FFG Qualifizierungsnetze


Qualifizierungsnetze sind zeitlich begrenzte, maßgeschneiderte Qualifizierungsmaßnahmen zwischen Unternehmen und Hochschulen mit einer Förderung von max. € 500.000,- pro Vorhaben. In allen Vorhaben sind Universitäten oder Fachhochschulen gemeinsam mit Unternehmen aufgerufen, Ausbildungsangebote zu konzipieren und durchzuführen. Ziel ist es, ein maßgeschneidertes Angebot zu schaffen, das den Qualifizierungsbedarf der beteiligten Unternehmen als Ausgangspunkt hat, kooperativ und zukunftsorientiert ist.

 


» Qualifizierungsnetz - Computergestützte Planung und Fertigung mit systematisierten Bauweisen aus Holz (ComSysBau)

Leitung: Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Michael Flach, Institut für Konstruktion und Materialwissenschaften, Abteilung Holzbau

Den beteiligten Unternehmen, zum großen Teil zukunftsorientierte KMU Betriebe der Holzwirtschaft, aber auch einige Planungsbüros, soll neues Wissen zur Kompetenzsteigerung und zur Vernetzung mit computerbasierten Arbeitsmethoden und systematisierten Bauweisen für Holz- und Hybridbauten vermittelt werden. Computergestützte Planung und Fertigung mit der zugehörigen digitalen Vernetzung stellen für den Holzbau eine Schlüsseltechnologie dar, die in Verbindung mit Planungs- und Produktionsprozessen nach BIM und Industrie 4.0 erfolgreich umgesetzt werden kann. Mit diesem Wissen und einer digitalen Vernetzung im Bauen sollen die Unternehmen auf den Holzbau der Zukunft, insbesondere aber auf verdichtete, mehrgeschossige, und nachhaltige Bauweisen vorbereitet werden, um Bauwerke zu erstellen, die interdisziplinär digital vernetzt geplant und mit höchster Präzision gefertigt bzw. vorgefertigt werden. Die oft mangelnde Motivation der Firmen an Fortbildungskursen soll mit einem auf Kompetenz- und Kreativitätssteigung ausgerichteten Fortbildungskonzept und innovativen Lehrmethoden deutlich erhöht werden. Mit digitaler Vernetzung multidisziplinärer Kompetenzen und dank der Verbindung von Wissenschaft mit der Praxis soll eine zukunftsorientierte Baukultur mit hoher Kompetenz-, Qualitäts- und Motivationssteigerung geschaffen werden, wo sich Mensch und Maschine in effizienter Weise ergänzen.

Weitere Projektpartner der Universität Innsbruck sind: Koordinationsstelle für universitäre Weiterbildung (Mag. Elisabeth Thompson), Institut für Gestaltung (DI Dr. Rupert Werner Maleczek) und Institut für Organisation und Lernen (Ass.-Prof. Mag. Dr. Heike Welte und Univ.-Doz. Dr. Manfred Auer).

Weiterbildung: Innovativer Holzbau - Dolomiten, 31.05.2017

Gebogen und gefaltet - Newsroom Universität Innsbruck, 22.08.2017

Vernetzter Holzbau - Newsroom Universität Innsbruck, 22.03.2018

Besser auf Holz bauen, FFG Jahresbericht 2017

 


» Qualifizierungsnetz - Evidence-bades Physical Activities in Sport and Health Tourism (E-PAST)

Leitung: Mag. Martin Schnitzer, PhD, Institut für Sportwissenschaft

Die Sport- und Gesundheitsbranche erlebt in den letzten Jahren ein kontinuierliches Wachstum. Die Auswirkungen umfassen auch das touristische Angebot; der Sport- und Gesundheitstourismus boomt und touristische Anbieter haben das Potential dieses Wachstumsmarktes erkannt. Infrastrukturell sind viele touristische Anbieter in dieser Sparte sehr gut aufgestellt und haben große Investitionen (z. B. Wellnessanlagen) getätigt, um neue Kundensegmente anzusprechen. Der Schlüssel zum Erfolg der Tourismusanbieter liegt jedoch nicht nur in der „Hardware“, sondern vielmehr in der „Software“, sprich der Qualifikation der in diesem Bereich tätigen Mitarbeiter/innen. Dies ist insofern ausschlaggebend, als dass im Sport- und Gesundheitstourismus Qualität nicht nur für zufriedene Gäste steht, sondern vor allem eine hohe Qualität im Angebot nötig ist, da es sich um die Gesundheit der Gäste handelt. Hier setzt das Qualifizierungsnetzwerk Evidence- based Physical Activities in Sport and Health Tourism (E- PAST) an, um die Qualität in den einzelnen, touristischen Unternehmen zu garantieren und dementsprechend wettbewerbsfähig am Markt agieren zu können.

Weitere Projektpartner der Universität Innsbruck sind: Koordinationsstelle für universitäre Weiterbildung (Mag. Elisabeth Thompson) und Institut für Organisation und Lernen (Ass.-Prof. Mag. Dr. Heike Welte und Univ.-Doz. Dr. Manfred Auer).


 

» Qualifizierungsnetz - Q-nnected Alps (Q-NNECT)

Leitung: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Thomas Ußmüller, Institut für Mechatronik

Österreich befindet sich laut einer Studie der WKO im weltweit oberen Viertel in Bezug auf Innovation und Digitalisierung. Dennoch gibt es in einigen Bereichen Nachholbedarf. Die Digitalisierung eines Landes wird maßgeblich davon bestimmt, inwiefern die Unternehmen in den sogenannten Key Enabling Technologies (KETs) Wissen aufbauen (Nanotechnologie, Mikro- und Nanoelektronik, Photonik, Werkstoffe, Biotechnologie, Produktion). Jedoch besteht gerade in den MINT-Fächern ein hoher Fachkräftemangel in Österreich und mehr als jedes zweite Unternehmen rechnet mit hierdurch ausgelösten Umsatzeinbußen.

Das übergeordnete Ziel des hiermit beantragten Qualifizierungsnetzes „Q-nnected Alps" ist, dass die 28 beteiligten Unternehmen aus Westösterreich die Herausforderung der Digitalisierung erfolgreich gemeinsam meistern. Digitalisierung soll von den teilnehmenden Unternehmen als Chance wahrgenommen und als Treiber der eigenen Wirtschaftskraft betrachtet werden. Langfristig soll dadurch ein Wettbewerbsvorsprung erreicht und neuartige Produkte von den Unternehmenspartnern auf den Markt gebracht werden.

Weitere Projektpartner der Universität Innsbruck sind: Koordinationsstelle für universitäre Weiterbildung (Mag. Elisabeth Thompson), Institut für Informatik (Univ.-Prof. Dr. Justus Piater, PhD), Zentraler Informatikdienst (DI Ortrun Gröblinger, MSc) und Institut für Organisation und Lernen (Ass.-Prof. Mag. Dr. Heike Welte und Univ.-Doz. Dr. Manfred Auer).

 

 

» Qualifizierungsnetz - Schnee (Snowledge)

Leitung: ao. Univ.-Prof. DI Dr. Wolfgang Fellin, Institut für Infrastruktur, Abteilung Geotechnik und Tunnelbau

Österreich befindet sich laut einer Studie der WKO im weltweit oberen Viertel in Bezug auf Innovation und Digitalisierung. Dennoch gibt es in einigen Bereichen Nachholbedarf. Die Digitalisierung eines Landes wird maßgeblich davon bestimmt, inwiefern die Unternehmen in den sogenannten Key Enabling Technologies (KETs) Wissen aufbauen (Nanotechnologie, Mikro- und Nanoelektronik, Photonik, Werkstoffe, Biotechnologie, Produktion). Jedoch besteht gerade in den MINT-Fächern ein hoher Fachkräftemangel in Österreich und mehr als jedes zweite Unternehmen rechnet mit hierdurch ausgelösten Umsatzeinbußen.

Das übergeordnete Ziel des hiermit beantragten Qualifizierungsnetzes „Q-nnected Alps" ist, dass die 28 beteiligten Unternehmen aus Westösterreich die Herausforderung der Digitalisierung erfolgreich gemeinsam meistern. Digitalisierung soll von den teilnehmenden Unternehmen als Chance wahrgenommen und als Treiber der eigenen Wirtschaftskraft betrachtet werden. Langfristig soll dadurch ein Wettbewerbsvorsprung erreicht und neuartige Produkte von den Unternehmenspartnern auf den Markt gebracht werden.

Weitere Projektpartner der Universität Innsbruck sind: Koordinationsstelle für universitäre Weiterbildung (Mag. Elisabeth Thompson), Institut für Geographie (Univ.-Prof. Dr. Ulrich Strasser),Institut für Ökologie (Priv.-Doz. Mag. Dr. Birgit Sattler), Institut für Organisation und Lernen (Ass.-Prof. Mag. Dr. Heike Welte und Univ.-Doz. Dr. Manfred Auer), Institut für Physikalische Chemie (assoz. Prof. Dr. Thomas Lörting), Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus (Univ.-Prof. Mag. Dr. Mike Peters), Institut für Sportwissenschaft (o. Univ.-Prof. Dr. Werner Nachbauer), Zentraler Informatikdienst (DI Ortrun Gröblinger, MSc).




Nach oben scrollen