Am 10. und 11. November 2021 findet die Hybridtagung „Systemrelevant? Literatur und Arbeit in der Coronakrise“ statt.

Organisation: Dr. Alena Heinritz (Institut für Vergleichende Literaturwissenschaft, Universität Innsbruck)

Veranstaltungsort: Claudiasaal (Claudiana, Herzog-Friedrich-Straße 3, 6020 Innsbruck) und virtuell (die Zugangsdaten erhalten Sie per E-Mail – schreiben Sie dazu bitte an alena.heinritz@uibk.ac.at)

Informationen zum Programm finden Sie in Kürze hier.

Eingeleitet wird die Tagung am Dienstag, 9. November 2021 mit einer Veranstaltung im Literaturhaus am Inn:

Schreiben zwischen Care und Rage. Elisabeth R. Hager und Maxi Obexer im Gespräch. Moderation: Alena Heinritz und Gabriele Wild

Wie lassen sich künstlerische Arbeit und Sorgearbeit vereinbaren? Eine Gruppe schreibender und „wütender“ Mütter schloss sich in diesem Frühjahr unter dem Namen „Writing with CARE/RAGE“ zu einem Kollektiv zusammen, um u.a. auf die fehlende Gleichberechtigung von Sorgearbeitenden im Literaturbetrieb aufmerksam zu machen: Schreiben Care-Arbeiterinnen anders? Ist das viel zitierte „Zimmer für sich allein“ Voraussetzung für das Schreiben? Wie wird eine Autorin, die auch Mutter ist, im Literaturbetrieb wahrgenommen? Inwiefern ist es heute notwendig, neue künstlerische Formen zu entwickeln, um Unsichtbares, wie Sorge- und Pflegearbeit, sichtbar zu machen? Am Abend diskutieren die in Berlin lebende Tirolerin Elisabeth R. Hager als Stimme des Kollektivs und die, für ihr politisches Schreiben bekannte und in Berlin lebende, Südtiroler Autorin Maxi Obexer über Frauensolidarität, politische Forderungen und künstlerische Arbeit u.a. in Zeiten der Coronakrise.

https://www.literaturhaus-am-inn.at/veranstaltungen/elisabeth-r-hager-und-maxi-obexer/

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