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Rethinking work in the Post-Corona World
Barbara Prainsack & Hendrik Wagenaar

Vortrag und Diskussion
Dienstag, 2. Juni 2020, 19:00 Uhr
Onlineveranstaltung via Zoom 

Die Onlineveranstaltung wird via Zoom abgehalten:
https://zoom.us/j/96944809289 
Wenn Sie diesen Link anklicken, wird die erforderliche Software heruntergeladen und Sie werden zur Veranstaltung verbunden.  Eine Teilnahme via smartphone ist ebenfalls möglich. Alternativ können Sie der Veranstaltung auch über diesen Link in Ihrem Browser folgen, ohne die Software zu installieren.

Gleichzeitig werden wir die Veranstaltung auf unsere Facebook-Seite streamen. Der Stream kann dort auch ohne Facebook Account verfolgt werden. 

Ihre Diskussionsbeiträge und Fragen können Sie via Chat im Zoom-client einbringen. Alternativ können Sie auch unseren Facebook Livestream kommentieren (dazu müssen Sie allerdings auf Facebook angemeldet sein) oder uns einfach eine Email schicken - wir leiten das dann schnellstmöglich weiter.

Weitere Details zur Teilnahme sowie Anleitungen folgen! Wir empfehlen in jedem Fall, sich kurz vor Veranstaltungsbeginn noch hier zu informieren.

Moderation: Frank Welz

Verwendete Folien und Grafiken (pdf), dankenswerterweise von Barbara Prainsack und Hendrik Wagenaar zur Verfügung gestellt

 


rethinking work

Arbeit ist eines der zentralen Konfliktfelder in der neoliberalen Gesellschaftsordnung. In den letzten 40 Jahren wurde reguläre Arbeit (Vollzeit, vertraglich abgesichert, mit anerkannten Gewerkschaften, durch branchenweite Gehaltsverhandlungen gesichert, etc.) in vielen Bereichen graduell durch atypische Beschäftigungsverhältnisse ersetzt. Letztere schließen Arbeit auf Abruf, Null-Stunden-Verträge, befristete Beschäftigungsverhältnisse, Scheinselbständigkeit, und unterschiedliche Formen unregulierter und informeller Arbeit mit ein- großteils im niedrigen Einkommensbereich.

Wir möchten die größeren politisch-ökonomischen Faktoren und Prozesse diskutieren, die diesen Trend verursachen. Die Corona-Krise hat gezeigt, dass es so nicht weitergehen kann. Über Monate wurde unsere Gesellschaft gerade von jenen getragen, die zu den am schlechtesten bezahlten Berufsgruppen gehören. Unter Bezugnahme auf Solidarität als Leitprinzip möchten wir eine Zukunft skizzieren, in die Verbindung von Arbeit und Einkommen neu gedacht wird.



Barbara Prainsack ist Professorin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien und an der Abteilung für Globale Gesundheit und Sozialmedizin am King's College London. In Wien leitet sie die Forschungsgruppe “Zeitgenössische Solidaritätsstudien" (CeSCoS) sowie die neue Forschungsplattform "Governance of Digital Practices”. 

 

Hendrik Wagenaar ist Senior Academic Advsior an der International School for Government am King’s College London und Fellow am Institut für Höhere Studien in Wien. Er publiziert und forscht zu partizipatorischer Demokratie, Interpretativer Politik-Analyse, Prostitutionspolitik und Praxistheorie. Website: https://hendrikwagenaar.com

 

Teile der Veranstaltung finden auf Englisch statt. Wir geben uns aber Mühe, alles so verständlich wie möglich zu gestalten und nach Möglichkeit Übersetzungen bereitzustellen!

 

Weiterführende Links:


https://medium.com/@hendrik.wagenaar/the-new-normal-the-world-after-covid-19-201189e22545

https://www.derstandard.at/story/2000099517437/wie-wollen-wir-in-zukunft-arbeiten
https://www.derstandard.at/story/2000098594349/was-haben-turnschuhe-mit-der-zukunft-der-arbeit-zu-tun
https://viecer.univie.ac.at/corona-blog/corona-blog-beitraege/blog35/


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