Universitäts­assistentInnen / Wissenschaftliche MitarbeiterInnen

Philipp Lehar

Mag. Philipp Lehar



Telefon: +43 512 507 37513

 

  philipp.lehar@uibk.ac.at


Bildungsweg

2013

Abschluss der Diplomstudiums Geschichte an der Universität Innsbruck mit Auszeichnung. Diplomarbeit bei Univ.-Prof. Mag. Dr. Dirk Rupnow mit dem Thema „Integration und Ausgrenzung in einer globalen Bewegung am Beispiel der Pfadfinderbewegung und dem Umgang mit jüdischen Mitbürgern im Zeitraum 1930-1970“. Die Diplomarbeit ist im Dezember 2013 als Band 1 der Reihe Jugend-& Pfadfinderbewegung Wissenschaftliche Arbeiten im Spurbuchverlag (D) erschienen

2011 – 2013

Ausbildung zum Trainer für Erwachsenenbildung (auf ZAQ zertifiziert)

2014 / 2015

Lehrgang „Pädagogik an Gedächtnisorten“, Pädagogische Hochschule Oberösterreich in Kooperation mit _erinnern.at, 12 Semesterwochenstunden (15 ECTS), Abschlussveranstaltung im Februar 2015, inklusive Studium an der International School for Holocaust Studies/ Yad Vashem und Teilnahme an der Konferenz „Holocaust and Democratic Values: Educational Challenges“ in Beit Lahomei Haghetaot/Ghetto Fighters House

2017

PRVA-Zertifikatslehrgang „Public Relations. Die Wege zur professionellen Öffentlichkeitsarbeit“

aktuell

Dissertationsprojekt an der Universität Innsbruck: „Hilfe für Flüchtlinge, zivile Kriegsopfer, Soldaten, Holocaust-Überlebende, und NS-Kollaborateure. Die Friends Ambulance Unit (FAU) während und nach dem Zweiten Weltkrieg (unter besonderer Berücksichtigung der britischen Zone in Österreich)“

Fachrelevante Berufserfahrung

seit 2006

Mitarbeit im Pfadfinderarchiv Tirol, (Mit-) Kurator mehrerer Ausstellungen

seit 2011

freiberuflicher Trainer und Vortragender:

Recherche, Konzeption, Planung, Durchführung und Nachbereitung von Bildungsangeboten für Schulen, Einrichtungen, Gemeinden, Vereine und Verbände u.a. aus der Jugendarbeit zu pädagogischen und zeitgeschichtlichen Themen. Begleitung multinantionaler Gruppen in Gedenkstätten und auf Schauplätze des Zweiten Weltkriegs. Unter anderem Mitarbeit bei den Aktionstagen der Jungen Uni und der Langen Nacht der Forschung.

2014 / 2015

Mitarbeit bei der Ausstellung des Instituts für Archäologien der Universität Innsbruck „Einst Flüchtling – Heute Tourist. 70 Jahre Kosakentragödie in Lienz“ (Recherche, Gestaltung und Aufbau), zu sehen in Lienz von Juni-September 2015

2016 / 2017

Mitglied der Habilitationskommission für Dr. Julia Hörmann-Thurn Valsassina und Taxis (Lehrbefugnis für „Geschichte des Mittelalters und Historische Hilfswissenschaften“)

2017

Mitglied der Habilitationskommission für Dr. Wolfgang Scheffknecht (Lehrbefugnis für das Fach "Geschichte der Neuzeit")

November – Dezember 2017

Wissenschaftlicher Projektmitarbeiter am Institut für Archäologien der Universität Innsbruck

Dezember 2017 - Jänner 2018

Reviewer für historia.scribere 10 (2017/18). historia.scribere ist die Online-Zeitschrift der Institute für Alte Geschichte und Altorientalistik, Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie sowie Zeitgeschichte der Universität Innsbruck zur Publikation studentischer Arbeiten

Jänner 2018

Lehrerfortbildung für die Pädagogische Hochschule Tirol Bildungsregion Osttirol: LAG Geschichte: Kriegsende 1945 in Osttirol—Weltgeschichte in der Region

Februar - März 2018

Praktikum am Max-Mannheimer Studienzentrum in Dachau: Vermittlungsprojekte, Projektentwicklung, Ausarbeitung von pädagogischen Materialien und Entwicklung eines Studientages zu „Displaced Persons“

Sommersemester 2018

Lehrauftrag an der Universität Innsbruck („Geschichte und Archäologie an Tatorten des Holocausts und Zweiten Weltkrieg“, Seminar gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Harald Stadler, Institut für Archäologien)

seit Juni 2018

Universitätsassistent am Institut für Archäologien der Universität Innsbruck

 

Projekte

19. - 21. 2. 2016

4. Fachtagung Pfadfinden zum Thema „Pfadfinderische Beziehungsformen und Interaktionsstile“, 19.-21.2.2016, Veranstalter: Universität Duisburg-Essen gemeinsam mit deutschen und österreichischen PfadfinderInnenverbänden (Schirmherrschaft Malu Dreyer – Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz): Mitglied im Organisationsteam, assoziiertes Mitglied der wissenschaftlichen Leitung, Fachvortrag, Teilnahme an der Podiumsdiskussion, Posterpräsentation, zwei Beiträge im Tagungsband

13. - 15. 4. 2018

5.Fachtagung Pfadfinden zum Thema „Die pädagogische Praxis der Pfadfinderbewegung zwischen traditionellem Übergangsritual und modernen Jugendkulturen. Das Dschungelbuch als Erziehungsfolie?“, 13.-15.4.2018, Veranstalter: Universität Duisburg-Essen gemeinsam mit deutschen und österreichischen PfadfinderInnenverbänden (Schirmherrschaft Armin Laschet – Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen): Mitglied im Organisationsteam und assoziiertes Mitglied der wissenschaftlichen Leitung. (Konzeption, Organisation, PR und Drittmittelgewinnung), Beiträge im Tagungsband

8. Juni 2018

Organisation der interdisziplinären Tagung „Tirolerinnen und Tiroler zwischen den Weltkriegen“, gemeinsam mit Dr. Nikolaus Hagen

2018

Organisation der Polnisch-Deutsch-Österreichischen Multiplikatorenbegegnung im September 2018: „Memory, Commemoration, Identity – Scout Leaders and the culture of remembrance”, Oberösterreich und Wien, in Zusammenarbeit mit dem Max-Mannheimer Studienzentrum, Dachau/Deutschland

2018

Organisation der Ausstellung „#StolenMemory – Returning Memories Stolen from Nazi Victims“ im Atrium (Universität Innsbruck), gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Harald Stadler, Herbst 2018 in Zusammenarbeit mit dem ITS-International Tracing Service, Bad Arolsen/Deutschland

2018 - 2019

Projekt: Globalgeschichte in der Region: Das Kriegsende 1945 in Osttirol: Material für den Unterricht, Projektleiter (Drittmittelprojekt: Zukunftsfond der Republik Österreich)

2018 - 2020

6. Fachtagung Pfadfinden Veranstalter: Universität Duisburg-Essen gemeinsam mit deutschen und österreichischen PfadfinderInnenverbänden, Mitglied im Organisationsteam

Mitarbeit bei einem Französisch-Österreichischen Denkmalprojekt zur Erinnerung an Dejean Pierre (1912-1944), Beaufils Fernand (1899-1944) und Marguerite Pellet (1904-1944). Die Franzosen wurden 1944 nach Mauthausen und seine Außenlager deportiert. Dejean Pierre und Beaufils Fernand wurden in Hartheim ermordet. Marguerite Pellet starb bei einem Bombenangriff in Amstetten.

Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Forschungsschwerpunkt „Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte“ (Universität Innsbruck)
  • Innsbrucker Gesellschaft für Kritische Kulturwissenschaften
  • Friends Historical Association (Haverford College, USA), Arbeitskreis Militärgeschichte e.V.

Teilnahme an internationalen Workshops

13. - 15. 2. 2015

Netzwerkseminar für SeminarabsolventInnen der International School for Holocaust Studies/ Yad Vashem in Kooperation mit der Gedenkstätte Bergen-Belsen „Unwanted - jüdische Flüchtlinge und Displaced Persons während und nach der Zeit des NS", Celle/Deutschland

28. 8. - 2. 9. 2016

11.Europäische Sommer-Universität: Lager im 20. Jahrhundert. Arbeit, Repression und Zwangsmigration in geschlechterhistorischer Perspektive, Veranstalter: Gedenkstätte Ravensbrück / Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten / Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin / Lehrstuhl Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert an der Humboldt Universität zu Berlin

31. 3. - 2. 4. 2017

Crossing Borders Seminar for Yad Vashem Graduates from Germany, Austria, Switzerland, Liechtenstein and Italy, Hohenems

25. - 27. 6. 2018

NS-Verfolgung, Zwangsarbeit und Displaced Persons vor Ort. ITS-Rechercheseminar für Mitglieder lokaler Aufarbeitungs-, Bildungs- und Gedenkinitiativen, Veranstalter: USHMM Jack, Joseph and Morton Mandel Center for Advanced Holocaust Studies und ITS-International Tracing Service, Bad Arolsen/Deutschland

Forschungsinteressen

  • Historische Jugendforschung (vor allem Jugendverbände)
  • Tiroler Zeit- und Kirchengeschichte
  • Geschichte von unten: Biographien von Opfern der NS-Verfolgung, Displaced Persons, Soldaten, Mitarbeitern von Hilfsorganisationen,…
  • Militärgeschichte
  • Jüdische Geschichte
  • Erinnerungskultur: u.a. Kriegsgräberstätten, Gedenkstätten, Gedenken und Denkmalkultur in verschiedenen Ländern (Großbritannien und Commonwealth, Israel, USA, Österreich, Deutschland und Polen)
  • Holocaust Studies
  • Displaced Persons nach dem Zweiten Weltkrieg,
  • Antisemitismus und Rechtsextremismus

Beiträge zu Konferenzen

Österreichischer Historikertag, Linz: Poster Präsentation »Da fühlte ich mich zu Hause« – Jüdische Pfadfinder zwischen Wien, Sidney und Shanghai.

Workshop: (Neuer) Antisemitismus in der Gegenwartsgesellschaft, Universität Innsbruck, 19.10.2015: Vortrag „Antisemitismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit als Herausforderungen für die Jugendarbeit“.

Fachtagung Pfadfinden zum Thema „Pfadfinderische Beziehungsformen und Interaktionsstile“, veranstaltet von der Universität Duisburg-Essen mit Kooperationspartnern, 19.-21.2.2016, Oberwesel am Rhein: Vortrag „Musische Erziehung, ästhetische Bildung und Darstellendes Spiel in der österreichischen Pfadfinderbewegung zwischen 1930 und heute.“ Poster Präsentation »Da fühlte ich mich zu Hause« – Jüdische Pfadfinder zwischen Wien, Sidney und Shanghai sowie Teilnahme an der Podiumsdiskussion.

Workshop zur Jugendbewegungsforschung, Archiv der deutschen Jugendbewegung—eine Außenstelle des Hessischen Staatsarchivs Marburg, 22.-24.4.2016: Vortrag „16378, 16379…Wer steckt hinter den Nummern? — Biographisches zu fünf österreichischen Häftlingen des KZ Dachau“.

Forschungstag „Mehrsprachigkeit“ des Forschungsschwerpunkts: »Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte«, Universität Innsbruck, 20.10.2017: Vortrag: „Mehrsprachigkeit bei Kriegsende 1945 in Wattens und im Lienzer Talboden“.

Interdisziplinäre Tagung „Jugend – Lebenswelt – Bildung“ Perspektiven für Jugendforschung in Österreich, Universität Innsbruck, 16.-18.11.2017: Vortrag: „Jugendverbandsarbeit und Reeducation in Deutschland und Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg“, Poster Präsentation: „Zwischen Bolivien. Großbritannien und Shanghai—Schicksale jüdischer Pfadfinder*innen aus Wien nach 1938“ und Poster Präsentation: „Pfadfinder*innen in DP- und Flüchtlingslagern in Tirol zwischen 1945 und 1959“.

Matreier Gespräche/Otto Koenig Gesellschaft, "Analogie als Quelle der Erkenntnis?", 3.-7.12.2017 Matrei in Osttirol: Vortrag „Die Pfadfinderbewegung mit Hilfe der Analogie untersucht“.

SHA 2018 Conference on Historical and Underwater Archaeology, New Orleans/USA 4.1.2018: Vortrag gemeinsam mit Univ. Prof. Dr. Harald Stadler: „Exhumation and reburial of the War Dead by The Black Cross in Austria between 1918 and 1938 from an Archaeological Perspective“.

Interdisziplinäre Tagung „Tirolerinnen und Tiroler zwischen den Weltkriegen“, Universität Innsbruck, 8.6.2018: „Max Kellner—Ein Jugendführer zwischen KZ und NSDAP“.

Vorträge für die Öffentlichkeit (Auswahl)

„Jugendopposition in der NS-Zeit“, Veranstalter: Katholisches Bildungswerk Wattens, Wattens 27.4.2011.

„16378, 16379…Wer steckt hinter den Nummern? -Lebensgeschichten zu 5 österreichischen Häftlingen aus dem KZ Dachau“, Veranstalter: Geschichtsraum/Universität Innsbruck, Innsbruck 27.1.2015.

„Helfer und Zeugen. Friends Ambulance Unit während und nach dem zweiten Weltkrieg“, Veranstalter: Verein zum Gedenken an die Lienzer Kosakentragödie vom 1.6.1945, Lienz 27.5.2016.

„Markus Rindler (1891-1958). Als Wanderhandwerker von Kärnten nach Wattens“, Veranstalter: Heimatkunde- und Museumsverein Wattens-Volders, Wattens 30.11.2017.

„Jugendarbeit zwischen 1930 und 1960 – Einsatz für die Jugend über politische und gesellschaftliche Umbrüche hinweg“, Vortrag im Rahmen der Aktionstage politische Bildung – OJA Lustenau, Veranstalter: koje - Koordinationsbüro für Offene Jugendarbeit und Entwicklung und Offene Jugendarbeit Lustenau, Lustenau 16.3.2018.

Vorträge zur Geschichte der Laurentius- und Marienkirche in Wattens im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen, Veranstalter: Pfarre Wattens, Wattens 25.5.2018.

Publikationen  


 

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