Aufgaben des Universitätsarchivs

 

  1. Funktion als historisches „Universitätsgedächtnis“, d.h. als Verwahrstätte der historischen Akten der Universität Innsbruck, die nach dem „Ämterprinzip“ auffindbar sind (Rektorat, Senat, Zentrale Verwaltung, Dekanate, Institute nach ständig wandelnder Universitätsorganisation), Sammlung universitätsgeschichtlich relevanter Nachlässe Innsbrucker Gelehrter.
    Die Geschichte des Universitätsarchivs und seine historischen Bestände sind beschrieben in Gerhard Oberkofler: Geschichte und Bestände des Universitätsarchiv Innsbruck. [=Forschungen zur Innsbrucker Universitätsgeschichte 8], Innsbruck 1970 

  2. Funktion als Verwaltungsarchiv: Übernahme der Aktenbestände der Verwaltungseinheiten, Archivieren, Ordnen und vor allem Konservieren dieser laufend massenhaft zuwachsenden Akten; interner Aktenentlehnverkehr; administrative Bestätigungen: Versicherungsbestätigungen, Inskriptions-, Studienzeitbestätigungen und sonstige rechtlich relevante Auskunftsbegehren.

  3. Stätte der universitätsgeschichtlichen Forschung in Kooperation mit anderen österreichischen, mitteleuropäischen Hochschularchiven. Diese Forschung wird sowohl von archivexternen Seminarteilnehmern, Diplomanden, Dissertanten, Habilitanden, etc. als auch am Archiv selbst betrieben. Neben der „erzählenden“ Geschichtsschreibung [Reihe „Forschungen zur Innsbrucker Universitätsgeschichte“, Fachorgane] wird die Editionsreihe „Die Matrikel der Universität Innsbruck seit 1669“ betreut. Das Universitätsarchiv ist zuständig für die Benützerbetreuung vor Ort bzw. für die Erledigung der wissenschaftlichen Korrespondenz zur Innsbrucker Universitätsgeschichte, zur historischen Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit der Universität.

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