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Tyrannei der Mehrheit - Tyrannei der Minderheit

 

Diskussion: Ass.-Prof. Dr. Klaus Poier und DDr. Hubert Sickinger

Zeit: Donnerstag, 10. April 2008, 19:30 Uhr
Ort: UR 3, SoWi, Universitätsstr. 15, 6020 Innsbruck

 

Seit vergangenem Sommer wird in den Medien immer wieder die Frage nach einer Veränderung des Wahlrechts diskutiert. Das minderheitenfreundliche Mehrheitswahlrecht soll klare politische Verhältnisse schaffen und zur gleichen Zeit die Pluralität des politischen Systems fördern. Die stimmenstärkste Partei erhielte somit automatische 92 Sitze im Nationalrat. Die restlichen 91 Mandate würden unter den anderen Fraktionen aufgeteilt.

In einer Podiumsdiskussion möchte WuV die Chancen und Risiken eines Wechsels vom derzeitigen Verhältniswahlrecht hin zu einem minderheitenfreundlichen Mehrheitswahlrecht beleuchten.

 

Ass.-Prof. Dr. Klaus Poier studierte Rechtswissenschaften an der Universität Graz. Zusätzlich schloss er einen Universitätslehrgang für Versicherungswirtschaft ab. Seit 1990 arbeitet Klaus Poier als (zuerst freier) Mitarbeiter, ab Oktober 1997 als Universitätsassistent am Institut für öffentliches Recht, Politikwissenschaft und Verwaltungslehre der Karl-Franzens-Universität Graz in der Abteilung für Politikwissenschaft, Staats- und Verfassungslehre.

 DDr. Hubert Sickinger studierte Rechtswissenschaft und Politikwissenschaft mit Fächerkombination (v.a. Europäische Integration/Europarecht, Geschichte, Staatsrecht) an der Universität Innsbruck. Seit April 1992 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Konfliktforschung in Wien. An der Universität Wien ist Hubert Sickinger seit dem Sommersemester 2001 Lehrbeaufrtragter für Politikwissenschaft.

 

Gemeinsam mit dem Institut für Politikwissenschaft

 


Schwerpunkt: Wahlrecht in Österreich