hilberg1

VORTRAG

Montag, 6. November 2017, 19:00 Uhr | Buchhandlung Liber Wiederin, Erlerstraße 6, 6020 Innsbruck) 

Keine Anmeldung erforderlich. Eintritt / Kosten: keine. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Vortrag im Rahmen des Gemeinsamen Forschungskolloquiums "Geschichtswissenschaft in der Diskussion".

 


Raul Hilberg und die Anatomie des Holocaust

René Schlott (Universität Potsdam) hat in Berlin und Genf Geschichte, Politik und Publizistik studiert und anschließend in Gießen zum "Papsttod als Medienereignis" promoviert. Seit 2012 Lehrbeauftragter an der JLU Gießen, der Universität Potsdam, an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Freien Universität Berlin, seit 2014 Koordinator der Nachwuchsförderung am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Mitarbeit im Forschungsprojekt "Raul Hilberg (1926-2007). Eine Biographie". Autor von "Papsttod und Weltöffentlichkeit seit 1878. Die Medialisierung eines Rituals" 2013 und zusammen mit Walter H. Pehle Herausgeber von "Raul Hilberg, Anatomie des Holocaust. Essays und Erinnerungen" 2016.

Walter H. Pehle (Frankfurt) studierte Geschichte, Germanistik und Philosophie in Köln, Bonn und Düsseldorf; Promotion zum Dr. phil. bei Wolfgang J. Mommsen mit einer Arbeit über Nationalsozialismus in einer Provinzregion. Von 1976 bis 2011 war er verantwortlicher Lektor für Geschichtswissenschaft im S. Fischer Verlag. Verantwortlicher Redakteur der Reihe "Europäische Geschichte" und von 1988 bis 2011 Herausgeber der 1977 von ihm begründeten Buchreihe "Die Zeit des Nationalsozialismus", auch bekannt als "Die schwarze Reihe", die weltweit umfassendste Reihe ihrer Art. Seit 1993 Honorarprofessor an der Universität Innsbruck. Veröffentlichungen zu Nationalsozialismus und Verlagswesen, mit René Schlott Herausgeber von "Raul Hilberg, Anatomie des Holocaust. Essays und Erinnerungen" 2016.


Zum Gesamtprogramm des Forschungskolloquiums.

 


Veranstaltet vom Institut für Alte Geschichte und Altorientalistik, vom Institut für Geschichtswissenschaft und Europäische Ethnologie und vom Institut für Zeitgeschichte.

Bild: Raul Hilberg, Wikipedia


 
Nach oben scrollen