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Das Prinzip Hoffnung: Stadtplanung und Wohnungsversorgung unter dem Vorzeichen der Globalisierung.
Herausforderungen, Projekterfahrungen und ein neues Berufsbild für die Stadtplanung

 

Vortrag: Univ.-Prof. Dr. Kosta Mathéy (PAR - Fachgebiet Planen und Bauen in außereuropäischen Regionen, TU Darmstadt)

Zeit: Mittwoch, 28. Oktober 2009, 19:00 Uhr 
Ort: HS 3, SoWi, Universitätsstr. 15, 6020 Innsbruck

 

Der Umgang mit dem rapiden Wachstum von Städten in Ländern des Südens ist seit vielen Jahren eines der zentralen Themen im Bereich der Architektur und des Städtebaus. Vor allem die unglaubliche Dynamik des auf den ersten Blick Ungeordneten ist es, was eine besondere Faszination ausstrahlt. Aber wie kann diese Dynamik positiv für die städtische Entwicklung genützt werden? Wie kann man sie steuern? Die Vergangenheit zeigt, dass viele Planungsansätze in Städten des Südens in der Realität kaum umgesetzt werden konnten, da andere Mechanismen stadtgestaltender sind. Kann Planung dennoch steuernd eingesetzt werden, oder stößt sie dabei an ihre Grenzen? Müssen andere Instrumente der Stadtgestaltung gefunden werden, und wenn ja, welche?


Prof. Kosta Mathéy studierte Architektur und Entwerfen in München und Darmstadt. Bevor er sein Doktorat an der Universität Kassel abschloss, erhielt er ein Ehrendiplom der AA Graduate School in London. Von 1985 - 1990 arbeitete er als wissenschaftlicher Assisstent an der Universität Kassel bevor er 1991 eine Professur an der Universität Karlsruhe übernahm. 

Seit 1993 ist er externer Lehrbeauftragter der Cuban School of Architecture in Havana (ISPJAE) und seit 2002 hält er eine Professur an der Universität Darmstadt - Fachgebiet Planen und Bauen in außereuropäischen Regionen. 


 

Gemeinsam mit dem Innsbrucker Forum für Entwicklungsforschung (IFEF)



Schwerpunkt: Entwicklung in der Krise - krisenhafte Entwicklungen