: 2022


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