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Input & Diskussion:
Zivilcourage
Was uns in die Gänge bringt?

 

Vortrag: Dr.in Susanne Scholl
Moderation:
Dr.in Natascha Zeitel-Bank

 

Zeit: Donnerstag, 28. November 2013, 19:30 Uhr
Ort: Universität Innsbruck, SoWi, Hörsaal 1, Universitätsstraße 15, Innsbruck

ABSAGE: Leider muss die Veranstaltung wegen Erkrankung der Referentin abgesagt werden!


Der Begriff „Zivilcourage“ geistert durch die medialen und wissenschaftlichen Diskurse. Mal ist davon scheinbar zu wenig da, ein anderes Mal zu viel. Die Rede ist von Wut- und Mutbürger_innen, die sich hochmotiviert für ihre Anliegen einsetzen, genauso wie von Politikverdrossenheit und mangelnder Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen. Während in einigen Ländern der Welt das Volk aufsteht und sich gemeinsam und vehement für die Demokratie und die Einhaltung der Menschenrechte einsetzt, scheint bei uns das Protestpotenzial auf zivilgesellschaftliche Initiativen von mehr oder weniger Einzelkämpfer_innen beschränkt. Die große gesamtgesellschaftliche Betroffenheit fehlt und damit einher geht ein Mangel an Mobilisierungsenergie und an umfassendem Engagement.

Greift diese Feststellung zu kurz? – Eher schon; aber trotzdem drängen sich einige Fragen auf: Fehlen uns die großen Anliegen, die eine große Menge von Menschen betreffen und mobilisieren? Gibt es vielleicht eine Schmerzgrenze, die Menschen dazu bringt, gemeinsam für eine Sache zu streiten? Und zuletzt: Was ist Zivilcourage und was ist es, das uns in die Gänge bringt?

Im Anschluss an einen Input von Susanne Scholl diskutieren Vertreter und Vertreterinnen von zivilgesellschaftlichen Initiativen über den Begriff der Zivilcourage.

Diskussion mit:
Ralf Niederhammer, Unabhängigen Rechtsberatung Tirol (Diakonie)
Mag. Raimund Pehm, Tiroler Gesellschaft für rassismuskritische Arbeit

 

Dr.in Susanne Scholl wurde für ihre journalistische Tätigkeit mehrfach ausgezeichnet. Sie war Korrespondentin in Bonn und fast 20 Jahre in Moskau. Seit 2009 lebt Susanne Scholl als freie Journalistin und Schriftstellerin in Wien.

 

WuV gemeinsam mit: Land Tirol und Haus der Begegnung


Semesterschwerpunkt: PROTEST