uni innsbruck inside 2012

Profil

Das Hauptgebäude der Universität Innsbruck

Die Universität Innsbruck wurde 1669 gegründet und ist heute mit knapp 28.000 Studierenden und mehr als 4.500 Mitarbeitenden die größte und wichtigste Forschungs- und Bildungseinrichtung in Westösterreich. Im Herzen der Alpen gelegen, bietet die Universität Innsbruck beste Bedingungen für erfolgreiche Forschung und Lehre. Internationale Rankings bestätigen die führende Rolle der Universität Innsbruck in der Grundlagenforschung. In diesem erfolgreichen Umfeld wird an den 16 Fakultäten eine breite Palette von Studien über alle Fachbereiche hinweg angeboten, von den Natur-, über die Geistes- und Sozialwissenschaften bis zu Theologie.

Profil » Geschichte

Die Päpstliche Bestätigungsbulle zur Gründung der Universität Innsbruck aus dem Jahr 1677.

Die Geschichte der Universität reicht bis ins Jahr 1562 zurück, als in Innsbruck ein Jesuitengymnasium errichtet wurde. Darauf aufbauend gründete Kaiser Leopold I. am 15. Oktober 1669 eine Universität. Acht Jahre später, 1677, folgte die Errichtungsurkunde, die vier Fakultäten vorsah. Die Universität wurde zweimal aufgelöst und wieder eröffnet. Ab 1826 erfolgte die endgültige Wiedererrichtung der Philosophischen und der Juridischen Fakultät und schrittweise die der anderen Fakultäten. 2004 wurde die Universität in 15 kleinere Fakultäten strukturiert. Gleichzeitig wurde die Medizin in eine eigene Universität überführt. 2012 wurde die School of Education als 16. Fakultät gegründet.

Profil » Leitung

Im März 2012 wurde der bisherige geschäftsführende Rektor Tilmann Märk ins Amt des Rektors der Universität Innsbruck eingeführt. Gemeinsam mit seinem Team hat er sich drei Ziele gesetzt: "Die Spitzenposition der Universität Innsbruck in Österreich soll weiter abgesichert werden. Außerdem streben wir eine weitere Hebung der Qualität der Forschung und bessere Rahmenbedingungen in der Lehre an sowie verstärkte Kooperation am Hochschulstandort und vermehrten Wissenstransfer in die Gesellschaft sowie Technologietransfer in die Wirtschaft." Der Universitätsrat konstituierte sich im März 2013 neu: Vier neue Mitglieder und der neue Vorsitzende Christian Smekal gestalten nun die Geschicke der Universität Innsbruck mit.

Profil » Leitung » Universitätsrat

Johannes Michael Rainer übergibt das Amt des Vorsitzenden des Universitätsrats an Christian Smekal

Der Universitätsrat der Universität Innsbruck konstituierte sich im März 2013 neu: Vorsitzender ist Christian Smekal, die Stellvertreter sind Oswald Mayr und Eva Kreisky. Neu im Universitätsrat vertreten sind Henrietta Egerth-Stadlhuber, Peter Gröbner, Luise Müller und Werner Ritter

Der bisherige Vorsitzende Johannes Michael Rainer sowie Monika Knofler, Vera Purtscher und Hartmut Schiedermair schieden aus dem Universitätsrat aus.

 Weitere Informationen: Universitätsrat

Profil » Leitung » RektorInnenteam

Das RektorInnenteam der Universität Innsbruck um Rektor Tilmann Märk wurde im März 2012 ins Amt eingeführt. Die Rektorskette überreichte der ehemalige Rektor der Universität und jetzige Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle.

Rektor Tilmann Märk führt die Geschäfte der Universität gemeinsam mit den VizerektorInnen Anke Bockreis (Infrastruktur), Wolfgang Meixner (Personal), Roland Psenner (Lehre und Studierende) und Sabine Schindler (Forschung).

 Weitere Informationen: RektorInnenteam

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Profil » Leitung » Senat

Gemeinsam mit dem Rektorat und dem Universitätsrat bildet der Senat die Leitung der Universität Innsbruck. Bei ihm liegen die wesentlichsten Entscheidungskompetenzen für Studien- und Prüfungsangelegenheiten.

Der Senat der Universität Innsbruck besteht aus 26 Mitgliedern: 13 aus dem Kreis der ProfessorInnen, 6 DozentInnen und wissenschaftliche MitarbeiterInnen, 6 Studierenden und einem Mitglied des allgemeinen Universitätspersonals. Vorsitzender des Senats der Universität Innsbruck ist Ivo Hajnal, sein Stellvertreter ist Walter Michael Grömmer.

 Weitere Informationen: Senat

Profil » Organigramm

Organigramm der Universität Innsbruck

Profil » Entwicklung

Beeindruckende Leistungen werden sowohl in der Lehre als auch in der Forschung erbracht. 3.940 Studierende – und damit mehr als je zuvor – haben 2012 ihr Studium beendet. Wie im Vorjahr zeigt eine Erfolgsquote von 75 %, dass drei von vier Studierenden, die ihr Studium an der Universität Innsbruck begonnen haben, erfolgreich abschließen. Ebenso beeindruckend ist die Steigerung der Beiträge in Zeitschriften, die im Web of Science gelistet wurden. Die Universität kann in diesem Bereich eine Steigerung von über 15 Prozent verzeichnen und somit erstmals die 1.000-er Marke überschreiten. 38 Millionen Euro Drittmittelerlöse – eine Verdreifachung zum Vergleichswert 2004 – sind ein weiteres Indiz für die außergewöhnliche Leistungsfähigkeit und positive Entwicklung der Universität.

Profil » Entwicklung » Struktur

Mit der School of Education wurde 2012 die 16. Fakultät gegründet, wodurch die Universität eine eigenständige Fakultät zur Professionalisierung der LehrerInnenbildung erhielt. Eine neue Fakultät entstand zudem durch eine Umbenennung: Seit Anfang 2013 tritt die Fakultät für Technische Wissenschaften – ehemals Fakultät für Bauingenieurwissenschaften – unter diesem neuen Namen auf, führt schrittweise weitere Studien ein und baut neue Forschungsgebiete auf. In den Naturwissenschaften konnte die Universität Innsbruck mit dem Forschungsinstitut für Biomedizinische Alternsforschung in Innsbruck und dem Forschungsinstitut für Limnologie in Mondsee zwei vormalige Institute der Österreichischen Akademie der Wissenschaften erfolgreich in die Fakultät für Biologie integrieren.

Profil » Entwicklung » Standorte

Die Universität Innsbruck verfügt über die Campus Innrain, Universitätsstraße, Technik und Sport sowie zahlreiche weitere Standorte von Instituten und Einrichtungen. Mittelfristig wird die räumliche Zusammenführung von Organisationseinheiten und Fakultäten auf den vier Campussen und die gezielte funktionale Einbindung der Universitätsstadt in das Umfeld des Stadtkörpers von Innsbruck angestrebt.

Insgesamt mietet die Universität Innsbruck Nutzflächen von über 190.000 Quadratmetern, zum überwiegenden Teil von der Bundesimmobiliengesellschaft BIG. Über 15.000 Quadratmeter werden als Hörsäle, Seminar- und Unterrichtsräume genutzt.

Profil » Entwicklung » Neubauten

Das neue Centrum für Chemie und Biomedizin am Campus Innrain.

Das neue „Centrum für Chemie und Biochemie (CCB)“ am Campus Innrain wurde im Mai 2012 offiziell seiner Bestimmung übergeben. Das gemeinsam mit der Medizinischen Universität genutzte Gebäude beherbergt die Fakultät für Chemie und Pharmazie und stellt eine wichtige Investition in die Zukunft der naturwissenschaftlichen und humanmedizinischen Forschung und Lehre am Standort Innsbruck dar. 2012 wurde auch die Generalsanierung der Gebäude Technikerstraße 13 (Technik) und Technikerstraße 21 (Architektur) in Angriff genommen. Die davon betroffenen Institute und Arbeitsbereiche wurden in temporäre Räumlichkeiten übersiedelt.

Profil » Entwicklung » Rankings

Internationale Rankings

Im Hochschulranking von Times Higher Education 2012/13 wurde die Universität Innsbruck als zweitbeste Universität Österreichs auf den Plätzen 201-225 gereiht. Im Academic Ranking of World Universities ("Shanghai-Ranking"), das sechs vor allem forschungsrelevante Indikatoren zur Reihung internationaler Universitäten heranzieht, konnte sich die Uni Innsbruck im Jahr 2012 im Bereich der Plätze 201-300 (weltweit) bzw. 74-121 (europaweit) und damit als zweitbeste Uni Österreichs positionieren. Im QS World University Ranking reihte sich die Universität Innsbruck auf dem 276. Platz weltweit ein.

 Weitere Informationen: Rankings

Forschung

Die Uni Innsbruck versteht sich als Forschungsuniversität.

Herausragende Forschungsleistungen – insbesondere auf dem Gebiet der Grundlagenforschung – bilden das Fundament für eine erfolgreiche Universität. Durch Schwerpunktsetzung, die Vernetzung in interdisziplinären Plattformen und die Etablierung von Forschungszentren fördert die Universität Innsbruck die Forschungsexzellenz.

Breit angelegte Nachwuchsförderung, hochqualifizierte Doktoratsprogramme die Erhöhung der Forschungsfinanzierung durch Drittmittel kommen vor allem dem wissenschaftlichen Nachwuchs zugute.

Forschung » Schwerpunkte

Besonderes Augenmerk legt die Universität Innsbruck auf die Profilbildung im Forschungsbereich. Das seit fast einem Jahrzehnt bewährte, dreistufige Schwerpunktsystem umfasst nach der Evaluierung im Jahr 2012 aktuell fünf Forschungsschwerpunkte:

Hinzu kommen vier erfolgreich agierende Forschungsplattformen und 33 Forschungszentren, die aus sämtlichen Fachbereichen der Universität Innsbruck stammen.

Forschung » Drittmittel

Im Jahr 2012 wurden an der Uni Innsbruck 987 Projekte mit einem Finanzierungsvolumen von über 5.000 Euro durchgeführt, 67 davon alleine im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm. Insgesamt konnten 38 Millionen Euro an Drittmittelerlösen verbucht werden, was eine Steigerung um knapp 6 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Den größten Anteil von knapp 60 % der gesamten Drittmittelerlöse warben WissenschaftlerInnen aus den Naturwissenschaften ein. Die beiden wichtigsten Geldgeber sind der österreichische FWF mit über zwölf Millionen Euro sowie mit acht Millionen Euro Fördermitteln die Europäische Union. Insgesamt kamen im Jahr 2012 knapp 69 % der Fördergelder von nationalen Geldgebern, etwa 27 % von Förderern aus dem EU-Raum und knapp 4 % aus Staaten außerhalb der EU.

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Forschung » Drittmittel

Drittmittel nach Geldgeber

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Forschung » Drittmittel

Drittmittel nach Wissenschaftszweig

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Forschung » Kooperationen

Die Universität Innsbruck ist in der Forschung national und international bestens vernetzt.

Neben Beteiligungen am COMET-Programm (fünf K-Projekte, zwei K1-Zentren und ein K2-Zentrum), an mehreren FWF-Spezialforschungsbereichen (SFB), an vier Nationalen Forschungsnetzwerken (NFN) und in fünf Clustern der Standortagentur Tirol waren an der Universität Innsbruck 2012 auch zwei Christian-Doppler-Laboratorien, ein Laura Bassi Centre of Expertise und ein Ludwig Boltzmann-Institut aktiv.

Darüber hinaus war die Universität Innsbruck auch an drei vom FWF finanzierten Doktoratskollegs (DK) beteiligt.

Forschung » Forschungsoutput

Im Jahr 2012 wurden insgesamt 3.509 Publikationen von WissenschaftlerInnen der Universität Innsbruck verfasst. Besonders hervorzuheben ist im Jahr 2012 die deutliche Steigerung der Erstveröffentlichungen in SCI-, SSCI- und A&HCI-gelisteten Fachzeitschriften auf insgesamt 1.044 (2011: 904). Hinzu kommen unter anderem noch 838 Beiträge in „Sonstigen wissenschaftlichen Fachzeitschriften“, 209 Erstauflagen von wissenschaftlichen Fach- und Lehrbüchern und 1.257 Beiträge in Sammelwerken und Proceedings. Wissenschaftliche Erkenntnisse wurden 2012 zudem in insgesamt 2.982 Vorträgen im Rahmen von wissenschaftlichen Veranstaltungen im In- und Ausland disseminiert (im Jahr 2011 waren es insgesamt 2.644 Vorträge).

 Weitere Informationen: Forschungsleistungsdokumentationicon-vor

Forschung » Forschungsoutput

Publikationen Universität Innsbruck 2010-2012

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Forschung » Wissenstransfer

Beteiligungen der Universität Innsbruck

Der Transfer von Wissen in die Gesellschaft und die Wirtschaft ist ein wichtiges Anliegen der Universität Innsbruck. Sie ist hierfür an mehreren Kompetenzzentren und Technologietransfereinrichtungen beteiligt. Um dem verstärkten Wissenstransfer seitens der Universität in die Wirtschaft gerecht zu werden und um daraus resultierende Rückflüsse an die Universität zu ermöglichen, wurde 2008 die Beteiligungsgesellschaft der Universität Innsbruck gegründet. Die Uni-Holding beteiligt sich an Unternehmensgründungen aus den verschiedensten Disziplinen der Universität Innsbruck.

Forschung » Preise

Die Leistungen der Forscherinnen und Forscher der Universität Innsbruck wurden auch 2012 mit zahlreichen nationalen und internationalen Auszeichnungen gewürdigt:

Peter Zoller

Gemeinsam mit Immanuel Bloch, Jean Dalibard und Ehud Altman erhielt Peter Zoller 2012 einen ERC Synergy Grant für die Erforschung von Quantenmaterie.

Michael Kirchler

Der Ökonom Michael Kirchler erhielt 2012 den START-Preis, die höchste Auszeichnung für NachwuchswissenschaftlerInnen in Österreich.

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Forschung » Preise


Martin van den Brink, Willem Buiter, Daniel Dennett und Peter Zoller wurden Anfang 2012 von der Universität Amsterdam mit einem Ehrendoktorat ausgezeichnet. (Foto: UvA)

Die Uni Amsterdam verlieh dem Physiker Peter Zoller ein Ehrendoktorat. Die niederländische Hochschule würdigte damit seine bahnbrechenden Arbeiten in der Laser- und Atomphysik.

Nicole Ehlotzky und Stefan Mayr von der Universität Innsbruck sowie Heinz Zoller von der Medizinischen Universität Innsbruck erhielten 2012 den Liechtenstein-Preis.

Nicole Ehlotzky und Stefan Mayr von der Universität Innsbruck sowie Heinz Zoller von der Medizinischen Universität Innsbruck erhielten 2012 den Liechtenstein-Preis.

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Forschung » Preise


Ingrid Blumthaler, Alexander Eberharter, Heike Ortner, Nicola Pehböck-Walser, Bernhard Schmelzer und Harald Schöbel wurden 2012 im Beisein von Bundespräsident Heinz Fischer promoviert.

Ingrid Blumthaler, Alexander Eberharter, Heike Ortner, Nicola Pehböck-Walser, Bernhard Schmelzer und Harald Schöbel wurden im Beisein von Bundespräsident Heinz Fischer promoviert.

Tiroler Wissenschaftspreis 2012

Jörg Striessnig erhielt 2012 den Tiroler Landespreis für Wissenschaft. Der Förderpreis ging auf seinen Vorschlag hin an die Chemikerin Katrin Watschinger.

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Forschung » Preise


Rainer Blatt

Der Physiker Rainer Blatt erhielt die Stern-Gerlach-Medaille der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Blatt ist der erste österreichische Wissenschaftler, dem diese Ehre zuteil wurde.

Klimaforscher Thomas Mölg

Die Leopoldina ehrte den Klimaforscher Thomas Mölg 2012 mit dem Early Career Award. Seine Arbeiten tragen entscheidend zum Verständnis großräumiger Klimaveränderungen bei.

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Forschung » Preise


Die Präsidentin der Accademia della Crusca, Nicoletta Maraschio, gratuliert Christine Konecny zu ihrem Preis.

Christine Konecny erhielt für ihre Dissertation zu italienischen Kollokationen den „Premio Giovanni Nencioni 2012“. Die Auszeichnung wurde an der Accademia della Crusca in Florenz verliehen.

links nach rechts: Conseillère de la ville de Québec, Robert Vézina, Präsident des Conseil supérieur de la langue francaise, Ordensträgerin, Ursula Moser, Diane de Courcy, Ministre de l’Immigration et des Communautés culturelles et ministre responsable de la Charte de la langue francaise, Alexandre Cloutier, Sous-ministre aux Affaires intergouvernementales canadiennes et à la Gouvernance souverainiste.

Ursula Moser, Leiterin des Zentrums für Kanadastudien, wurde als erste Österreicherin 2012 mit dem Ordre des francophones d'Amérique ausgezeichnet.

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Forschung » Preise


Heidi Siller-Runggaldier

Die Romanistin Heidi Siller-Runggaldier erhielt den mit 10.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis für außergewöhnliche Forschungsleistungen der Stiftung Südtiroler Sparkasse.

Ulrike Grienke

Auf Vorschlag der Mitglieder der Gesellschaft für Arzneipflanzen- und Naturstoff-Forschung wurde der Pharmazeutin Ulrike Grienke der Egon-Stahl-Award in Bronze verliehen.

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Lehre

Die Universität Innsbruck sieht ihre zentralen Aufgaben in Forschung und Entwicklung sowie in Lehre und Weiterbildung. In beiden Bereichen will sie einerseits die regionale Verankerung vertiefen und sich andererseits einen bedeutenden Platz im europäischen Hochschulraum sichern.
Die Studierenden profitieren besonders von der hohen Forschungskompetenz der Innsbrucker Lehrenden. Als Volluniversität liegt die Stärke der Universität im Zusammenwirken einer Vielfalt von Disziplinen und dem damit verbundenen reichhaltigen Lehr- und Lernangebot.

Das Profil der Uni Innsbruck im Bereich der Studien und Lehre ist geprägt von dem Anspruch auf forschungsgeleitete Lehre und dem über die Ausbildung hinausgehenden Anspruch zu „bilden“.

Lehre » Studierende

Studierende Prüfungsaktive AbsolventInnen

Im Jahr 2012 studierten insgesamt 27.774 Personen an der Universität Innsbruck, die laut diversen Rankings eine der internationalsten Universitäten der Welt ist: Etwa 62 % ihrer Studierenden stammen aus Österreich, die restlichen 38 % aus der restlichen EU und aus Drittstaaten. Der Anteil ausländischer Studierender unter den neu Inskribierten ist mit 47 % sogar noch etwas höher.

Den 4.826 neuzugelassenen Studierenden stehen 3.935 Studienabschlüsse gegenüber, deren Anzahl somit um fast 5 % gesteigert werden konnte. Die Erfolgsquote lag lt. Berechnungen des bm.wf wie schon 2011 bei 75 %.

Lehre » Beratung

Im Rahmen von persönlichen Beratungen, E-Mail-Kontakten und telefonischen Anfragen konnten 2012 rund 2.400 Studieninteressierte informiert werden. Darüber hinaus wurden auch Vorträge und Informationsveranstaltungen an höheren Schulen abgehalten. Allein in Tirol nahmen 25 Schulen aus allen Bezirken dieses Angebot an.

Die Universität Innsbruck war im Jahr 2012 auf folgenden Bildungsmessen vertreten: BeSt³ in Wien, Futurum in Bozen, BeSt³ in Innsbruck, Check it out in Dornbirn, BeSt³ in Klagenfurt und auf der Veranstaltungsreihe „Wege nach der Matura“ in Vorarlberg. Zum Studienbeginn 2012 fand zum wiederholten Mal die Erstsemestrigen-Veranstaltung „Informiert ins Studium“ statt.

Lehre » Weiterbildung

Die universitäre Weiterbildung orientiert sich am Konzept des lebensbegleitenden Lernens und vermittelt im Rahmen von 19 Universitätslehrgängen und 10 Universitätskursen Zusatz- und Fachqualifikationen. Im Jahr 2012 besuchten 400 Studierende einen Universitätslehrgang und rund 100 Personen einen Universitätskurs. Der Transfer von Bildung und Wissen in die Gesellschaft wird durch uni•regio-partnerin – die Universität als Partner für „lernenden Regionen“ – und durch uni•com – eine Bildungspartnerschaft von Universität und Volkshochschule – gewährleistet. Uni•com erfreute sich 2012 eines Zulaufs von etwa 700 TeilnehmerInnen. Das Internationale Sprachenzentrum der Uni Innsbruck vermittelte 2012 ein breites Spektrum an Sprach- und Interkulturalitätsqualifikationen an etwa 3.840 Studierende.

Lehre » Struktur

Mit der Gründung der „School of Education (SoE) – Fakultät für LehrerInnenbildung“ wurde in der organisatorischen Verankerung der LehrerInnenbildung ein wichtiger Schritt gesetzt. Die School of Education bündelt Schulpädagogik, Schulpraxis und Fachdidaktik, koordiniert aber auch die fachliche Ausbildung an acht weiteren Fakultäten. Diese gemeinsame Leistung schafft das Umfeld für ca. 2.400 Studierende in 19 Unterrichtsfächern im Diplomstudium Lehramt.
In der School of Education wurde die Fachdidaktik unter anderem durch Mittel des bm:wf mit einer Professur Fremdsprachendidaktik und weiteren Stellen gestärkt, gleichzeitig wurde das Institut für Fachdidaktik eingerichtet.

 Weitere Informationen: School of Education

Lehre » Entwicklung

Mit dem Erhalt des Diploma Supplement Labels erbrachte die Universität Innsbruck trotz schwieriger Rahmenbedingungen den Nachweis, dass sie Transparenz und (Studierenden-)Mobilität in einer sich immer stärker diversifizierenden Bildungslandschaft unterstützt.

Mit dem Start der Arbeiten rund um das ECTS-Label setzte die Universität Innsbruck 2012 geeignete Maßnahmen, um die inhaltliche Umsetzung der Ziele des Bologna-Prozesses zu erreichen bzw. die Zielerreichung zu objektivieren.

 Weitere Informationen: Das Diploma Supplement (DS)

Personal

Arbeitgeber Universität

Die Universität Innsbruck ist Studien-, Forschungs- und Arbeitsplatz von über 31.000 Menschen. Als eine der großen Arbeitgeberinnen Tirols bietet die Universität Innsbruck ein vielfältiges und spannendes Betätigungsfeld für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildung und Erfahrung.

Die Universität bietet ihren über 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht nur konjunkturunabhängige Arbeitsplätze, sondern eine interessante berufliche Herausforderung und Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung.

Personal » Struktur

Personal Verhältnis wissenschaftliches und allgemeines Personal (in %)

2012 waren 4.529 Personen oder 2.511,9 Vollzeitäquivalente (VZÄ) im Personalstand der Universität Innsbruck ausgewiesen. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 103 wissenschaftliche MitarbeiterInnen (101,1 VZÄ) und beim allgemeinen Personal 31 Personen (25,1 VZÄ) mehr.

Personal Mitarbeiterinnen (Köpfe, VZÄ)

Der Anteil des Drittmittelpersonals am Gesamtpersonal ist annähernd gleich geblieben und betrug knapp 18 % (Köpfe) bzw. knapp 19 % (VZÄ). Der Anteil von Frauen am Gesamtpersonal lag bei knapp 43,5 % (Köpfe).

Personal » Berufungen

Berufungen haben für die Universität eine herausragende Bedeutung, da sie das Forschungs- und Lehreprofil nachhaltig beeinflussen. 2012 wurden an die Universität Innsbruck 7 Professorinnen und 15 Professoren berufen – insgesamt somit 22 Personen.

Die meisten Berufungen entfielen auf die Natur- und Sozialwissenschaften mit jeweils acht Berufungen, gefolgt von den Geisteswissenschaften mit vier Berufungen und den Technischen Wissenschaften mit zwei Berufungen.


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Personal » Berufungen

Berufene Professorinnen und Professoren (1):

Christian Bauer Interkulturelle Pastoraltheologie Christliche Lebenskunst theologisch zu reflektieren und pastorales Personal kulturell mehrsprachig auszubilden – das ist eine der Kernaufgaben von Christian Bauer. Der Pastoraltheologe beschäftigt sich unter anderem mit dem Umgang der Kirche mit interkulturellen Kontrasten in der Gesellschaft.
Marjan Colletti Hochbau und Konstruktives Entwerfen Marjan Colletti will die Architekturforschung an der Universität Innsbruck forcieren. In seinem Fall bedeutet dies „Research by Design“, Forschung, die empirische (erklärende), hermeneutische (verstehende) und vor allem entwerfende (entwickelnde) Methoden verbindet.
Francesca Ferlaino Atomphysik (Ultrakalte Quantengase) Francesca Ferlaino nutzt ein exotisches Element für Experimente mit quantenentarteten Gasen und stark korrelierten Systemen: Erbium, ein sehr seltenes und bisher wenig beachtetes Metall, das aber vergleichsweise schwer ist und einen stark magnetischen Charakter besitzt.
Johann Füller Innovation und Entrepreneurship Johann Füller erforscht das innovative Kundenverhalten in Online-Communities sowie die Nutzung von Online-Communities für die Produktentwicklung. Er hält regelmäßig Vorlesungen zu den Themen Open Innovation, Crowdsourcing, Online-Communities, Innovationsmanagement und virtueller Kundenintegration in die Produktentwicklung.
Jürgen Glaser Angewandte Psychologie Die meisten Menschen verbringen einen wesentlichen Teil ihrer Lebenszeit mit Arbeiten. Nicht immer ist Arbeit aber der eigenen Gesundheit zuträglich. Jürgen Glaser untersucht Auswirkungen von Arbeitsbedingungen auf die psychische Gesundheit und entwickelt gemeinsam mit Betroffenen Strategien für gesünderes Arbeiten.
Markus Haltmeier Mathematik Besonders begeistern Markus Haltmeier die Lösung inverser Probleme und deren Bezug zu praktischen Anwendungen: Darunter fällt unter anderem die Berechnung von Diagnosebildern aus indirekten Messdaten, wie etwa in der Computertomografie.
Barbara Hinger Fremdsprachendidaktik Den Bedarf für eine gemeinsame Ausrichtung der Fremdsprachendidaktik in den Lehramtsstudien erkannte Barbara Hinger bereits vor langer Zeit. Deshalb initiierte sie an der Universität Innsbruck das Innsbrucker Modell der Fremdsprachendidaktik, das sie seit rund zehn Jahren koordiniert und leitet.
Wolfgang Kofler  Klassische Philologie mit Schwerpunkt Neulatein Der neulateinischen Literatur werden alle seit dem Humanismus verfassten lateinischen Werke zugeordnet, und ihr kam bis ins 18. Jahrhundert der Status einer Weltliteratur zu. Schon aufgrund der ungeheuren Zahl an unerschlossenen Werken stellt sie ein beliebtes Betätigungsfeld für den Latinisten Wolfgang Kofler dar.

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Personal » Berufungen

Berufene Professorinnen und Professoren (2):

Eva Kopecka Funktionalanalysis und deren Anwendungen Eva Kopecka befasst sich mit einem breiten Spektrum von Themen wie der Charakterisierung von Banachräumen, Erweiterung von Abbildungen, Differenzierbarkeit, Nullmengen in unendlichdimensionalen Räumen, bis hin zu Produkten von Projektionen und dem Wechselspiel zwischen Analysis, Topologie und Kombinatorik.
Ilse Kranner Pflanzenphysiologie Als Botanikerin und Biochemikerin interessiert sich Ilse Kranner für die Lebens- und Überlebensmechanismen von Pflanzen. Insbesondere austrocknungstolerante Pflanzen stehen im Fokus ihrer Forschungsarbeit.
Walter Obwexer Europarecht, Völkerrecht und Internationale Beziehungen Walter Obwexer beschäftigt sich sowohl mit dem Aufbau und der Funktionsweise der Europäischen Union als auch mit den inhaltlichen Vorgaben ihrer Rechtsordnung und deren Verhältnis zum Recht der Mitgliedstaaten, insbesondere jenem Österreichs.
Gert-Peter Reissner Arbeits- und Sozialrecht Die sozialen Fragen der Rechtswissenschaft sind Themen, die Gert-Peter Reissner in Forschung und Lehre abdeckt. Der gebürtige Steirer ist auch in das DoktorandInnenkolleg Sport und Recht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät eingebunden.
Ulrich Remus BWL mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik In seiner Forschung konzentriert sich Ulrich Remus auf die Schnittstelle zwischen Prozess- und Wissensmanagement. Sein zweiter wichtiger Forschungsbereich schließt sich eher dem traditionellen verhaltenswissenschaftlichen Bereich an und versucht, Erkenntnisse im Bereich der Projekte zur Implementierung großer Informationssysteme weiterzuentwickeln.
Boris Repschinski Neutestamentliche Bibelwissenschaft Boris Repschinski befasst sich mit den in neutestamentlicher Literatur beobachtbaren Schnittstellen zwischen dem Judentum des Zweiten Tempels und langsam sich entwickelnden christlichen Gemeinden.
Johann Scharler Wirtschaftstheorie mit dem Schwerpunkt Empirische Makroökonomik Johann Scharler untersucht unter anderem die Frage, warum die Entwicklung von Volkswirtschaften starken Konjunkturzyklen unterworfen ist und unternimmt auch Vorstöße in ein neues Forschungsfeld: die experimentelle Makroökonomik.
Martin Schennach Rechtsgeschichte Ein besonderes Forschungsinteresse Martin Schennachs gilt der Formierung des (früh)modernen Staates, speziell der Herausbildung und Instrumentalisierung des Gesetzes als Mittel zur staatlichen Steuerung von beschleunigten wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen.

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Personal » Berufungen

Berufene Professorinnen und Professoren (3):

Annette Sprung Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Migration und Bildung  Von der Sozialarbeit führte Annette Sprung ihr beruflicher Weg in die Wissenschaft, ohne ihre praktische Arbeit aus den Augen zu verlieren. Der Schwerpunkt Migration stand dabei immer im Vordergrund.
Ulrich Strasser Mensch-Umwelt-Systemforschung Ulrich Strassers Hauptinteresse gilt dem Wasser. Es spielt wegen seiner Unverzichtbarkeit für den Menschen eine besonders wichtige Rolle. Neben den klassischen Arbeitsweisen der physischen Geographie liegt sein Methodenschwerpunkt bei physikalisch basierter Modellierung hydroklimatologischer Prozesse.


                        Neuberufungen nach § 99 (3) UG 2002:
                                  Klaus Liedl
                                  Birgit Mertz-Baumgartner
                                  Ursula Peintner
                                  Clemens Zierhofer icon-zurueck

Personal » Stiftungen

Das Land Tirol stiftet im Rahmen der Technologieoffensive zwei Professuren für „Maschinenelemente und Konstruktionstechnik“ und „Fertigungstechnik“ und unterstützt so den Aufbau des Fachbereichs Mechatronik. Die universitäre Mechatronik-Ausbildung erfolgt dabei in enger Zusammenarbeit mit der Privatuniversität UMIT in Hall.

Das Unternehmen MED-EL unterstützt die Neuausrichtung der Technischen Fakultät mit der Stiftung einer Professur für „Mikroelektronik und implantierbare Systeme“.

Das Frank Stronach Institut für sozialökonomische Gerechtigkeit fördert die Forschung und Lehre an der Fakultät für Betriebswirtschaft mit einem Gesamtbetrag von 150.000 Euro.

Personal » Habilitationen

Im Jahr 2012 wurden 21 neue Lehrbefugnisse erteilt. Diese verteilen sich auf folgende Wissenschaftsbereiche: Neun Lehrbefugnisse im Bereich Sozialwissenschaften, acht im Bereich Naturwissenschaften, drei im Bereich Geisteswissenschaften und eine im Bereich Humanmedizin. Dabei betrug der Frauenanteil bei den erteilten Habilitationen ein Drittel.

 Weitere Informationen: Aktuelle Habilitationsverfahren

Personal » Qualifizierung

Die Universität Innsbruck nützt das im Kollektivvertrag für wissenschaftliche Karrieren vorgesehene Laufbahnmodell, dessen Kernstück die so genannte Qualifizierungsvereinbarung (QV) darstellt.

Für die Ausschreibung der Laufbahnstellen wurde bereits im Jahr 2011 ein strukturiertes Besetzungsverfahren eingeführt, das verpflichtend durch eine Auswahlkommission begleitet wird. 2012 wurden 94 Qualifizierungsvereinbarungen begleitet. 19 davon wurden neu gestartet, 14 MitarbeiterInnen haben ihre Qualifizierungsvereinbarung nach dem dafür vorgesehenen Evaluierungsverfahren erfüllt und ihre Position als assoziierte ProfessorIn angetreten.

Internationales

Die Universität Innsbruck pflegt weltweit mit über 300 angesehenen Partnerinstitutionen Kooperationen. Im regionalen Umfeld wurde die verstärkte Vernetzung in der Euregio durch eine im Mai 2012 ratifizierte Vereinbarung der Universitäten von Bozen, Innsbruck und Trient zum Ausdruck gebracht.

Die internationale Ausrichtung der Universität zeigt sich auch in der Publikationstätigkeit, wo die Universität Innsbruck 2012 mit einem Anteil von 71 % an Publikationen im Web of Science mit internationalen Co-AutorInnen zu den Top-Universitäten weltweit zählt.

Der Anteil an internationalen WissenschaftlerInnen wurde in den letzten Jahren stetig erhöht und liegt 2012 bei 32 %.

Internationales » Vernetzung

Die Universität Innsbruck pflegt weltweit mit über 300 angesehenen Partnerinstitutionen Kooperationen (Übersicht). Dabei wird großer Wert auf die Stärkung hochwertiger Partnerschaften gelegt. Zukünftig werden vor allem Kooperationsabkommen mit Universitäten unterstützt, die zu den von der Universität ausgewählten Fokusregionen gehören.

Ein Beispiel dafür ist die 2012 initiierte Zusammenarbeit mit der Staatlichen Universität Kazan (Tatarstan), einer der zukunftsträchtigsten Hochschulen in Russland (siehe Bericht).

 Weitere Informationen: International Relations Office

Internationales » Länderzentren

Im Laufe des vergangenen Jahrzehnts wurden an der Universität Innsbruck eine Reihe von interdisziplinär agierenden Länderzentren eingerichtet: Mit einem Frankreich-Schwerpunkt, Italien-Zentrum, Russland-Zentrum, Zentrum für Interamerikanische Studien und einem Zentrum für Kanadastudien hat die Universität Innsbruck Leuchttürme der internationalen Schwerpunktsetzung geschaffen und durch die zahlreichen Aktivitäten auch inneruniversitär das Bewusstsein für grenzüberschreitendes Arbeiten geschärft.

Die Länderzentren sind somit sowohl für die Bereiche Internationalisation at home als auch abroad von zentraler Bedeutung.

Internationales » Mobilität

Durch Maßnahmen im Bereich der Mobilität von Studierenden und WissenschaftlerInnen, wie etwa der Teilnahme an EU-Bildungsprogrammen und internationalen Studienprogrammen sowie der Förderung von Teilnahmen an Joint-Study-Programmen und von kurzfristigen wissenschaftlichen Arbeiten im Ausland konnte die Anzahl der Studienabschlüsse mit gefördertem Auslandsaufenthalt in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert werden. 2012 nahmen 770 Studierende an internationalen Mobilitätsprogrammen teil.

Factsheets

Alle Informationen in Form von Zahlen und Fakten über die Universität Innsbruck finden Sie in folgendem Factsheet:
 
    Universität Innsbruck in Zahlen 2012 (PDF)

Factsheets » Forschung

Factsheet Forschung

Factsheets » Lehre

Factsheet Lehre

Factsheets » Budget und Finanzen

Factsheet Budget und Finanzen

Factsheets » Personal

Factsheet Personal

Factsheets » Infrastruktur

Factsheet Gebäude und Infrastruktur

Factsheets » Organisation

Factsheet Organisation

Factsheets » Universitätsbibliothek

Factsheet Universitätsbibliothek

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