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Katalog der Handschriften der ULB Tirol

Die ULB Tirol verfügt über einen großen Handschriftenbestand von ca. 1.200 Codices, die als Überlieferungsträger antiken, mittelalterlichen und neuzeitlichen Kulturgutes im Bereich der historisch orientierten Disziplinen der Geisteswissenschaften, Theologie, Rechts- und Naturwissenschaften eine eingehende wissenschaftliche Bearbeitung erfordern.

Bis zum Beginn des Katalogisierungsunternehmens in den 1970er Jahren gab es nur zwei handschriftlich gearbeitete Kurzkataloge, die in keiner Weise den heutigen Anforderungen nach umfassender Aufbereitung des Äußeren der Handschriften (Angaben zu Schrift, künstlerischer Ausstattung, Einband), detaillierten Angaben zur Geschichte jeder einzelnen Handschrift und einer genauen Erschließung des Inhalts entsprachen. Auf Anregung der Kommission für Schrift- und Buchwesen des Mittelalters (seit 2012 Abteilung Schrift- und Buchwesen am Institut für Mittelalterforschung) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) wurde aus diesem Grund ein nach den Richtlinien dieser Kommission erstellter Katalog begonnen, von welchem bisher acht der zehn geplanten Bände erschienen sind, der neunte Band ist in Druckvorbereitung, der zehnte Band in Arbeit.

Dieser wissenschaftliche Katalog berücksichtigt alle Gesichtspunkte moderner Handschriftenkatalogisierung und erscheint im Rahmen der von der ÖAW herausgegebenen Generalkataloge zu Handschriftenbeständen in österreichischen Bibliotheken. Register, Konkordanzen und Wiedergabe der Einbände sowie eine beigelegte CD-Rom, enthaltend den gesamten Katalog, ferner Abbildungen zur Buchmalerei, Schriftproben und Abbildungen der Wasserzeichen, erleichtern die Benützung des Katalogs. Zusätzlich werden die im Zuge der Katalogisierung gewonnenen Daten über das Webportal zu Handschriften in österreichischen Bibliotheken www.manuscripta.at laufend online zugänglich gemacht.

Nach dem Vorbild des Innsbrucker Handschriftenprojekts wurden in den letzten Jahren weitere einschlägige Projekte zur Erfassung der Handschriftenbestände in Nord- und Südtiroler Bibliotheken ins Leben gerufen (z. B. Historische Bibliothek des Servitenkonvents Innsbruck, Bibliothek des Prämonstratenser Chorherrenstiftes Wilten, Bibliothek des Augustiner Chorherrenstiftes Neustift und Bibliothek des Priesterseminars in Brixen, Taz-Bibliothek in Brixen im Thale, ehemalige Bestände des Benediktinerklosters St. Georgenberg-Fiecht an der British Library in London, s. u. Aktuelle Projekte).

Aktuell: "Erschließung der Handschriften der ULB Tirol, Cod. 951-1191", Laufzeit: 03-2013 bis 12-2016

Finanzierung: FWF

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Aktualisiert am: 03.08.2015
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