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Evaluierungssysteme:
Beware of Evaluationism!

 

Referent: Prof. Dkfm. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Kappler (Institut für Organisation und Lernen - LFU)
Moderation: Dr. Michael Habersam (Institut für Organisation und Lernen - LFU)

Zeit: Mittwoch, 17. Januar 2007, 19:30 Uhr
Ort: Haus Marillac, Saal 1, Sennstr. 3, 6020 Innsbruck

 

Dies ist die Warnung zweier führender amerikanischer AutorInnen zum Thema Evaluierung, die bereits in den 90er Jahren ausgesprochen und ausführlich belegt wurde: Der Durchschnitt und viele andere Zahlen sind Informationsvernichtungsmaschinen. Gern wird vor allem behauptet: Was man messen kann, kann man managen. In Wirklichkeit ist das nur ein Versteckspiel. Manches kann sinnvollerweise gemessen werden. Was nicht gemessen werden kann, muss gemanagt werden - verantwortungsbewusst, fantasievoll, mutig - weil riskant, ohne sich hinter Zahlen verstecken zu wollen, die nur das Vorurteil ausnutzen, dass sie angeblich genauer sind. Nichts gegen Messungen, die intelligent sind und deren Bedeutung ausgelotet wird. Alles gegen dümmliche Zahlen als Substitution für Gespräche, die häufig zur inhaltlichen Klärung mehr beitragen können.

 

o. Univ.-Prof. Dkfm. Dr. Dr. h. c. Ekkehard Kappler, Jahrgang 1940, leitet – nach mehreren Stationen an in- und ausländischen Universitäten – seit 1995 das Arbeitsgebiet Controlling und Organisationskultur am Institut für Organisation und Lernen (IOL) der Universität Innsbruck. Zudem ist er Lehrbeauftragter für den ULG Schloss Hofen (Controlling). Forschungsschwerpunkte sind Unternehmenssteuerung, Organisations-forschung, organisationales Lernen und Organisationsentwicklung. Auch als Gründer und langjähriger Dekan der Wirtschaftsfakultät der Privaten Universität Witten/Herdecke sowie als Unternehmens- und Organisationsberater hat er sich einen Namen gemacht.

 

Mit freundlicher Unterstützung vom Renner Institut Tirol

 


Schwerpunkt: Ethic & Public Goods