Linux PCCS 3.2 - JDeveloper Kurzanleitung

Einleitung

Am Linux PC-Client-Server-System (LPCCS) steht ab sofort die Oracle Java Entwicklungsumgebung JDeveloper zur Verfügung.

JDeveloper ist ein IDE zur Programmierung verschiedenster Java Applikationen. Besonders hervorgehoben wird dabei die J2EE Unterstützung.
JDeveloper unterstützt alle gängigen Standards zur Java Web- und Client-Server-Programmierung und zur Integration von Datenbanken, zum Beispiel:

  • JavaBeans
  • JavaServer Pages (JSP)
  • Servlets
  • Enterprise JavaBeans (EJB)
  • Oracle Business Components for Java (BC4J)
  • Swing/AWT
  • XML
  • PL/SQL


Aufruf

Am LPCCS rufen Sie das Programm auf der Kommandozeile über den Befehl

jdeveloper
auf. Im Red Hat Menü finden Sie es im Untermenü Anwendungen als Eintrag JDeveloper.

Beim ersten Start wird in Ihrem HOME Verzeichnis das Unterverzeichnis jdevhome erstellt.
Ändern Sie die Zugriffsberechtigungen für dieses Verzeichnis nie so ab, dass eine andere Person darauf zugreifen kann! Hier werden Ihre Connection Daten abgelegt!
Anschließend erscheint eine Mitteilung, dass die JDK Version 1.4.1_01 anstelle der empfohlenen 1.3.1_02 verwendet wird. Dies können Sie bestätigen und auswählen, dass die Meldung in Zukunft nicht mehr angezeigt werden soll.
Beim ersten Aufruf werden die Java Dateien indiziert. Dies kann einige Zeit dauern, erfolgt aber nur beim ersten Aufruf.

Datenbankverbindung erstellen

Um eine Verbindung zum Datenbankserver zu erstellen, klicken Sie mit der rechten Maustaste im System Navigator (auf der linken Seite) auf den Punkt Connections und wählen Sie New Database Connection. In den nun erscheinenden Dialogen geben Sie die entsprechenden Daten ein:

Wählen Sie für die Verbindung einen beliebigen Namen (Connection Name) und als Verbindungstyp (Connection Type) den Punkt Oracle (JDBC).

Geben Sie danach Ihre Benutzerkennung (Username) und das Passwort (Password) ein und lassen Sie das Feld Role frei. Wählen Sie den Punkt Deploy Password nicht aus.

Auf der nachfolgenden Dialogseite wählen Sie aus der Driver Liste den Punkt thin (sollte die Standardeinstellung sein). Der Host Name ist so2.uibk.ac.at, unter SID geben Sie EDU ein. Der Wert für JDBC Port ist 1521, was bereits voreingestellt sein sollte (beachten Sie, dass der Zugriff nur von innerhalb des Netzwerkes der Universität Innsbruck möglich ist).

Testen Sie nachfolgend die so konfigurierte Verbindung und korrigieren Sie eventuell falsch eingetragene Parameter.
Wenn kein Fehler mehr auftritt, schließen Sie die Konfiguration mit Finish ab.

Testen und Einsatz von Web Services

Im Moment ist über Systeme des ZID kein Einbringen von Web Services (Application Server etc.) möglich.

Diese Dienstleistung, der Zugang zu einem Application Server, steht voraussichtlich ab Sommersemester 2003 zur Verfügung.

Sie können Ihre Applikationen aber bereits jetzt entwickeln und testen, da im JDeveloper ein OC4J J2EE Container zum lokalen Testen von Applikationen enthalten ist.