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WuV im Sommersemester 2020

Den Umständen der Covid-19 Pandemie geschuldet, unterzieht sich auch unser WuV-Programm dieses Semester einer Transformation. Unser Thema bleibt das gleiche, fühlt sich aber ungleich dringlicher und aktueller an. An dieser Stelle veröffentlichen wir in den kommenden Wochen und Monaten Inputs – Texte, Audio, Videos – in denen unsere Vereinsmitglieder und weitere Expert*innen aus verschiedensten Fachgebieten Perspektiven zur Krise und Transformation aufzeigen.  

Zu den Beiträgen diskutieren können Sie auf facebook, twitter oder instagram; auch wird es in dem eine oder anderen live-Format die Möglichkeit geben, direkt in Austausch zu kommen. Wir freuen uns natürlich auch über Anregungen oder Vorschläge zu Beiträgen per Mail!   

  

  


Bild_Armin Staffler[Vortrag]
Sozip-politische Theaterarbeit am Beispiel partizipativer Gesetzwerdungsprozesse (Österreich) und Projekten mit First Nations (Kanada)

Armin Staffler

Wenn es um die Ausarbeitung von Gesetzen geht, die etwa Menschen ohne Erwerbsarbeit, Menschen mit Behinderung oder Menschen ohne offiziellen Wohnsitz betreffen, dann werden dabei Experten oder Expertinnen zu Rate gezogen, in den aller seltensten Fällen aber Betroffene selbst. In einigen Bereichen wird eine Einbindung – sprich Partizipation – der vom Gesetz betroffenen Menschen vorgeschrieben. Die Art und Weise, wie dies geschieht, ist wiederum hegemonial geprägt und schließt die eigentlichen Expert*innen und ihre Expertise von echter Teilhabe aus. Legislative Theaterprojekte, die auf den brasilianischen Theatermacher Augusto Boal zurückgehen, zeigen hier einen Weg, der das Wissen und die Expertise der betroffenen Menschen zum Gewinn für alle Beteiligten werden lassen kann.


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Bild_Kompatscher[Vortrag]
Über den Ausschluss tierlicher Erfahrung und Subjektivität in westlichen Kulturen und Wissenschaften

Gabriela Kompatscher

Tiere können gesellschaftspolitisch als „Minderheit“ – zumindest in übertragenem Sinn – angesehen werden. Ihre Bedürfnisse und Interessen werden ignoriert, mehr noch, es werden ihnen diese sogar abgesprochen. Unser Vortrag soll nun darlegen, wie solche Minorisierungsprozesse vonstattengehen und wie sie im Rahmen der Human-Animal Studies aufgedeckt und vermieden werden können.


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Demokratie in der Krise [Diskussion] 23. Juli 2020, 18 Uhr, Haus der Begegnung Diese Veranstaltung in einen Kalender übertragen (ics)
Demokratie in der Krise

Krise in der Demokratie

Die letzten Monate haben unserer Gesellschaft und unserem demokratischen Rechtsstaat einiges abverlangt. Nach einer eindrucksvollen Demonstration, was in einer Krisensituation alles möglich sein kann, bleibt in der Bevölkerung nicht selten ein bitterer Nachgeschmack und die brennende Frage, wie krisenfest unsere Demokratien denn wirklich sind.


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Systemrelevant[Diskussion] 2. Juli 2020, 19 Uhr Diese Veranstaltung in einen Kalender übertragen (ics)
Von Experten und Systemerhalterinnen
Geschlechterverhältnisse in der Krise

Während der Ausnahmezustand in anderen Lebensbereichen Hoffnung auf positive Veränderungen geweckt hat, stellen Rückschritte in den Geschlechterverhältnissen eine der verheerendsten Krisenfolgen dar, mit denen wir uns beschäftigen müssen.


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Krisenmedizin[Diskussion] 17. Juni 2020, 19 Uhr Diese Veranstaltung in einen Kalender übertragen (ics)
Wenn’s hart auf hart kommt
Medizin und Ethik in Pandemiezeiten

Im Verlauf der Corona Pandemie hat sich gezeigt, wie schnell auch moderne Gesundheitssysteme an ihre Grenzen geraten können. Zahlreiche ethische Themen, die auch sonst auch von höchster Relevanz für die Medizin sind, treten in Zeiten einer möglichen Ressourcenverknappung an die Oberfläche.


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Montagsfrühstück[Montagsfrühstück - Essays] 08. Juni 2020
Montagsfrühstück - Transformationen

Bettina Balàka & Martin Sexl

Das Montagsfrühstück im Mai wäre der Frage nach dem Verhältnis von Leben, Werk und Wirklichkeit nachgegangen: Inwieweit und in welcher Form ‚transformieren‘ Autorinnen und Autoren in ihren Texten persönliche und gesellschaftliche Realitäten zu literarischer Fiktion?

Lesen Sie dazu Bettina Balakas Essay „Der Indianer in uns“ und Martin Sexls Briefessay Warum wir nicht nur Virologie und Epidemiologie benötigen, um Politik zu machen, sondern auch Literatur und Kunst“ – und denken Sie bei Kaffee und einem Croissant an uns!

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rethinking work[Vortrag & Diskussion] 02. Juni 2020, 19 Uhr
Rethinking work 

Barbara Prainsack & Hendrik Wagenaar

"In den letzten 40 Jahren wurde reguläre Arbeit in vielen Bereichen graduell durch atypische Beschäftigungsverhältnisse ersetzt. Die Corona-Krise hat gezeigt, dass es so nicht weitergehen kann. Über Monate wurde unsere Gesellschaft gerade von jenen getragen, die zu den am schlechtesten bezahlten Berufsgruppen gehören.

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transhumanismus1[Essay] 11. Mai 2020
Covid19 - Beschleuniger in eine transhumane Zukunft

Tatyana von Leys

"Nous sommes en guerre" - "wir sind im Krieg", verkündete Macron zu Beginn der Krise. Der Feind ist unsichtbar und die Ausmaße seiner Verwüstung noch nicht absehbar. Wie viele Menschen schon erkrankt sind, wie viele noch sterben werden, wann der Impfstoff auf den Markt kommt, beschäftigt die ganze Gesellschaft.

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Stephan Schulmeister 2015 [Vortrag & Diskussion] 07. Mai 2020, 19 Uhr
Nach der Krise: Überwindung oder Bändigung des Kapitalismus?

Stephan Schulmeister

"Eigennutz, Konkurrenzfähigkeit, Selbst-Optimierung, „mehr privat, weniger Staat“– das war gestern. Heute zählen Solidarität, Zusammenstehen, Mitverantwortung und viel mehr Staat [...]. Diese plötzliche „Wertewende“ spiegelt den gewaltigen Frust über das neoliberal-finanzkapitalistische Gesellschaftsmodell wider, der sich über Jahre aufgestaut und durch Corona entladen hat."

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visualisation of the Covid-19 virus [Vortrag & Diskussion] 30. April 2020, 14 Uhr
Wissensbasierte Steuerung aus der Corona-Krise

Martin Sprenger

Am Donnerstag, den 28.4.2020 um 14 Uhr laden das MCI und WuV zu einer Online-Diskussionsveranstaltung mit Martin Sprenger, Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie, Medizinische Universität Graz.

Infos und Anmeldung


Barbara Sperner-Unterweger [Interview] 27. April 2020
Interview mit Dr. Barbara Sperner-Unterweger

Laurin Mauracher

Welche Auswirkungen haben die Coronakrise und die damit einhergehenden Veränderungen auf Menschen mit psychischen Vorerkrankungen? Laurin Mauracher führte ein Interview mit der Leiterin der Universitätsklinik für Psychiatrie II (Psychosomatik) Barbara Sperner-Unterweger.

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Ernährung in der Corona-Krise[Kommentar] 21. April 2020
Ernährung in der Corona-Krise

Jutta Kister

Wie kann ein Ernährungssystem aussehen, das positive Effekte auf die Region für mehr Nachhaltigkeit, Resilienz, Ernährungssouveränität fördert?

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Luftqualität China[Kommentar] 20. April 2020
Warum Resilienz nicht reicht 

Roland Psenner

"Es gibt kein Zurück zu einem wie immer imaginierten, postulierten oder definierten Zustand eines „Davor“ – und das gilt nicht nur für Ökosysteme. In einer Welt, in der nur die Veränderung beständig ist, müssen wir Resilienz neu denken."

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leerer Spielplatz[Vortrag & Diskussion] 17. April 2020
Direkte und indirekte Effekte von COVID-19 auf Kinder

Martin Sprenger

„Lasst die Kinder in den Kindergarten!“

Am Freitag, den 17.4.2020 luden das MCI und WuV zu einer Online-Diskussionsveranstaltung mit Martin Sprenger, Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie, Medizinische Universität Graz.

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Bernhard Streicher im Interview[Interview] 14. April 2020
Gewohnheiten und Verhalten mit Unsicherheiten während der Corona-Krise
Bernhard Streicher

In einem Interview für UMIT Tirol TV spricht Sozial- und Persönlichkeitspsychologe Bernhard Streicher über Gewohnheiten, Verhalten mit Unsicherheiten und Risikobewertung während der Corona-Krise.

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Andreas Exenberger; Foto: Irene Prugger[Kommentar] 08. April 2020
Wir brauchen eine gute Balance, und das möglichst schnell
Andreas Exenberger

Es ist wieder einmal Krise. Diesmal aber wirklich. Viele verfolgen täglich die fortschreitende globale Eskalation und unsere Freiheiten sind zum Wohle aller massiv eingeschränkt, in Tirol nun gelockert, aber nochmals verlängert, eigentlich auf faktisch unbestimmte Zeit (dazu später mehr). „Italienische Zustände“, denen noch zu Jahresbeginn etwas eher Entspanntes anhaftete, sind zur Horrorvision geworden, die mit allen Mitteln abgewendet werden muss.

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[Artikel] 06. April 2020
AlgenblütenKill the winner
Heribert Insam

„Killing the winner“ ist ein ökologisches Konzept, eine Theorie zur Populationsdynamik in organismischen Gemeinschaften. Ein Beispiel dafür sind Algenblüten im Meer, bei denen eine einzellige Algenart sich aufgrund günstiger Umstände (Nährstoffangebot, Temperatur) plötzlich ganz stark vermehrt. Viele Kilometer große Blüten von Emiliana huxleyi im Nordatlantk wurden von Satelliten aus beobachtet, mit immer dichter werdendem Grün, der Farbe des Chlorophylls.

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[Gastvortrag] 3. April 2020
Pandemic preparedness and response, including both legal and ethical issues
Dean HarrisPandemic preparedness and response

Guest speech live from North Carolina, USA
Friday, April, 3rd, 2020 | 14:00h (local Innsbruck time)

Der Gastvortrag wurde aufgenommen und steht hier zur Verfügung.

In Kooperation mit: Jean Monnet Chair “EU Values & Digitalization”, Management Center Innsbruck

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[Artikel] 30. März 2020
Roland PsennerDie größere Krise
Roland Psenner

Wenn du wissen willst, wie ein System funktioniert, bring es an seine Grenzen! Das gilt für naturwissen­schaftliche Versuche ebenso wie für Ökosysteme oder – wie das gerade laufende Pandemie-Experiment zeigt – für menschliche Gemeinschaften und soziale Systeme. Nach der COVID-19-Epidemie werden wir wissen, wie weit wir gehen können, ohne politische, wirtschaftliche und soziale Strukturen auf lange Zeit oder sogar permanent zu verändern oder gar zu zerstören. [...]

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[Podcast] 26. März 2020
(Nicht-)Orte in Krisenzeiten(Nicht-)Orte in Krisenzeiten
Max Mayr

Nach Marc Augé zeichnet sich ein Ort dadurch aus, dass er Identität, Relationen und Geschichte hat. Er ist damit in einen Kontext von Bedeutungen eingebettet. Nicht-Orte dagegen haben all das nicht, keine Identität, keine Relation, keine Geschichte. [...] Wie verändern sich Orte und vor allem Nicht-Orte im Ausnahmezustand von Quarantäneverordnungen zu Corona-Zeiten?

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