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„Traditionelle“ Werte in neuem Gewand?
Anime als Lehrstück in Transhumanismus

 

Montag 15. Oktober 2018, 19.00 Uhr Diese Veranstaltung in einen Kalender übertragen (ics)
WEI SRAUM Designforum Tirol, Andreas-Hofer-Straße 27

 

Vortrag: Jaqueline Berndt
Moderation: Andreas Exenberger

 

Abgesagt!

Leider müssen wir mit Bedauern mitteilen, dass unsere Referentin verletzungsbedingt ihren Besuch in Innsbruck absagen muss. Frau Prof.in Berndt hat allerdings schon angekündigt, dass sie den Vortrag sehr gerne nachholen möchte - wir natürlich ebenso! Sobald es dazu etwas Spruchreifes gibt, werden wir hier darüber informieren. 

 

Humanoide Roboter sind ein charakteristischer Figurentyp japanischer Zeichentrickfilme, von dem sich selbst die Robotik anregen ließ. Im Anschluss an die Theorie des Uncanny Valley gelten Kindlichkeit und Bewegung heute als zentral um Akzeptanzlücken zu schließen. Doch woher rührt die starke Präsenz des fiktionalen Figurentyps? Aus der buddhistischen Tradition, einer geschlechtertrennenden Gesellschaft des „Robo sapiens japanicus“ oder eher einer medienspezifischen, vom Realfilm verschiedenen Affinität zum Transhumanen? Dem soll anhand des Wandels weiblicher Cyborgs seit Ghost in the Shell (1995) nachgegangen werden.


Jaqueline Berndt ist Professorin für japanische Kultur an der Universität Stockholm mit den Forschungsschwerpunkten visuelle Künste und populäre Medien, Mangastudien und Animationsforschung.


In Kooperation mit:
WEI SRAUM Designforum Tirol



zum Semesterprogramm: Mensch - Maschine