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Schwerpunkt im Rahmen des Sigmund-Freud-Jahres

Unbehagen in der Religion

 

Referenten: Univ.- Prof. Werner Ernst (Institut für Politikwissenschaften - LFU)
Univ. -Prof. Wolfgang Palaver (Institut für Systematische Theologie - LFU)
Moderation: Univ.- Prof. Heinz Barta (Institut für Zivilrecht - LFU)

Zeit: Mittwoch, 18. Oktober 2006, 19:30 Uhr
Ort: Madonnensaal, Theologie, Karl-Rahner-Platz 3, 6020 Innsbruck

 

Freud hat religiöse Vorstellungen stets als Projektionsinhalte oder aber Verdrängungsformen zu dechiffrieren versucht. Die aufklärerische, kritische Kultur von heute könnte mit Freud als Verdrängung besonderer Art gefasst werden. Dazu gehören Verneinung oder Verurteilung, die als "intellektueller Ersatz der Verdrängung" ein abstraktes und formales Denken ausbilden, dem sein unterdrückerischer Charakter nicht mehr angesehen wird.

 

Univ.-Prof. DDr. Werner Ernst studierte Volkswirtschaft, Politikwissenschaft und Philosophie an der Universität Wien. 1974 schloss er sein Musikstudium ab. Ab 1975 war er Assistent am Senatsinstitut für Friedensforschung und hielt ab dem Sommersemester 1976 auch regelmäßig Lehrveranstaltungen an der Universität Innsbruck ab. 1983 wurde er dort Dozent für politische Ideengeschichte. Daneben hielt er weiterhin Lehrveranstaltungen zum Themenbereich Friedensforschung an der Universität Wien. 1986 wurde er zum Leiter der Abteilung "Politische Theorie und Ideengeschichte" am Institut für Politikwissenschaft (LFU) ernannt.

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Palaver studierte Selbstständige Religionspädagogik (kath.), Germanistik und Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck. Im Rahmen seiner beruflichen Laufbahn war Prof. Palaver von 1984 bis 1987 Assitent am Institut für Fundamentaltheologie an der Universität Innbruck sowie Leiter der Stadtjugendseelsorge im Bischöflichen Ordinariat der Diözese Innsbruck. Seit 1987 ist Prof. Palaver als Assistent bzw. Univ. Doz. und Ao. Univ. Prof. am Institut für Moraltheologie und Gesellschaftslehre tätig, unterbrochen von einem einjährigen Forschungsaufenthalt 1991/92 am Center for International Security and Arms Control der Stanford University, Kalifornien. Seine Einbindung in die internationale Forschung konkretisiert sich auch in der Mitgliedschaft im Advisory Board des Colloqium of Violence & Religion, in der Kooperation mit der deutsch-italienischen Guardini-Gesellschaft, in Einladungen zu Vorträgen in die USA, Kanada, Deutschland und in die Schweiz.

 


Schwerpunkt: Das Unbehagen in der Kultur

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