Hintergrund links obenVeranstaltungen "uni•com"
Wintersemester 2011/12

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Vorträge

uni•com-Vorträge sind allgemein zugänglich, Karten nur an der Abendkasse.

  • Unkostenbeitrag: € 5,-
  • Für SchülerInnen, Lehrlinge, SeniorInnen (ab dem 60. Lebensjahr) € 4,-

uni•com-Vorträge und -Führungen sind für StudentInnen gegen Vorlage der Student Card frei zugänglich. Bei uni•com-Kursen gilt die übliche Studentenermäßigung von 20%.

Bei Führungen und Kursen ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte wenden Sie sich an die VHS Tirol, Tel. 0512/58 88 82-0, innsbruck@vhs-tirol.at und www.vhs-tirol.at.

Sämtliche Vortrags-, Führungs- und Kursteilnahmen aus dem uni•com-Programm können in einem HörerInnenbuch bestätigt werden. Nähere Informationen erhalten Sie im Büro der VHS Tirol.


• Mi, 19.10.

Rio Tinto 2011-Expedition
Eine europäische Marssimulation

Referent: Univ.-Prof. Dr. Dieter Lukesch
Beginn: 20:00 Uhr, Vortrag mit Diskussion
Ort: Universität Altbau, Innrain 52, EG, Hörsaal A

Im südspanischen Rio Tinto führte im April 2011 ein Team des Österreichischen Weltraum-Forums in Kooperation mit Forschern aus zehn Nationen die bis dato aufwändigste und komplexeste Mars-Simulation in Europa durch. So wurden der Raumanzug-Simulator Aouda.X und das Eurobot-Fahrzeug der European Space Agency getestet und zahlreiche Versuche aus den Bereichen Geologie, Astrobiologie und Medizin durchgeführt. In einem Multimediavortrag berichtet der Expeditionsleiter Mag. Gernot Grömer von den Herausforderungen und Experimenten und zeigt faszinierendes Bildmaterial von simulierten Außenbordeinsätzen auf dem Roten Planeten.


• Mi, 23.11.

Rettung des maritimen Weltkulturerbes

Referent: Nikolaus Graf Sandizell
Beginn: 20:00 Uhr, Vortrag mit Diskussion
Ort: Universität Altbau, Innrain 52, EG, Hörsaal A

Das maritime Weltkulturerbe, in erster Linie historische Schiffswracks, ist schwer gefährdet. Der von der UNESCO propagierte In-situ-Schutz ist gerade in Entwicklungs- und Schwellenländern, in welchen es keine ausreichende Infrastruktur zum Schutz der Küstengewässer durch Marine, Wasserschutzpolizei, Küstenwache und andere ähnliche Organisationen gibt, nicht realisierbar. Gebiete mit einer Vielzahl aus kulturhistorischer
wie kommerzieller Sicht sehr wertvollen Wracks sind für illegale Schatztaucher von großem Interesse, vor allem wenn die Wracks nicht geschützt werden können und/oder die wenigen Kontrollorgane korrupt sind. Es gibt aber noch andere Gefahren wie Landgewinnung, Bau von Häfen, Schleppnetzfischerei, Verlegung von Pipelines und Kabeln, Off-Shore-Bohrinseln und Windkraftwerke, Wasserverunreinigung, Naturgewalten u.v.m. Im Vortrag werden Lösungen aufgezeigt, welche dem rapiden, unwiederbringlichen Verlust unseres maritimen Kulturerbes entgegenwirken können.


• Mi, 18.01.

Der Begriff - oder die Vision? - von Europa bei Heidegger und Jaspers Hoffnung und Nihilismus

Referent: Mag. Thomas Palfrader
Beginn: 20:00 Uhr, Vortrag mit Diskussion
Ort: Universität Altbau, Innrain 52, EG, Hörsaal A

Ein „Gespräch über Europa“ kann mitunter eine sehr kontroversielle Angelegenheit sein - was könnte Europa sein und was ist daraus geworden? Daher lohnt es sich vielleicht, die Stimme von Philosophen zu hören, welche sich im Rahmen ihrer politischen Philosophie mit der „Vision Europa“ auseinandergesetzt haben.

Für Karl Jaspers (1883 - 1969), dem bekannten Existenzphilosophen, war der Beitrag von Philosophie zur Politik sehr wichtig. Bei ihm finden wir auch einige interessante Stellungnahmen zur Krise Europas, etwa in der kleinen (heute vergriffenen) Schrift „Europa der Gegenwart“ von 1946. Aus dieser Abhandlung (und anderen einschlägigen Texten) wird deutlich, dass aus der Krise des gegenwärtigen Menschseins und ehedem allgemein gültiger Werte wie Religion oder der Idee des Humanismus die Krise Europas resultiert. Auch die „Zementierung“ der Nationalstaaten mit ihren partikularen Interessen lässt die Vision eines vereinten Europa verblassen.

Einige dieser interessanten (und sehr aktuellen) Überlegungen sollen vorgestellt werden, es wird aber auch noch Zeit sein, den „Ort“ des Politischen im Spätwerk Martin Heideggers (Deutung der Geschichte und damit der Politik als ein „Zuspruch des Seins“) vorzustellen und die grundlegenden Unterschiede dazustellen.


 
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