0 1 0 VLibrary 0 1 1 1 VLibrary 1 1 0 0 DepartmentRoot 1 0 1 1 DepartmentRoot 1 0 1 0 Event 0 0 0 25 0 VLibraryItem::Event 1 1 0 0 SiteRoot 1 0 1 1 SiteRoot 1 Michael , Südtirol im 20. Jahrhundert 37850 03 07 1946 00 00 00 571231 03 07 1946 00 00 00 Chronik 9684 Universität Innsbruck 37850 /uniweb/zeitgeschichte/zis/library/st_chronik_221.html st_chronik_221.html 2 38 2 Zur Südtirolfrage gibt Gruber eine Erklärung vor dem Nationalrat ab, in der er u.a. ausführte: Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges habe die Bundesregierung unter Berufung auf das in der Atlantikerklärung verankerte Selbstbestimmungsrecht der Völker sofort ein Plebiszit in Südtirol angemeldet (...) Nachdem auf der 09konferenz in London beschlossen worden sei, hinsichtlich der italienisch-österreichischen Grenze nur kleine Berichtigungen zuzulassen, habe der britische Außenminister bei der Konferenz vom 05 1946 in Paris die Frage zur Diskussion gestellt. Molotow habe aber eine Erörterung ebenso abgelehnt wie den Vorschlag Bevins, die Bundesregierung einzuladen, die Forderung auf "kleinere Grenzberichtigungen" - ein Begriff, der nicht näher definiert worden sei - vorzubringen. Das State Department habe die Bundesregierung hierzu wissen lassen, daß es den Zeitpunkt für eine Aufrollung des Südtirolproblems für ungünstig halte. Als dann kurz darauf doch ein österreichischer Vertreter nach Paris eingeladen worden sei, habe er die Forderung auf das Pustertal mit Einschluß von Brixen und das Kanaltal eingebracht und erklärt, daß sich Österreich vorbehalte, die Südtirolfrage zu einem späteren Zeitpunkt aufzurollen. Während die Sowjetunion dieser Forderung ablehnend gegenübergestanden sei und Jugoslawien nur bereit gewesen wäre, sie zu unterstützen, wenn Österreich seinerseits die jugoslawische Forderung auf Triest unterstütze, hätte Frankreich sie befürwortet, Bevin wie McNeil hätten im Unterhaus erklärt, daß man Österreich das Recht auf kleinere Grenzberichtigungen zubilligen müsse. Trotzdem sei die Entscheidung gegen Österreich gefallen, wobei wirtschaftliche, in keiner Weise stichhaltige Beweggründe den Vorwand für eine rein politische Entscheidung abgegeben hätten. Trotzdem werde Österreich nie davon abgehen, die Forderung nach einem Plebiszit in Südtirol zu stellen, und werde ebensowenig auf dieses Land verzichten, wie sich Gr Zur Südtirolfrage gibt Gruber eine Erklärung vor dem Nationalrat ab, in... Danijela 37850 37850 /uniweb 433516 uniweb Miskic SiteRoot 1 2 19 31 http://www.uibk.ac.at defaultsort=asc;pagerowlimit=50;category=;autoindex=0;defaultsortby=title 0 Michael 1 CI Admin 18 01 2008 09 24 19 Michael 37850 29 06 2009 14 59 32 CI Admin Kröll 17 08 2001 15 09 56 0 75461 17 08 2001 15 09 56 Ingrid 37850 37850 /uniweb/zeitgeschichte zeitgeschichte Böhler DepartmentRoot 1 2 6 30 Institut für Zeitgeschichte <span lang="de">Institut für Zeitgeschichte</span><span lang="en">english</span> category=;autoindex=1 50 54 CI Admin 05 03 2007 08 42 02 75461 29 06 2009 14 54 33 Miskic CI Admin 30 06 2004 13 28 42 Danijela 0 1297 30 06 2004 13 28 42 Michael 37943 37943 Michael /uniweb/zeitgeschichte/zis 320259 zis Kröll DepartmentRoot 1 2 6 30 Projekt ZIS autoindex=1 0 Michael 1 Kröll 13 07 2006 08 39 57 Josef 49562 12 06 2009 13 31 13 Praxmarer Kröll 30 06 2004 13 33 06 Christoph 0 10675 30 06 2004 13 33 06 Michael Michael 37850 37850 /uniweb/zeitgeschichte/zis/library 320259 library Kröll VLibrary 1 2 24 39 Zeitgeschichte-Informations-System pagerowlimit=;autoindex=1 0 18 CI Admin 29 03 2008 20 27 08 Michael /zeitgeschichte/zis 37850 12 06 2009 13 32 15 CI Admin CI Admin 25 03 2008 13 58 33 0 Michael 10675 25 03 2008 13 58 33 2131 1040 CI Admin Zur Südtirolfrage gibt Gruber eine Erklärung vor dem Nationalrat ab, in der er u.a. ausführte: Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges habe die Bundesregierung unter Berufung auf das in der Atlantikerklärung verankerte Selbstbestimmungsrecht der Völker sofort ein Plebiszit in Südtirol angemeldet (...) Nachdem auf der 09konferenz in London beschlossen worden sei, hinsichtlich der italienisch-österreichischen Grenze nur kleine Berichtigungen zuzulassen, habe der britische Außenminister bei der Konferenz vom 05 1946 in Paris die Frage zur Diskussion gestellt. Molotow habe aber eine Erörterung ebenso abgelehnt wie den Vorschlag Bevins, die Bundesregierung einzuladen, die Forderung auf "kleinere Grenzberichtigungen" - ein Begriff, der nicht näher definiert worden sei - vorzubringen. Das State Department habe die Bundesregierung hierzu wissen lassen, daß es den Zeitpunkt für eine Aufrollung des Südtirolproblems für ungünstig halte. Als dann kurz darauf doch ein österreichischer Vertreter nach Paris eingeladen worden sei, habe er die Forderung auf das Pustertal mit Einschluß von Brixen und das Kanaltal eingebracht und erklärt, daß sich Österreich vorbehalte, die Südtirolfrage zu einem späteren Zeitpunkt aufzurollen. Während die Sowjetunion dieser Forderung ablehnend gegenübergestanden sei und Jugoslawien nur bereit gewesen wäre, sie zu unterstützen, wenn Österreich seinerseits die jugoslawische Forderung auf Triest unterstütze, hätte Frankreich sie befürwortet, Bevin wie McNeil hätten im Unterhaus erklärt, daß man Österreich das Recht auf kleinere Grenzberichtigungen zubilligen müsse. Trotzdem sei die Entscheidung gegen Österreich gefallen, wobei wirtschaftliche, in keiner Weise stichhaltige Beweggründe den Vorwand für eine rein politische Entscheidung abgegeben hätten. Trotzdem werde Österreich nie davon abgehen, die Forderung nach einem Plebiszit in Südtirol zu stellen, und werde ebensowenig auf dieses Land verzichten, wie sich Großbritannien mit der Abtrennung der Grafschaft Kent oder Frankreich mit der Abtrennung Lothringens einverstanden erklären würde. 25 03 2008 14 23 08 Michael /zeitgeschichte/zis/library 37850 31 03 2008 09 22 44 CI Admin CI Admin 25 03 2008 14 23 07 570191 Südtirol 2025 0 25 03 2008 14 23 07 Michael html HTML text/html DepartmentRoot application/x-container SiteRoot application/x-container VLibrary application/x-container