Ich bin StudentIn der Universität Innsbruck

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Viele StudentInnen stellen sich die Frage, wie man angesichts der Flüchtlingssituation konkret helfen kann. Durch das Buddy-System sowie die Aufnahme einzelner Personen in WGs kann jeder und jede Einzelne individuell und direkt helfen.

Buddy-System – was ist das?

Das Buddy-System bietet die Möglichkeit sich in dem Ausmaß zu engagieren, das zur eigenen Lebenssituation passt.

Als „Buddy“ werden Menschen bezeichnet, die anerkannten Flüchtenden (Konventionsflüchtlingen), subsidiär Schutzberechtigten oder AsylwerberInnen helfen, den Alltag in einem für sie fremden Land zu bewältigen. Sei es durch Hilfe bei Behörden- und Arztgängen, mit einem gemeinsamen Einkauf, beim Deutschlernen oder auch bei der Freizeitgestaltung.

Für die ehrenamtliche Tätigkeit als Buddy ist keine spezielle Ausbildung notwendig und der/die Freiwillige kann sich die Tätigkeit als Buddy selber und flexibel einteilen. Bereits eine Stunde pro Woche ist ein Anfang!

 

   Informationen zum Buddy-System  bieten neben anderen Organisationen die Caritas und das Freiwilligen Zentrum Tirol.
  Bei Interesse können Sie sich direkt gerne bei Frau Mag.a Margot Fischer (Caritas) melden.

 

   Speziell im Bereich der Begleitung von wieder zusammengeführten Familien ist das Rote Kreuz tätig.
  Bei Interesse können Sie sich gerne bei Herrn Stephan Noack (Rotes Kreuz) informieren und melden.

 

   Das Programm und den Link zum Anmeldeformular für das Buddy-System der ÖH finden Sie hier. Mit diesem Boddy-Programm für Studierende soll speziell TeilnehmerInnen der More-Initiative und Menschen mit Fluchthintergrund, die Interesse haben, Vorlesungen an der LFU zu besuchen, der Einstieg ins Studium erleichtert werden. (Link dahinter: http://www.oehweb.at/beratung/auslaendische-studierende/)

  Bei Interesse können Sie sich gerne beim Referat für ausländische Studierende (ÖH-Referat für ausländische Studierende, ÖH-Office for foreign Students, Josef-Hirn-Str. 5/7, 6020 Innsbruck, Tel: +43 512 507-35560 ) melden oder direkt das Anmeldeformular ausfüllen.

Aufnahme von AsylwerberInnen in WGs

Die meisten AsylwerberInnen leben in Heimen. Sollten AsylwerberInnen die Möglichkeit erhalten, in einer WG zu leben, erhalten sie einen Mietzuschuss in Höhe von max. € 240,- (Stand: 07.2016).

Das Leben in einer WG bietet insbesondere AsylwerberInnen, die ohne Angehörige in Österreich leben, die Möglichkeit erste Kontakte aufzubauen und die österreichische Kultur und deutsche Sprache kennen zu lernen.

 

Sollten Sie in einer WG wohnen oder eine WG kennen, in der aufgeschlossene Leute leben und ein Zimmer an einen Asylwerber vermietet werden kann, wenden Sie sich bitte an

   Der Flüchtlingsdienst der Diakonie vermittelt Wohnraum. Sie informieren und beraten über rechtliche Rahmenbedingungen der Vermietung.

   das Referat für ausländische Studierende (ÖH-Referat für ausländische Studierende, ÖH-Office for foreign Students, Josef-Hirn-Str. 5/7, 6020 Innsbruck, Tel: +43 512 507-35560 ) oder

  nehmen Sie Kontakt mit dem TSD (Tiroler Soziale Dienste) auf.