Aktualisierter und stark verbesserter Viren- und SPAM-Filter in Betrieb

Am 6.3.2006 haben wir nach ausführlichen Tests aktuelle Versionen der Viren- und SPAM-Filter auf neuer Mailrelais-Hardware in Betrieb genommen.

Durch den kombinierten Einsatz verschiedener freier und kommerzieller Programme können wir Ihnen damit ein Service bieten, das weit über den Fähigkeiten einer Einzellösung hinausgeht.
Insbesondere die Erkennungsrate der inhaltlichen SPAM-Filterung hat sich deutlich verbessert, auch die Anzahl der fälschlich als SPAM klassierten Nachrichten hat abgenommen.
Durch die laufenden Maßnahmen gelingt es uns, den Anteil an unerwünschter Massenpost (=SPAM) in Ihren Postfächern auf einem akzeptablen Niveau zu halten. Ohne diese Maßnahmen wären internationalen Schätzungen zufolge 9 von 10 Nachrichten in Ihrer Mailbox SPAM, jede zwanzigste ein Virus.

Derzeit werden pro Tag ca. 170.000 Nachrichten an den Mailrelais des ZID bearbeitet. In etwa die Hälfte der Nachrichten stammt von innerhalb der Universität, der Rest kommt von außen. Vier Fünftel der Nachrichten von außen sind unerwünschte Massenpost. Circa 2000 Nachrichten pro Tag sind virenverseucht.

Technische Informationen

Derzeit kommen folgende Softwarekomponenten in den aktuellen Versionen auf unseren Mailrelais zum Einsatz:

Durch die Möglichkeit von SpamAssassin V3.1 die in den unerwünschten Nachrichten gefundenen Web-Links ebenfalls in internationalen Anti-Spam-Datenbanken überprüfen zu können, konnte die Treffsicherheit des SPAM-Filters sehr verbessert werden.

Wir danken insbesondere den Autoren der freien Software für ihr Engagement und ihre Produkte, die den kommerziellen Anbietern in vielen Bereichen gleichwertig oder sogar überlegen sind.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu Viren und unerwünschter Massenpost finden Sie im ZID-Web:

Probleme und Anfragen

Allfällige Anfragen und Meldungen von Problemen schicken Sie bitte an postmaster@uibk.ac.at . Diese Adresse ist von Schutz- und Filtermaßnahmen ausgenommen und kann immer erreicht werden.
An diese Adresse können Sie uns auch Ihre gesammelte unerwünschte Massenpost als Anhang inklusive der für uns wichtigen Nachrichtenheader weiterleiten. Wir passen unsere Filter dann entsprechend an bzw. melden die Links etc. an Anti-SPAM Datenbanken weiter. Bitte erwarten Sie nicht, dass die SPAM-Flut sofort ein Ende nimmt. Spammer ändern leider laufend Ihre Verschleierungstechniken.
Interessiert sind wir insbesondere an so genannten "false positives", also Nachrichten die zu Unrecht als SPAM identifiziert wurden.

Walter Müller
Robert Herz
Zentraler Informatikdienst