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Die Ökonomie grenzüberschreitenden Gewässermanagements in Entwicklungsländern

 

Vortrag: Dr.in Ines Dombrowsky (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, Leipzig) 


Zeit: Mittwoch, 13. Januar 2010, 19:00 Uhr
Ort: HS 3, SoWi, Universitätsstr. 15, 6020 Innsbruck

 

Für "Entwicklung" im ökonomischen Sinn - ob sie nun einfach als Wirtschaftswachstum oder doch komplexer verstanden wird - sind Ressourcen ein zentraler Faktor. Dabei werden gerade die grundlegendsten Rohstoffe oft übersehen, weil man ihr Vorhandensein fälschlicherweise für selbstverständlich hält. In vielen Entwicklungsländern ist z.B. Wasser nicht nur knapp, sondern Wasserressourcen sind auch grenzüberschreitend. Die daraus resultierenden Ressourcenkonflikte haben direkte Auswirkungen auf das Entwicklungspotenzial dieser Länder. Davon ausgehend, präsentiert der Vortrag ausgewählte Beispiele aus dem Wassersektor und analysiert Bedingungen für grenzüberschreitende Kooperation.


Dr.in Ines Dombrowsky studierte Umwelttechnik und Philosophie an der TU Berlin. Sie war Mitglied des Projektmanagementteams für die "Nahost-Wasserstudie" der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH, Eschborn und arbeitete an der "Nilbeckeninitiative" als  Water Ressources Management Specialist bei der Weltbank, Washington DC. Sei 2005 ist Dombrowsky wissenschaftliche Mitarbeiterin am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und fungiert seit 2009 als Sprecherin für das Helmholtz Forschungscluster: Water Governance, Management Options and Implementation. 


Gemeinsam mit dem Innsbrucker Forum für Entwicklungsforschung (IFEF)

 


Schwerpunkt: Entwicklung in der Krise - krisenhafte Entwicklungen