Die Emanzipationsgewinne des Internets müssen gesichert werden: Neuer Artikel von Prof. Kettemann im Global Media Journal

Das Internet gilt schon lange nicht mehr als utopischer Gegenentwurf zu vermachteten Kommunikationsstrukturen der Vergangenheit. Im Internet und in der Digitalität manifestieren und verstärken sich tradierte Vermachtungen. Aber eine andere Welt ist möglich. Diese beschreibt Prof. Kettemann in einem neuen Beitrag (Details hier).

Die Emanzipationsgewinne des Internets müssen gesichert werden

Neuer Artikel von Prof. Kettemann im Global Media Journal

Das Internet gilt schon lange nicht mehr als utopischer Gegenentwurf zu vermachteten Kommunikationsstrukturen der Vergangenheit. Im Internet und in der Digitalität manifestieren und verstärken sich tradierte Vermachtungen. Schlimmer noch: Gesellschaftliche Emanzipations- und Gerechtigkeitsgewinne sind durch Digitalisierung, Algorithmisierung, Plattformisierung und Wertextraktion aus selbst geschaffenen Privatmärkten im Datenkapitalismus prekär geworden. Doch es besteht Hoffnung: Wir zeigen auf, wo und wie in einer vernetzten Welt Normen formuliert werden sollten, die die Verteilung von Rechten und Pflichten in digitalen Konstellationen gerechter und rechtfertigbar machen.

Das ist der Kern des Projekts zur Sicherung der Emanzipationsgewinne in der Digitalität. Nicht nur auf Gegenemanzipationskräfte im Internet blicken, sondern das Internet als von diesen hervorgebrachte und diese rahmende und verstärkende soziotechnische Fazilität wahrnehmen. Nur so können wir echte Überwindungsszenarien denken und systemisch etablieren.

 

Katharina Mosene, Matthias C. Kettemann: Noch einmal kurz die Welt retten: Machtkritische Perspektiven auf digitale Emanzipationsgewinne, Global Media Journal – German Edition (2022) (Bd. 11 Nr. 2 (2021): Herbst/Winter 2021), Special Issue: Global Digital Media from Intersectional, Queerfeminist and Post- and Decolonial Perspectives, https://www.db-thueringen.de/receive/dbt_mods_00051031 

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