Hintergrund links obenVeranstaltungen "uni•com"
Sommersemester 2013

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Vorträge

uni•com-Vorträge sind allgemein zugänglich, Karten nur an der Abendkasse.

  • Unkostenbeitrag: € 5,-
  • Für SchülerInnen, Lehrlinge, SeniorInnen (ab dem 60. Lebensjahr) € 4,-

uni•com-Vorträge und -Führungen sind für StudentInnen gegen Vorlage der Student Card frei zugänglich. Bei uni•com-Kursen gilt die übliche Studentenermäßigung von 20%.

Bei Führungen und Kursen ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte wenden Sie sich an die VHS Tirol, Tel. 0512/58 88 82-0, innsbruck@vhs-tirol.at und www.vhs-tirol.at.

Sämtliche Vortrags-, Führungs- und Kursteilnahmen aus dem uni•com-Programm können in einem HörerInnenbuch bestätigt werden. Nähere Informationen erhalten Sie im Büro der VHS Tirol.


• Philosophisches Café:

"Die Aktualität der Philosophie"

Seit über 15 Jahren bietet das Innsbrucker Philosophische Café eine Plattform für die vorurteilsfreie, lebendige Auseinandersetzung mit Themen außerhalb der "Elfenbeintürme" der Universitäten. Auch dieses Semester geben uns in vier Veranstaltungen Experten und Expertinnen kritische Impulse und dies nicht im Sinne des Vermittelns von Information von Wissenden an Unwissende, sondern in Form eines Gesprächs. An einem Ort, der Menschen nicht in Ehrfurcht erstarren lässt, sondern an dem geredet, getrunken, debattiert wird - ein Ort, der allen zugänglich ist.

Aktuelle Informationen zum "Philosophischen Café" finden Sie unter: http://www.philcafe.info.ms

Termin: Donnerstag, 18:00 - 20:00 Uhr
Ort: "Die Bäckerei", Dreiheiligenstraße 21a
Kosten: keine
Anmeldung: Keine Anmeldung erforderlich.

• Do, 18.10.: Kunst als soziale Praxis
Do, 08.11.:
  Ist Philosophie lehrbar?
Do, 13.12.:
  Traum, Spuk, Kapital: Figurationen des Hauses in der Moderne
Do, 17.01.: Indische Philosophie in "Beispielen"
 


• Mi, 06.03.

Philosophieren - ohne Gott, ohne Hoffnung?
Das "Absurde" bei Albert Camus.
Zum 100. Geburtstag des "engagierten" Schriftstellers

Referent: Mag. Thomas Palfrader
Beginn: 20:00 Uhr, Vortrag mit Diskussion
Ort: Universität Altbau, Innrain 52, EG, Hörsaal A

2013 würde der große französische Schriftsteller und Philosoph Albert Camus seinen 100. Geburtstag feiern, wäre er nicht 1960 bei einem (bis heute nicht restlos aufgeklärten) Autounfall ums Leben gekommen. Obwohl er nur knapp 47 Jahre alt wurde, hinterließ der neben Sartre wohl bedeutendste Repräsentant des französischen Existentialismus ein beeindruckendes, in seiner Bandbreite einzigartiges Werk. Der Referent versucht in seinem Vortrag, das "Herzstück" des Schaffens herauszuarbeiten - nämlich die Thematik des "Absurden", meisterhaft und überdies leicht lesbar dargestellt in "Der Mythos von Sisyphos". Es geht um den Verzicht auf die Suche nach Sinn, nach Gott, einer von Hoffnung getragenen Welt, es bleiben am Ende doch nur die unsichtbaren Mauern, die mich von meiner Umgebung trennen und nicht durch Sinnstiftungen zu überspringen sind. Und dennoch – "wir müssen uns Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen" - denn es gibt einen Wert, der nicht hinterfragbar ist, und dies ist das Leben selbst.


• Mi, 10.04.

Die Essener, Qumran, Jesus und der Lehrer der Gerechtigkeit.
Die Wahrheit über die Schriftrollen vom Toten Meer

Referentin: Univ.-Doz.PD phil.habil Ursula Schattner-Rieser
Beginn: 20:00 Uhr, Vortrag mit Diskussion
Ort: Universität Altbau, Innrain 52, EG, Hörsaal A

Seit der ersten Entdeckung der ersten Schriftrollen vom Toten Meer im Jahre 1947 ist Qumran immer noch ein aktuelles Thema. Der sensationelle Fund von 930 Schriftrollen aus Höhlen nahe dem Toten Meer (zw.1947 und 1956) lieferte uns die ältesten Bibelhandschriften und Textzeugnisse der antiken jüdischen Literatur. Einige Texte dieser erstaunlichen Bibliothek sind das Werk einer frommen, mit den Essenern identifizierten "Brüdergemeinschaft", die sich vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis 68 n. Chr. in Qumran niederließ. Die Mitglieder nannten sich u.a. "Söhne des Lichts" und "Erwählte" und zogen in die Wüste unter der Führung eines "Lehrers der Gerechtigkeit", welcher verfolgt und gedemütigt wurde. Was hat es mit den Parallelen dieser mysteriösen Person, den Parallelen zu Jesus und dem Neuen Testament, dem Geheimnis der Rollen und der angeblichen Vertuschungstaktik des Vatikans wirklich auf sich?


• Mi, 17.04.

Gasriesen und Eiswelten - die Planeten des äußeren Sonnensystems

Referent: Dr. Gernot Grömer
Beginn: 20:00 Uhr, Vortrag mit Diskussion
Ort: Universität Altbau, Innrain 52, EG, Hörsaal A

Die beiden Gasplaneten Jupiter und Saturn beeindrucken nicht nur durch ihre Größe, ihre Ringsysteme und atemberaubende Wolkenstrukturen, sondern auch durch ihre Monde. Vom geologisch hoch aktiven Mond Io, den Ozeanen von Europa bis zu den Kryogeysiren des Enceladus rückten diese in den letzten Jahren ins Visier der Planetenforscher aufgrund ihres astrobiologischen Potentials. Auch die beiden Eiswelten Uranus und Neptun bieten für Astronomen außergewöhnliche Phänomene, wie etwa die höchsten Windgeschwindigkeiten im Sonnensystem oder außergewöhnliche Magnetfelder, die durch atmosphärische Phänomene entstehen. In einem allgemein verständlichen Multimediavortrag wird von den aktuellsten Ergebnissen von Raumsonden in diesen ebenso entlegenen wie bizarren Regionen des Sonnensystems berichtet.



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