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WuV-Buch:
Der unsichtbare Mensch

Wie die Anonymität im Internet unsere Gesellschaft verändert

 

Präsentation: Ingrid Brodnig
Moderation: Christoph Wild

 

Zeit: Mittwoch, 15. Oktober 2014, 19:00 Uhr
Ort: Liber Wiederin, Erlerstraße 6, Innsbruck


Eigentlich sollte das Internet eine bessere, respektvollere Diskussion ermöglichen. So hatten sich das die frühen Internetpioniere vorgestellt, die davon träumten, dass wir im Netz das bessere Argument durchsetzen würde. Sehr oft ist das Gegenteil der Fall: In vielen Onlineforen herrscht ein rüpelhafter Ton. Auch die jüngsten Shitstorms gegen Personen wie Conchita Wurst, Elke Lichtenegger oder Gabriele Heinisch-Hosek zeigen, wie groß die Aggression mitunter ist.

„Weg mit den anonymen Postings!“, fordern nun einige, im Internet solle eine Debatte mit offenem Visier stattfinden. Doch ist eine Abkehr von der Anonymität wirklich die Lösung? Die Journalistin Ingrid Brodnig hat ein Buch zu diesem Thema geschrieben und plädiert weder für null noch für hundert Prozent Anonymität, sondern für eine komplexere Auseinandersetzung mit dem Thema – und mit der Frage, wie wir online das Diskussionsklima verbessern können. Sie liefert in ihrem Vortrag Einblicke in die Psychologie der Postingschreiber_innen und Lösungsvorschläge für eine sachlichere Debatte.

 

Ingrid Brodnig, geb. 1984 in Graz, leitet das Medienressort der Wochenzeitung Falter und verfasste das Buch „Der unsichtbare Mensch. Wie die Anonymität im Internet unsere Gesellschaft verändert“ (Czernin-Verlag).

 

WuV gemeinsam mit: InnsbruckOpen, Liber Wiederin, Renner Institut Tirol und Land Tirol 


Semesterprogramm: Beziehungsprobleme? Der Staat und seine Bürger_innen, 2. Teil