Wie schützt man Menschenrechte in Zeiten Künstlicher Intelligenz? Neue OSZE-Policy Guideline mit Beitrag des ITZR

Prof. Kettemann hat die OSZE unterstützt, eine Policy-Guideline für OSZE-Teilnehmerstaaten zum Thema AI und Meinungsäußerungsfreiheit zu verfassen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Prof. Kettemann ist Ko-Autor einer längeren Studie zu KI und Menschenrechten: 
Pirkova/Kettemann/Wisniak et al., Spotlight on Artificial Intelligence and Freedom of Expression. A Policy Manual (Vienna: Organization for Security and Co-operation in Europe (OSCE), 2022), https://www.osce.org/files/f/documents/8/f/510332_0.pdf

Der Bericht ist eine Policy Guideline an teilnehmende Staaten der OSZE. Unter anderem wird empfohlen, Schutz und Förderung der Meinungsfreiheit und anderer Menschenrechte in den Mittelpunkt von nationalen Strategien und Maßnahmen im Bereich der künstlichen Intelligenz stellen; das Internets als Raum für demokratische Partizipation und Repräsentation und für Medienpluralismus zu erhalten und zu fördern; evidenzbasierte Politiken zu entwickeln, die auf integrativen Prozessen aufbauen, um auf die Herausforderungen für die Meinungs-, Informations- und Informations- und Meinungsfreiheit zu reagieren;  Online-Plattformen dazu zu verpflichten, eine menschenrechtliche Sorgfaltsprüfung durchzuführen, auch durch Menschenrechtsfolgenabschätzungen (HRIAs) für ihre Content-Governance-Politik und automatisierte Entscheidungsfindung sowie für ihre Geschäftspraktiken, wie Datenerfassung, Sammlung von Daten, gezielte Werbung und Schnittstellengestaltung; einen starken Transparenzrahmens zu schaffen, unter anderem durch die Vorgabe umfassenden Transparenzberichten, die detaillierte Informationenüber den Einsatz von KI enthalten; und sicherzustellen, dass robuste Rechtsbehelfe  gegen Zensur und Überwachungsmaßnahmen effektiv sind.

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