Energie und IT 

»FFG Innovationscamp S "Software Programmierung für Energie- und Gebäudetechnikunternehmen"
Mehr Informationen finden Sie im PROGRAMM

 

Anlagen zur Erzeugung und Verteilung von Energieströmen, egal ob in Wohn-, Gewerbe- & Industriegebäuden oder in großen und kleinen Energienetzen müssen nicht nur normengerecht ausgeführt werden, sondern müssen auch aufeinander abgestimmte MSR Systeme (MSR - Messen, Steuern, Regeln) beinhalten. Die moderne Regelungstechnik im Rahmen einer Steuerung setzt oftmals grundlegende Softwareprogrammierkenntnisse voraus, denn es gibt eine große Anzahl an frei programmierbaren Steuerungen und Reglern. Um die erforderliche fehlerfreie Software programmieren zu können und Software warten zu können, ist es notwendig Techniken des Requirements Engineering, des Testens, der Codequalität sowie moderner Entwicklungsprozesse zu kennen und anwenden zu können.

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Aktuelles Wissen über moderne Verfahren der Softwareentwicklung ist ausgesprochen wichtig für die Mitarbeiter:innen. Obwohl Programmierkompetenzen selbst in Unternehmen zumeist vorhanden sind, fehlen Methoden und Praktiken in Bezug auf die Entwicklungsinfrastruktur, Entwicklungsprozesse, das Requirements Engineering, das Testen oder die Codequalität, welche erst die effiziente Entwicklung und Wartung qualitativ hochwertiger Software ermöglichen. Im Vordergrund der fünftägigen Ausbildung steht die praktische Umsetzung des erlernten Wissens. Die Teilnehmer:innen sollen am Ende der Weiterbildung befähigt sein, Anforderungen zu ermitteln, die Qualität von Code zu prüfen und zu verbessern, Softwarelösungen  zu testen, selbstständig Codes zu entwickeln und eine programmierte Anlage zu dokumentieren.

Die Weiterbildung ist für Geschäftsführer:innen und Mitarbeiter:innen von Energie-Unternehmen kostenlos. Zusätzlich erhält jedes Unternehmen eine Bildungsprämie in der Höhe von 1.500 EUR.

Bitte geben Sie uns bis zum 9. Jänner 2022 Bescheid, wenn Sie an dem Projekt interessiert sind.

Bei Fragen zum Inhalt des Projektes wenden Sie sich an:
Michael Felderer (michael.felderer@uibk.ac.at; Tel: 0512 507 53228)

Bei Fragen zur Organisation wenden Sie sich an:
Elisabeth Thompson (elisabeth.thompson@uibk.ac.at; Mobil: 0676 872539403)


Bionik für Designer:innen 

»FFG Innovationscamp S "Bionik für Designer:innen"
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Mutter Natur ist nicht nur für Ingenieur:innen eine Quelle von Inspiration und Innovation, auch immer mehr Designer:innen entlehnen der Evolution Formen und Funktionen bei der Gestaltung ihrer Objekte. Verantwortlich dafür sind vor allem zwei Faktoren: zum einen der Anspruch nachhaltige, CO2 neutrale, kreislauffähige und an die Formensprache der Natur angelehnte Objekte zu entwickeln und zum anderen die technischen Möglichkeiten, die feinste Oberflächenstrukturen mithilfe moderner Produktionsverfahren nachahmen können.

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Das Innovationscamp S „Bionik für Designer:innen - Bioinspirierte und naturanaloge Verfahren für nachhaltiges Design“ setzt genau bei diesen beiden Aspekten an. In den ersten drei Tagen der sechstägigen Weiterbildung erhalten Sie fundierte Einblicke in die Grundlagen der Bionik und der bioinspirierten Forschung, sowie in die bionischen Materialwissenschaften. Die zweite Hälfte des Projektes befasst sich mit dem Potential des Design Thinking Ansatzes für die Bionik und der Möglichkeit zwei Tage im Fablab der Destination Wattens bioinspirierte Prototypen zu entwickeln.

Durch die Impulse aus dem Design Thinking Prozess können Ideen mittels parametrisiertem CAD weiterentwickelt und optimiert werden. Mithilfe von Methoden der digitalen Fertigung (z.B.  3D Druck, Laser- und Vinyl-Cutter, CNC-Fräse und Industrie-Stickmaschine u.a.) können erste Prototypen realisiert, getestet und bewertet werden. Beispiele dafür sind (bio-inspirierte) Origami, Leichtbauweise, Designs oder Komposit Materialien. Die Kooperation von Dr. Thorsten Schwerte und des Fablabs Wattens führten schon zu bio-inspirierten Prototypen aus den Bereichen Beleuchtung (responsives Design), Sensorik (funktionelles Kompositmaterial), Textilkomposite (Flexibilität des Textils, Funktionalität der Beschichtung) und Papierkomposite (Flexibilität des Papiers, Funktionalität der Beschichtung).

Wenn Sie – als Industrie-, Öko-, Produkt- oder Textildesigner – daran interessiert sind, Ihr Wissen zu erweitern, mit Wissenschaftler:innen und Kolleg:innen zu diskutieren und dabei noch viel zu lernen, dann sind Sie bei diesem Weiterbildungsprojekt genau richtig.

Die Weiterbildung ist für EPUs, und Geschäftsführer:innen und Mitarbeiter:innen von Unternehmen kostenlos. Zusätzlich erhält jedes Unternehmen eine Bildungsprämie in der Höhe von 1.500 EUR.

Bitte geben Sie uns bis zum 31. Jänner 2022 Bescheid, sollten Sie an dieser Weiterbildung interessiert sein.

Bei Fragen zum Inhalt des Projektes wenden Sie sich an:
Thorsten Schwerte (thorsten.schwerte@uibk.ac.at; Tel: 0512 507 51862)

Bei Fragen zur Organisation wenden Sie sich an:
Elisabeth Thompson (elisabeth.thompson@uibk.ac.at; Mobil: 0676 872539403)


Wasserstofftechnologie 

»FFG Innovationscamp S "Wasserstofftechnologie"
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Grüner Wasserstoff ist eine vielversprechende Technologie, um die Klimaneutralität in Europa zu erreichen. Hydrogen Europe schätzt den Wasserstoffbedarf der EU für 2030 auf etwa 20 Millionen Tonnen. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, sind der Ausbau der Produktionskapazitäten und eine rasche Skalierung entscheidend. Wasserstoff wird derzeit hauptsächlich aus Kohlenwasserstoffen (grau) hergestellt und weltweit als Grundstoff in einer Vielzahl von chemischen Prozessen eingesetzt. Insbesondere durch Wind-, Solar- oder Wasserkraft erzeugter grüner Wasserstoff soll Erdgas und Erdöl als Rohstoff und Energieträger verdrängen, um das Ziel der CO2-Reduktion in der Industrie zu realisieren. Wie kann die Umstellung sichergestellt werden? Welche Branchen können zuerst auf grünes H2 zugreifen, um die CO2-Emissionen am meisten zu reduzieren?

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Die kontrollierte Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff erzeugt nicht nur elektrische Energie, sondern auch Wärme, die zum Heizen oder für Warmwasser genutzt werden kann. Ähnlich wie Kohle und Gas kann grüner Wasserstoff als Energieträger dienen, um Strom und Wärme zur richtigen Zeit am richtigen Ort bereitzustellen - unabhängig von der Volatilität der natürlichen Gegebenheiten. Wie können fossile Brennstoffe durch grünen Wasserstoff ersetzt werden und wie sieht der Umwandlungsprozess aus? Wie kann eine technische und sichere Umsetzung in den eigenen vier Wänden gelingen? Das und noch viel mehr wird in dem Weiterbildungsprojekt erläutert.

Im Rahmen des Projektes erfahren Sie mehr über die Grundlagen der Wasserstofftechnologie, aber auch Grenzen und Herausforderungen werden klar aufgezeigt. Die Anwendung der Wasserstofftechnologie wird sowohl in der Mobilität als auch in der Gebäudeenergietechnik ausführlich diskutiert. Erste im Green Energy Center Europe in Innsbruck entwickelte österreichische Projekte werden dargestellt (Zillertalbahn, M-Preis, etc.) und es gibt die Möglichkeit ausgewählte Firmen und deren Anlagen zu besuchen.

Wenn Sie als Unternehmen daran interessiert sind, ihr Wissen zu erweitern, und mögliche Anwendungen für Ihr Unternehmen zu diskutieren, dann sind Sie bei diesem Weiterbildungsprojekt genau richtig.

Die Weiterbildung ist für alle Mitarbeiter:innen von öster. Unternehmen kostenlos. Zusätzlich erhält jedes Unternehmen eine Bildungsprämie in der Höhe von 1.500 EUR.

Bitte geben Sie uns bis zum 28. Februar 2022 Bescheid, wenn Sie an dem Projekt interessiert sind.

Bei Fragen zum Inhalt des Projektes wenden Sie sich an:
Bernhard Rittenschober (bernhard.rittenschober@standort-tirol.at; Tel: 0676 676 843 101 251)

Bei Fragen zur Organisation wenden Sie sich an:
Elisabeth Thompson (elisabeth.thompson@uibk.ac.at; Mobil: 0676 872539403)

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